Die ALMAKAN - Magierakademie in Silur

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Re: Die ALMAKAN - Magierakademie in Silur

von Merhan » So Mär 01, 2026 12:03 pm

Welche mundanen Inhalte hat der Unterricht für Eleven und Scholaren?

Wichtigste Lehrinhalt der Eleven ist zunächst Lesen, Schreiben, Rechnen und die allgemeine Bildung. Scholaren erlernen die fortgeschrittene Mathematik, den kritischen Umgang mit Texten, ausländische und alte Sprachen, die gelehrte Diskussion und die Wissenschaften. Großen Wert legt die ALMAKAN auf eine gut leserliche Schrift und Zeichenfertigkeiten. Beides ist für gelehrte Publikationen und den Austausch mit Kollegen erforderlich. Zugleich ist beides zur Notierung von Zaubern und für das notwendige Führen eines Zauberbuches ungemein hilfreich. Älter werdend haben Eleven und Scholaren mehr und mehr die Möglichkeit, Lehrgegenstände entsprechend ihren Neigungen, ihres Könnens und den Anforderungen ihres geplanten Lebensweges auszuwählen. Wichtig ist für die ALMAKAN auch die Erlangung bäuerlicher, handwerklicher und künstlerischer Fähigkeiten, die in Silur als Ausprägung der Volksmagie geachtet werden. Ethik wird als eigenes Fach unterrichtet, Respekt und Verantwortung wird aber vor allem im täglichen Umgang miteinander vermittelt. Wir statten unsere Absolventen mit großem Wissen und großer Macht aus. Sie werden die Geschicke von vielen bestimmen und wir wollen, dass sie gut und richtig entscheiden. Unseren Absolventen sollen bei ihrem Abschluss befähigt sein, ihr Leben recht zu leben.

Re: Die ALMAKAN - Magierakademie in Silur

von Merhan » So Feb 22, 2026 10:21 am

Welche Bedeutung haben Tiergefährten?

Bei ihrer Gründung wurde die ALMAKAN mit einem Magierdorf verglichen, mit Gärten zum Anbau von Obst und Gemüse zur Versorgung der Einwohner und von Pflanzen für die Alchemie, mit Ställen und Zwingern für die Nutz- und Haustiere der Magier. Mit dem Wachstum unserer Akademie ist die Landwirtschaft weniger geworden, hingegen sind zahlreiche Tiergefährten hinzugekommen. Der Ruf eines Tiergefährten ist ein Zauber aus dem Bereich der Beschwörung, eben jener Spielart der Magie, der sich die ALMAKAN im Besonderen verschrieben hat und nahezu alle Scholaren erlernen ihn, setzen ihn sobald als möglich ein und gewinnen einen Tiergefährten, ein Zauberwesen in Tiergestalt, welches sie begleitet und in Silur, wie Stab, Spitzhut und Robe beinahe als Kennzeichen eines Magiers gesehen wird. Diese Gefährten können als Kundschafter ihres Herren dienen, seine Sinne erweitern und seine Zauber überbringen. Typische Tiergefährten aus Silur sind Fleder- und Trollingerkatzen, Pfeifmäuse, Buchhörnchen, Bengelfüchse, Graulemuren, Honigbären und Parder, Andus und Iorras, Nikis, Wachechsen und Tangwinderinnen sowie Shivaslibellen. Manchem Halter vertreiben sie die Einsamkeit und spöttisch werden Magier, denen es nicht gelingt Freunde oder Ehepartner zu gewinnen von ihren Kollegen Katzenkuschler oder Schlangenstreichler genannt.

Re: Die ALMAKAN - Magierakademie in Silur

von Merhan » So Feb 15, 2026 11:04 am

Führen die Magier der ALMAKAN ein Zauberbuch?

Ein Zauberbuch ist nicht notwendigerweise ein Buch im engeren Sinne sondern ein Schriftstück, in dem ein hier ausgebildeter Magier die Thesis, die Kombination aus Worten, Gesten, geistigem Muster und Manipulation von Komponenten von Zaubern notiert. In Silur werden diese Zauberbücher gerne als Beutelbuch angefertigt, so dass ein mit dem Einband vernähter Lederbeutel zum Schutze um das kostbare Schriftstück gestülpt werden kann. Magier anderer Kulturen benutzen Schriftrollen, Tafeln aus Metall oder Holz oder Ton oder gar Perlenketten. Ein Zauberbuch enthält das Arsenal der einem Magier bekannten Sprüche, aus dem er sich, entsprechend den Anforderungen, die er im Tageslauf erwartet die viel kleinere Anzahl von Zaubern einprägt, die er zu Nutzen gedenkt und auf die er für diesen Tag beschränkt ist. Unser Magister Emeritus Vallö Kalundgrag hat all das in seiner Schrift „Das Zauberbuch“ gut beschrieben.

