von Merhan » Di Jun 02, 2026 7:31 pm
Nach einigen zusammenhängenden & fertigen Beiträgen hier ein Anfang, der noch auf ein Ende harrt. Nandys und Vurne, die Bierbraueralchemisten kommen nach Silur und begegnen an der ALMAKAN unter anderen Magistra Gwynn. Soll heißen, außer mir wirken noch zwei weitere Realpersonen mit. Allerdings komme ich so recht nicht weiter. Bierbrauen geht überall, sogar an Orten wie Herford, braucht keine Magierakademie und Alchemie nur im weiteren Sinne und ist selbst als außergewöhnliches Qualitätsbier (Helles Dittken, Herforder Maibock, besondere Produkte der Herforder Brauerrei) nicht magisch. Mein Problem ist wohl mangelnde Zuneigung zum Bier, so dass ich Schwierigkeiten habe, es beim Brauprozess entstehen zu lassen.
Hier jedenfalls für beide Beteiligte die Geschichte so weit wie bisher geschrieben:
Nandys und Vurne - Bierbraueralchemisten, Familie aus Weinfelden in Antam an der ALMAKAN
Im Jahre des Blutes 443 n.P., beschrieben von Zeta Lynn, Mitarbeiterin und der ALMAKAN und von Baron Brandur von Bov, Magister der Myragraphie daselbst
Es ist vielleicht nicht ganz einfach an der ALMAKAN anzukommen. Unsere Magierakademie mag auf Besucher aus fremden Ländern verwirrend wirken. Magister und Scholaren sind beschäftigt, Jedermensch trägt Robe und Spitzhut, Zauberstab in der Hand und Begleiter auf der Schulter, wirkt bedeutend, schreitet hierhin oder dorthin oder führt mit den Collegae gewichtige Gespräche. Zwischen ihnen toben die Eleven, nicht minder beschäftigt im Spiele und die zahlreichen mundanen Mitarbeiter haben natürlich erst recht zu tun.
So ist es gut, dass ich ein waches Auge auf Neuankömmlinge habe, Personen in fremder Tracht, am Rande des Zentralplatzes stehend, sich ratlos umblicken. So treffe ich auch Nandys und Vurne aus dem Dorf Weinfelden in Antam. Ich bin froh ihnen zu begegnen. Als Magister der Myragraphie ist die Lehre von fremden Ländern mein Fach und natürlich sind mir auswärtige Besucher höchst willkommen mein Wissen zu erweitern und durch ihren Vortrag in meinen Klassen die Scholaren zu unterrichten. Im Gegenzug bringe ich ihnen die ALMAKAN nahe und mache sie mit Personen bekannt, die ihnen bei ihrem Anliegen helfen können, seien es Forschung und Lehre, seien es der Erwerb magischer Erzeugnisse oder Verkäufe ihrer Waren an unsere Akademie.
Nandys und Vurne sind eine Familie von Bierbraueralchemisten. Das Bier ist ein Produkt ausländischer Handwerkstradition. Wie zur Herstellung von Khavia mälzt man Getreide. Nur macht man davon keinen heißen Aufguss sondern lässt es wie in Silur die Maische vom Süßgras vergären. Allerdings wird das Produkt jetzt nicht zu Arram destilliert sondern gilt als Bier reif und trinkfertig.
All das erfahre ich, während ich die beiden in das Hotel und Restaurant „Drei Zauberstäbe“ geleite. Hier, so sagen die Betreiber (die Geschwister Grettnangen) zurecht, kann man in ansprechender Atmosphäre und bei einem guten Lunch (Mehr und mehr wandern Begriffe aus dem Angels in die Sprache der Geschäftsleute ein, gemeint ist ein Mittagessen) ein gepflegtes Gespräch führen.
Das Paar möchte an der ALMAKAN die Möglichkeiten der Alchemie kennenlernen, ja, sie erlernen. Napos will die Alchemie im Brauprozess einzusetzen, zum Beispiel um neue Geschmäcker zu kreieren. Zugleich möchte er das Brauen als Gewerbe betreiben und Bier auf Silur anbieten. Ich erfahre, dass er die Alchemie als ein Handwerk versteht, das auch ihm, als magisch nicht begabter Person erlernbar ist.
Vendra ist eher kaufweiblich interessiert. Sie verkauft bereits das berühmte Bieler Blau und weitere Produkte Silurs und hat ausgezeichnete Kontakte, konkret Kunden auf dem Kontinent. Sie möchte gerne das Bier ihres Mannes exportieren.
