Metachat zum Jahr der Stäbe (446 n.P.)

Antwort erstellen


Diese Frage dient dazu, das automatisierte Versenden von Formularen durch Spam-Bots zu verhindern.
Smileys
:D :) ;) :( :o :shock: :? 8-) :lol: :x :P :oops: :cry: :evil: :twisted: :roll: :!: :?: :idea: :arrow: :| :mrgreen: :geek: :ugeek:

BBCode ist eingeschaltet
[img] ist eingeschaltet
[url] ist eingeschaltet
Smileys sind eingeschaltet

Die letzten Beiträge des Themas
   

Ansicht erweitern Die letzten Beiträge des Themas: Metachat zum Jahr der Stäbe (446 n.P.)

Re: Metachat zum Jahr der Stäbe (446 n.P.)

von Merhan » Sa Apr 18, 2026 12:46 pm

Es ist denkbar, dass der Konflikt um "Vor allem widerspricht die Heimlichkeit um Steuern und Armee der Idee des Lichten Kaiserreiches - hier des offenen und aufrechten Kaiserreiches. Schlimmer, die Mitteilungen des Kaiserreiches über die von ihm beanspruchten Rechte macht offenbar, dass es beansprucht jederzeit und ohne Rücksprache mit seinen Teilreichen Kriege im beliebigen Umfang zu beginnen. Schlimmer, es beharrt auf seinen Anspruch." unterschiedlichen Vorstellungen und Wahrnehmungen unterschiedlicher Realpersonen hinter dem Kaiserreich entspricht.

Ich (Silur und sein Spieler) nehme das Kaiserreich autoritär und diktatorisch wahr, weil entscheidende Dinge (Haushalt, Militär, Außenpolitik, Krieg) von Kaiser, Kaiserin und ihrer Spielerin alleine entschieden wurden und weiter werden sollen. Damit bestehen sie auf Rechte, die von Teilreichen und Spielern nie gewährt wurden und schließen alle anderen im Kaiserreich engagierte Chars und Spieler von zentralen Inhalten der Reichspolitik bzw des Spieles aus, die also ohne diese Chars und Spieler und gegen deren erklärte Interessen stattfinden. Das widerspricht meiner Idee des lichten Kaiserreiches.

Kurz: Eine Diktatur ist nicht Licht.

(Die Spannung, die wir hier erleben kann natürlich auch Teil der Simulation sein, das lichte Kaiserreich, wird so totalitär, dass es von seinen liberalen Teilen vernichtet werden muss)

Re: Metachat zum Jahr der Stäbe (446 n.P.)

von Gwynn » Sa Apr 18, 2026 12:27 am

Merhan hat geschrieben: Fr Apr 17, 2026 11:15 am Vor allem widerspricht die Heimlichkeit um Steuern und Armee der Idee des Lichten Kaiserreiches - hier des offenen und aufrechten Kaiserreiches.

Schlimmer, die Mitteilungen des Kaiserreiches über die von ihm beanspruchten Rechte macht offenbar, dass es beansprucht jederzeit und ohne Rücksprache mit seinen Teilreichen Kriege im beliebigen Umfang zu beginnen. Schlimmer, es beharrt auf seinen Anspruch.
Diese beiden Sätze spiegeln in meiner, Gwynns Wahrnehmung, nur deine Ängste wieder, nicht aber irgendeine Realität, weder in WdW noch in Myra. Für mich ist absolut unverständlich, woher diese, für mich absolut an den Haaren herbeigezogenen, Behauptungen kommen.

Re: Metachat zum Jahr der Stäbe (446 n.P.)

von Merhan » Fr Apr 17, 2026 11:15 am

Begonnen hat es mit einem im Metachat zur Kaiserlichen Rechtsordnung in den Raum gestellten Gedanken: "Idee: Söldner-Ausnahme in die Kaiserliche Rechtsordnung - Keine Söldnerin kann belangt werden für Dinge die sie ausdrücklich und ausschließlich als Befolgung eines Befehls im Rahmen eines Söldner Auftrags gemacht hat. Damit das Kaiserreich immer genug Söldner findet." Das bedeutet, die Rechsstellung der Einwohner des Kaiserreiches wird gegenüber seinen Söldnern geschwächt.