Re: Die ALMAKAN - Magierakademie in Silur

von Merhan » So Feb 08, 2026 6:32 pm

Welche Funktion hat der Zauberstab?

Der Zauberstab ist so etwas wie das charakteristische Werkzeug des Magiers, der in der Tradition Esoterias ausgebildet wurde, auf die sich auch die ALMAKAN beruft. Er dient als Zeigestab, gibt einem Zauber ein Ziel vor, schreibt Runen in die Luft, deutet Bewegungen an, aktiviert magische Gegenstände. In Fachbüchern lässt sich viel zu diesem Thema nachlesen. Zugleich sind dort widersprüchliche Aussagen zu finden. Tatsächlich sind rings um den Zauberstab noch viele Fragen offen und viel Forschungsarbeit zu leisten. Wir sind deshalb sehr glücklich, dass an der ALMAKAN auf dem Werkhof der Zauberstabmeister Stäbe für Scholaren und Magister in vielen und passenden Varianten entstehen. In Silur werden gemeinhin Stäbe verwendet, die in ihrer Länge etwa der Körpergröße des Magiers entsprechen, auch wenn kürzere Stäbe, etwa von der Länge seines Unterarmes ebenfalls in Gebrauch sind.

Re: Die ALMAKAN - Magierakademie in Silur

von Merhan » So Jan 25, 2026 7:37 pm

Sie sprechen von Roben. Gibt es eine Kleiderordnung an der ALMAKAN?

Eine verpflichtende Kleiderordnung gibt es nicht. Eine bestimmte Kleidung ist zwar üblich, diese Tradition wird aber gerne abgewandelt, denn beide, Silurer und Magier neigen zur Individualität. Gemeinhin tragen Eleven, Scholaren und Magister eine bodenlange Robe, gehalten von einem breiten Gürtel mit dem Weidra, zugleich schmückenden Gürtelschnalle und Standesabzeichen der silurischen Tracht und einen Spitzhut mit breiter Krempe. Bei entsprechenden finanziellen Möglichkeiten ist die Robe aus edlem Stoff und farbig bestickt, gerne mit Symbolen, welche die Profession des Trägers abbilden. Die Roben von Aimatos, unserem Magister Sanguinis, dem Magisters des Blutes sind rot, mit einem Muster goldener Tropfen. Die von Nik Arnen, unserem Magister Mutatio, der Verwandlungen in Tiergestalten lehrt zeigen auf grünem Grund silberne Tierstickereien, die von Fjäril Krieger, unserem Magister Draconaris selbstverständlich Drachen. Sehr traditionsbewusste Magister tragen schlichtes schwarz. Bieler Blau ist die verbreitete Farbe der Kleidung Silurs, Roben in dieser Farbe sind preiswert und die übliche Tracht von Eleven und Scholaren. Als „Blauer Magier“ wird verspottet wer in seinem Fache nicht erfolgreich und nicht zu Wohlstand gekommen ist. Die Farbe des Hutes wählt man gerne passend oder kontrastierend zur Robe. Bei Mitgliedern der Hohen Kheitara vom Graulemuren der Magier Silurs zeigt das Weidra natürlich diesen grauen Affen, ihr Symboltier, ein Weidra mit einem Rotkatta weist den Träger als Angehörigen des Lehrkörpers der ALMAKAN aus. Robe und Hut schützen gut vor den in Silur oft plötzlich einsetzenden Regenschauern, der winterlichen Kälte in den Studierstuben und den in der Alchemie wohl unvermeidlichen Säurespritzern. Das Barfußgehen ist unter Silurischen Magiern verbreitet, es erleichtert den Kontakt zu den Adern Denas, Strömen magischer Energie im Untergrund. Birgt man sitzend die nackten Füße im Umschlag oberhalb des Saumes werden auch sie von der Robe gewärmt. Andererseits zwingt die Robe den Träger zum würdevollen Schreiten. Zum schnellen Gehen muss die Robe hochgehalten werden, „Mit gereffter Robe“ beschreibt unter Magiern sinnbildlich, dass etwas zügig geschehen muss. Die Robe verhüllt der Körper bis auf das Gesicht. Sie mag populär sein, weil sie den Geist vor Ablenkung durch den Anblick des bloßen Körpers schützt und das greisenhafte Aussehen des Alters verbirgt, das oft erreicht werden muss, ehe Studien abgeschlossen sind und Erfolg eintritt. Im Gegensatz sind unter Scholaren gewagt geschnittene Roben populär geworden, welche die Schönheit der Jugend zeigen, kurze Oberteile, die Bauch und Rücken frei lassen und von beiden Geschlechtern mit bodenlangen Röcken kombiniert werden. Gerne getragen werden auch ärmellose oder hoch geschlitzte Roben, die Armen und Beinen mehr Beweglichkeit gestatten und weite oder tiefe Ausschnitte, die breite Schultern entblößen oder Dekolleté zeigen. Modischer Vorreiter ist, wie in anderen Dingen auch, das Scholarenhaus Junge Almakan.