Daraus entwickelte sich das Bedürfnis Silurs zu erfahren, welche Heere das Kaiserreich besitzt und wie sie unterhalten werden, mit dem Hintergedanken, dass statt Söldnern auch Heere des Kaiserreiches oder von Teilreichen des Kaiserreiches eingesetzt werden, die dann von den Spielern des Kaiserreiches gemeinsam geführt werden. Im folgenden Gespräch stellte sich heraus, dass Silur zwar die Rüstung und das Militär des Kaiserreiches mitbezahlt, jedoch über Rüstungen und Militär nicht mitbestimmen darf. Für das Kaisserreich eine Selbstverständlichkeit, für Silur eine Brüskierung, da die Position des Kaiserreiches weder durch die Kaiserliche Rechtsordnung noch durch Tradition gedeckt ist. Es entspricht der Tradition Silurs, dass der Herrscher seinen Steuerzahlern Rechenschaft schuldet. Vor allem widerspricht die Heimlichkeit um Steuern und Armee der Idee des Lichten Kaiserreiches - hier des offenen und aufrechten Kaiserreiches.

Schlimmer, die Mitteilungen des Kaiserreiches über die von ihm beanspruchten Rechte macht offenbar, dass es beansprucht jederzeit und ohne Rücksprache mit seinen Teilreichen Kriege im beliebigen Umfang zu beginnen. Schlimmer, es beharrt auf seinen Anspruch.

Aus all dem ergibt sich für mich die zentrale Frage: Warum sollen Spieler jetzt im Kaiserlichen Rat und mit Hofdamen politische Dekoration spielen statt das Kaiserreich zu führen?

Es ist die Gestaltung des Kaiserreich, die zu seiner Ablehnung durch machtlose Spieler führt, die vom Kaiserreich gar als Feindschaft wahrgenommen wird. Bei allen Verdiensten Bofris bis 416 n.P. Wir sind dreißig Jahre weiter und dieser Kredit ist aufgebraucht.

Was also tun? Vielleicht sacken lassen. Ein wenig Kaiserlicher Rat und Hofdamen spielen. Wir sind uns einig, was das Kaiserreich sein soll: Ein zentraler Akteur der Politik auf Karcanon, Ausdruck des Lichten, Schönen, Guten, begeisterndes Projekt vieler Spieler. Wir arbeiten daran.

Re: Metachat zum Jahr der Stäbe (446 n.P.)

von Gwynn » Do Apr 16, 2026 3:10 am

Merhan hat geschrieben: Mi Apr 15, 2026 2:31 pm Gedanken aus Silur (von Spieler und Reich)
(...) das Kaiserreich zu verändern, damit es mehr zu dem wird, was es sein kann und hoffentlich auch sein soll: Ein zentraler Akteur der Politik auf Karcanon, Ausdruck des Lichten, Schönen, Guten, begeisterndes Projekt vieler Spieler.

Wo anfangen
Vielleicht damit, die Diskussion zu formalisieren, in SC zu führen und in den Rat verlagern.
Im oberen Ziel und unteren Ansatz sind wir uns einig. :D

Re: Metachat zum Jahr der Stäbe (446 n.P.)

von Gwynn » Do Apr 16, 2026 3:08 am

Merhan hat geschrieben: Mi Apr 15, 2026 2:31 pm Der Haushalt - noch einmal

Die Teilreiche agieren mit eigenem Geld, das Kaiserreich mit Geld der Teilreiche. Also ist das Kaiserreich rechenschaftspflichtig.
Viele Teilreiche und Reichsteile hätten kein eigenes Geld ohne das Wirken Bofris.
Die meisten, eigentlich.

Kaiser Bofri wiederum hat auch Geld das nicht aus den 10% Steuern der Teilreiche kommt (für das er diesen dann auch in deiner Logik nicht rechenschaftspflichtig wäre). Das meiste, eigentlich.

Dein wesentlicher Fehler ist aber: Wenn das Kaiserreich rechenschaftspflichtig ist, gilt das auch für die Teilreiche, denn auch diese sind wie der Name sagt Teil des Kaisereichs. (An anderen Stellen deiner Argumentation sind sie für dich sogar das Ganze des Kaiserreichs.)

Re: Metachat zum Jahr der Stäbe (446 n.P.)

von Gwynn » Do Apr 16, 2026 2:52 am

Merhan hat geschrieben: Mi Apr 15, 2026 2:31 pm Bofri als Kaiser Karcanons

Anders als Bakanasan hat Bofri sein Reich nicht erobert und die Herrscher der Teilreiche nicht eingesetzt. Er ist Kaiser, weil er als Kaiser von vielen Reichen und Herrschern anerkannt wurde.
Diese Aussage ausgerechnet aus Silur ist von einer geradezu absurden Hybris, würde Bofri so sehen und sehe ich so.

Bofri hat Silur befreit und ohne Bofri hätte Silur kein Reich.
Bofri hat das Kaiserreich nicht nur mit dem Schwert erobert sondern seine Waffe ist auch die Diplomatie. Aber er hat dem König von Silur sein Reich zurückgegeben, er hat Antam die Selbständigkeit in Frieden ohne Rückeroberung durch die Purpurne Bruderschaft oder ihre Nachfolger ermöglicht in den Verhandlungen von Chnums Freude. Er hat Antharlan eine Reichsbildung in Frieden ermöglicht mit den Verhandlungen von Chnums Freude und alles was es Antharlan gekostet hat war Aydia, das bis zur Eroberung durch mit Bofri verbündete Heere unter Cartimandua Teil der Purpurnen Bruderschaft/Antharlans war.
Bofri war zu Beginn seiner Kaiserschaft der König von Antharlan und hat dann seinen Vizekönig Anian Turcas zu seinem Nachfolger gemacht - von wegen "er habe die Herrscher der Teilreiche nicht eingesetzt".

Bofri ist Kaiser nicht aus Gnade der Teilreiche und Reichsteile sondern aufgrund seiner Verdienste - gegen Bakanasan, gegen Aufständische in Karalo-Floran, gegen Mordbrenner in Bagunda, für den Frieden rund um das Grüne Meer und vor allem in der Lichtliga, damit für das Schicksal ganz Karcanons.

Dass ausgerechnet Silur das infrage stellt ist enttäuschend und würde, wenn es ingame im Kaiserlichen Rat geschähe, zu diplomatischen aber deutlichen Worten führen.

Re: Metachat zum Jahr der Stäbe (446 n.P.)

von Gwynn » Do Apr 16, 2026 2:37 am

Merhan hat geschrieben: Mi Apr 15, 2026 5:35 pm Die Geschichte, auf die ich mich mit dem Satz "Silur hätte sich gerne an der Eroberung "Dieser Burg" beteiligt" beziehe findet sich hier: viewtopic.php?t=1790
Die Geschichte ist eine subjektive Wahrheit der Yule und enthält unwahre Behauptungen. Es ist eine Story, nicht mehr und nicht weniger. Einer Untersuchung im Kaiserlichen Rat würden manche Aussagen nicht standhalten.

Re: Metachat zum Jahr der Stäbe (446 n.P.)

von Gwynn » Do Apr 16, 2026 2:34 am

Merhan hat geschrieben: Mi Apr 15, 2026 2:31 pm Die Kriege Bofris:

Hier wurden Kriege im Namen des Kaiserreiches geführt und das heißt im Namen der Teilreiche des Kaiserreiches ohne dass die Teilreiche gefragt worden sind. Das geht nicht.

Kriege können im Kaiserreich gemeinsam beschlossen und gemeinsam geführt werden. Silur hätte sich gerne an der Eroberung "Dieser Burg" beteiligt, umso mehr, weil Silur beteiligt war, die Befristung des Vertrages von Silur bekannt zu machen, weil Yule von Barkan, Vertreterin Silurs in Chnumia über die Verhältnisse in der Burg erschüttert war und Silur bereit ist, einen Teil der Verluste der Heere des Kaiserreiches mit seinen Reichsabgaben aufzufangen.

Der Kaiser kann einen Krieg auch alleine führen. Dann ist er eine Privatperson mit einer Armee, aber nicht mehr Kaiser von Karcanon.
Hier? Wo? Bitte sprachlich entzerren. Ich verstehe diesen Absatz nicht. "das heisst im Namen der Teilreiche"? WTF? Das Kaiserreich ist nicht die Teilreiche, und es ist mehr als die Summe aus Silur und Antam.

Re: Metachat zum Jahr der Stäbe (446 n.P.)

von Merhan » Mi Apr 15, 2026 5:35 pm

Die Geschichte, auf die ich mich mit dem Satz "Silur hätte sich gerne an der Eroberung "Dieser Burg" beteiligt, umso mehr, weil Silur beteiligt war, die Befristung des Vertrages von Silur bekannt zu machen, weil Yule von Barkan, Vertreterin Silurs in Chnumia über die Verhältnisse in der Burg erschüttert war..." beziehe findet sich hier: viewtopic.php?t=1790

Nach dem Namen "Dieser Burg" (wohl die Burg der Shrch Rssn, die Teil der Hauptstadt von Shodo Wun namens Gokba ist, aber wie eine Burg des Freistaates Aerinn auch Tuvalend heißt) frage ich am Karcanon-Brett im Discord.