Re: Die ALMAKAN - Magierakademie in Silur

von Merhan » So Jan 18, 2026 10:55 am

Wie werden Scholaren, Eleven und neue Magister an die ALMAKAN aufgenommen?

Das geschieht zum Jahreswechsel, am ersten Tag der Traumtage, in einer gemeinsamen Feier in der Aula, mit Prunk und Ehrerbietung, dass der Tag allen Beteiligten in Erinnerung bleibt. Denn die Ausbildung an der ALMAKAN ist ein wichtiger, den Schüler prägenden Lebensabschnitt. Es soll magische Traditionen geben, in denen Zaubermacht durch eine Initiation überhaupt erst erlangt werden kann. In der Tradition Silurs hingegen nimmt man Zaubermacht als gegeben an und konzentriert sich darauf sie zu schulen. Vor der Aufnahmezeremonie erhalten Scholaren und Eleven eine festliche Robe, dass sie angemessen gekleidet an der Feier teilnehmen können. Bei der Feier wird ihnen ihr Zauberstab überreicht, den sie zuvor ausgesucht und erworben haben, der bis dahin allerdings von der ALMAKAN verwahrt worden ist. Neue Magister werden anschließend vom Magister Magistri, dem Leiter der Akademie vorgestellt und um eine Demonstration ihres Könnens gebeten. Anschließend gürtet er sie mit dem Weidra, der Gürtelschnalle der Kheitara des Rotkatta, dem Bund der Lehrer unserer Schule.

Re: Die ALMAKAN - Magierakademie in Silur

von Merhan » So Jan 11, 2026 7:40 pm

In welchem Alter treten Schüler in die ALMAKAN ein?

Das ist unterschiedlich. Die auf dem Gelände der ALMAKAN lebenden Kinder, der Nachwuchs von Magistern, Scholaren und mundanen Beschäftigten beginnen mit dem Unterricht, nachdem ihr vorgesehener Lehrer und ihre Eltern gemeinsam zum Schluss gekommen sind, dass das Kind reif für die schulische Ausbildung ist, welche dann mit dem Jahreswechsel beginnt, üblicherweise zwischen dem fünften und siebten Lebensjahr. In dieser Phase nennt man sie Eleven. Kinder aus anderen Siedlungen Silurs werden grundsätzliche Bildungsinhalte in der Regel von Eltern, Priestern, Druiden oder Hausmagiern vermittelt. Sie beginnen ihre Ausbildung im Alter von neun bis elf Jahren und leben dann als Internatsschüler hier. Sie und die Kinder der ALMAKAN werden jetzt als Scholaren bezeichnet. In diesem Alter beginnt bei gegebener Begabung auch die Zauberausbildung. Doch nicht nur Kinder und Jugendliche, auch Erwachsene, ja Greise lernen an der ALMAKAN, wobei sie häufig das Lernen mit der Tätigkeit als Lehrer verbinden. Wir glauben an das Prinzip des lebenslangen Lernens, dem sich auch die Lehrer verpflichten. Diese werden als Magister angeredet.

Re: Die ALMAKAN - Magierakademie in Silur

von Merhan » So Dez 28, 2025 10:15 am

In welchem Alter treten Schüler in die ALMAKAN ein?