Re: Metachat zum Jahr der Stäbe (446 n.P.)

von Merhan » Mi Apr 15, 2026 2:31 pm

Gedanken aus Silur (von Spieler und Reich)

Was wichtig ist

Ich weiß nicht, was von dem, was ich unten andenke die Spielleitung liefern kann und will. Vielleicht ist ihre Vision des Kaiserreiches eine ganz andere als meine und vieleicht ist das Ursache meines Konfliktes damit. Was im folgenden geschrieben steht ist Bewertung einiger Aspekte des Kaiserreiches durch das Reich Silur und seinen Spieler (nein, das trenne ich hier nicht, beide sind untrennbar verbunden). Daraus wächst mein Bedürfnis, das Kaiserreich zu verändern, damit es mehr zu dem wird, was es sein kann und hoffentlich auch sein soll: Ein zentraler Akteur der Politik auf Karcanon, Ausdruck des Lichten, Schönen, Guten, begeisterndes Projekt vieler Spieler.

@Gryph - Genau...

Ja. Und siehe unten.

Die Kriege Bofris:

Hier wurden Kriege im Namen des Kaiserreiches geführt und das heißt im Namen der Teilreiche des Kaiserreiches ohne dass die Teilreiche gefragt worden sind. Das geht nicht.

Kriege können im Kaiserreich gemeinsam beschlossen und gemeinsam geführt werden. Silur hätte sich gerne an der Eroberung "Dieser Burg" beteiligt, umso mehr, weil Silur beteiligt war, die Befristung des Vertrages von Silur bekannt zu machen, weil Yule von Barkan, Vertreterin Silurs in Chnumia über die Verhältnisse in der Burg erschüttert war und Silur bereit ist, einen Teil der Verluste der Heere des Kaiserreiches mit seinen Reichsabgaben aufzufangen.

Der Kaiser kann einen Krieg auch alleine führen. Dann ist er eine Privatperson mit einer Armee, aber nicht mehr Kaiser von Karcanon.

Bofri als Kaiser Karcanons

Anders als Bakanasan hat Bofri sein Reich nicht erobert und die Herrscher der Teilreiche nicht eingesetzt. Er ist Kaiser, weil er als Kaiser von vielen Reichen und Herrschern anerkannt wurde. Er ist auf diese Anerkennung angewiesen und kann sie verlieren. Ja. Bofris Stellung als Kaiser von Karcanon ist prekärer als zum Beispiel die von König Katuum von Taron don Umn. Katuum kann ohne Bofri aber Bofri nicht ohne Katuum. Bofri sollte sich dessen bewusst sein.

Die Armeen Bofris und die Armeen der Teilreiche

Die Armeen Kaiserreiches werden von den Teilreichen bezahlt. Die Armeen der Teilreiche aber nicht vom Kaiserreich. Entsprechend können die Armeen der Teilreiche ohne Zustimmung des Kaiserreiches, die Armeen des Kaiserreiches aber nicht ohne Zustimmung der Teilreiche gerüstet werden.

Ob Teilreiche Kriege ohne Zustimmung des Kaiserreiches führen können ist aktuell offen. Wird der Angriff eines Teilreiches vom Opfer als Angriff des Kaiserreiches gewertet? Zur Zeit wohl eher nicht. Man könnte argumentieren, dass also das Kaiserreich nicht involviert ist und entsprechend nicht eingebunden werden muss. Mein Wunsch wäre dennoch eine Entwicklung Richtung abgesprochen und gemeinsam, betreffend auch Provinzhere und gerade für Silur, Zauberwirker. Von der Absprache von Heeresbewegungen war allerdings zuvor nicht die Rede, mein Tenor war dass Rüsten und Unterhalt der Armeen des Kaiserreiches kommuniziert und gemeinsam entschieden werden.

Der Haushalt - noch einmal

Die Teilreiche agieren mit eigenem Geld, das Kaiserreich mit Geld der Teilreiche. Also ist das Kaiserreich rechenschaftspflichtig.

Die Zukunft

Zauberwirker Silurs sollen mit dem Kaiserreich agieren. Und das meint gemeinsam mit den Söldnern des Kaisers, mit Heeren aus Taron don Umn und Flotten aus Antharlan und Priestern aus Antam. Das bedeutet miteinander und nicht, dass der Kaiser bestimmt und Einheiten der Teilreiche folgen, dass die Teilreiche zahlen und Debattenkultur für den Anschein eines gemeinsamen Kaiserreiches liefern.

Wo anfangen

Vielleicht damit, die Diskussion zu formalisieren, in SC zu führen und in den Rat verlagern.

Nach oben