Das ist unterschiedlich. Die auf dem Gelände der ALMAKAN lebenden Kinder, der Nachwuchs von Magistern, Scholaren und mundanen Beschäftigten beginnen mit dem Unterricht, nachdem ihr vorgesehener Lehrer und ihre Eltern gemeinsam zum Schluss gekommen sind, dass das Kind reif für die schulische Ausbildung ist, welche dann mit dem Jahreswechsel beginnt, üblicherweise zwischen dem fünften und siebten Lebensjahr. In dieser Phase nennt man sie Eleven. Kinder aus anderen Siedlungen Silurs werden grundsätzliche Bildungsinhalte in der Regel von Eltern, Priestern, Druiden oder Hausmagiern vermittelt. Sie beginnen ihre Ausbildung im Alter von neun bis elf Jahren und leben dann als Internatsschüler hier. Sie und die Kinder der ALMAKAN werden jetzt als Scholaren bezeichnet. In diesem Alter beginnt bei gegebener Begabung auch die Zauberausbildung. Doch nicht nur Kinder und Jugendliche, auch Erwachsene, ja Greise lernen an der ALMAKAN, wobei sie häufig das Lernen mit der Tätigkeit als Lehrer verbinden. Wir glauben an das Prinzip des lebenslangen Lernens, dem sich auch die Lehrer verpflichten. Diese werden als Magister angeredet.

Re: Die ALMAKAN - Magierakademie in Silur

von Merhan » Di Dez 23, 2025 10:39 am

In welchem Alter treten Schüler in die ALMAKAN ein?

Das ist unterschiedlich. Die auf dem Gelände der ALMAKAN lebenden Kinder, der Nachwuchs von Magistern, Scholaren und mundanen Beschäftigten beginnen mit dem Unterricht, nachdem ihr vorgesehener Lehrer und ihre Eltern gemeinsam zum Schluss gekommen sind, dass das Kind reif für die schulische Ausbildung ist, welche dann mit dem Jahreswechsel beginnt, üblicherweise zwischen dem fünften und siebten Lebensjahr. In dieser Phase nennt man sie Eleven. Kinder aus anderen Siedlungen Silurs werden grundsätzliche Bildungsinhalte in der Regel von Eltern, Priestern, Druiden oder Hausmagiern vermittelt. Sie beginnen ihre Ausbildung im Alter von neun bis elf Jahren und leben dann als Internatsschüler hier. Sie und die Kinder der ALMAKAN werden jetzt als Scholaren bezeichnet. In diesem Alter beginnt bei gegebener Begabung auch die Zauberausbildung. Doch nicht nur Kinder und Jugendliche, auch Erwachsene, ja Greise lernen an der ALMAKAN, wobei sie häufig das Lernen mit der Tätigkeit als Lehrer verbinden. Wir glauben an das Prinzip des lebenslangen Lernens, dem sich auch die Lehrer verpflichten. Diese werden als Magister angeredet.

Re: Die ALMAKAN - Magierakademie in Silur

von Merhan » So Dez 14, 2025 7:45 pm

Werden alle Kinder und Heranwachsende Myras an der ALMAKAN als Schüler angenommen?

So sah das ursprüngliche Konzept der ALMAKAN aus und es gilt nach wie vor für alle Personen, denen Zaubermacht gegeben ist. Allerdings zeigte sich schnell, dass es für die mundane Ausbildung an der ALMAKAN weit mehr Interessenten gibt als Plätze geschaffen werden können. So wurde die mundane Ausbildung an unserer Akademie privilegiert, zunächst für die Kinder der ALMAKAN, dann für Schüler aus dem Orden der Traumritter, der auch auf Silur besondere Förderung genießt und schließlich für besonders begabte Schüler, die sich allerdings vor dem Eintritt in die Schule in einer dreiteiligen Prüfung beweisen müssen. Im ersten Prüfungsteil werden allgemeine Bildungsinhalte abgefragt. Es folgt ein Gespräch zu verschiedenen Themen in dem besonderes Wissen und geistige Gewandtheit nachgewiesen werden können. Letzte Aufgabe ist eine Demonstration der Fähigkeiten des Bewerbers nach dessen Wahl. Das bedeutet, dass der Unterricht an der ALMAKAN vor allem begabten Schülern zugute kommt. Zugleich werden unter Umständen Schüler fortgeschickt, die durch unglückliche Umstände ihr volles Potential nicht abrufen konnten. Sie haben durch das Los eine zweite Chance, wenn sie immerhin den ersten Prüfungsteil bewältigt haben und können durch Gnade der Glücksgöttin Pura einen Schulplatz erringen.

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