Nun steht es um die Alchemie an der ALMAKAN nicht zum besten. Zwar gibt es mit dem jungen Magister Alchemisticus Berling Kraalkehler einen Lehrer dieses Faches, das zudem vom Wirken des Elfischen Lehrers Edrion Filan Felsenquell profitiert. Zwar wirkt hier schon seit drei Jahren die angesehene Magistra Gwynn, Lehrerin für Magier-Alchemie und Zaubertrankkunde, Autorin des bekannten Buches „Lektion der Metallchemie“, doch keiner von den dreien hat bisher die Silurer recht für die Alchemie begeistern können. Möglicherweise ist uns die Idee mittels Magie ein Produkt, wohl möglich ein kommerzielles Produkt zu erzeugen allzu fremd. Hinzu kommt eine gewisse Geringschätzung von Handwerk und Handel durch magisch und spirituell wirkende Personen auf Silur. Vielleicht sind aber Nandys und Vurne die Personen das zu ändern. Wir machen eine Liste von Personen, die wir an der ALMAKAN für ihr Vorhaben begeistern können.
Erster Kandidat ist natürlich Magister Legatus Ludvik Gund. Anders als den meisten Collegae sind ihm Karsk, Hinde und Bock (die umgangssprachlichen Bezeichnungen der Goldmünzen Silurs, die einen Karsk, eine Hirschkuh und einen Widder zeigen) Grund genug ein Unternehmen zu beginnen. Ludvik Gund vertraut die Geschäfte in seinem Kontor auf der Brücke der Anderswelt umgehend seiner bewährten Assistentin Zeta Lynn an und begleitet und in die Destille.
In der Kellerbar treffen wir den Magister Alkoholicus genannten Bartender Van Hagen. Er ist unbestrittener Experte für alle alkoholhaltigen und zum Genuss getrunkenen Destillate und weiß seine Schnäpse mit allerlei Früchten und Kräutern zu aromatisieren. Wir treffen Van Hagen, wie er missmutig den Schmutz auf dem Boden seiner Bar durch eine Luke in irgendeine Unterwelt kehrt. Silurer vermeiden das normalerweise, aus Sorge, dass ihnen ihr Kehrricht eines Tages auf den Kopf fällt, aber Van Hagen ist dafür bekannt, dass ihm vor Einbruch der Dämmerung fast alles gleichgültig ist. Dennoch können wir ihm, nachdem er den Plan der beiden Gäste vernommen hat zu einem Grunzen und zum Mitgehen bewegen.
In seinem Labor im Alchemicum, dem Hof der Alchemisten treffen wir Magister Alchemisticus Berling Kraalkehler, hinter sich einen großen Tisch voller Gerätschaften seines Standes, vor sich ein Dutzend sorgfältig beschrifteter Tiegelchen deren Inhalt, graue Pulver, einander sehr ähnlich sehen. Ohne einen seiner Besucher im besonderen anzusprechen sagt er: „Es macht keinen Unterschied, ob der Siedestein einer heißen Quelle, einem Geysir, einem sorgfältigst eingekochten Mineralwasser oder dem Teekessel von Magistra Gwynn entstammt. Im Hinblick auf seine alchemistische Wirkung und seiner Unterstützung beim Ruf elementarer Wesen besteht kein Unterschied. Es ist anzuerkennen, Edrion Filan Felsenquell ist zuzustimmen, Siedestein ist eher langweilig.“ Wir sprechen Berling auf die Vorhaben von Napos und Vendra an. Er ist nur zu gerne bereit den Siedestein zu verlassen um sich dem Bier zu widmen.
Einige Räume weiter unterrichtet Magistra Gwynn eine handvoll Scholaren: „Nachdem wir in der vergangenen Woche das träge und schläfrige Blei kennengelernt haben wollen wir uns jetzt dem munteren und aufgeweckten Wismuth widmen. Kennt jemand dieses Metall?“ Eine Schülerin meldet sich und weiß, dass es von ihrer Mutter auf dem Werkhof der Zauberstabmeister benutzt wird die metallischen Ornamente im Holz der Stäbe der Magier Silurs zu erzeugen. Magistra Gwynn stimmt ihr zu: „Tatsächlich sind metallische Einschmelzungen, vor allem aus Wismuth und seinen Legierungen typisch für die in Silur gebräuchlichen Zauberstäbe. Wie kein anderes Metall erleichtert es dem Magier das Zaubern. Die Vorteile des Wismuths zu nutzen ist ein wesentlicher Grund einen Zauberstab zu tragen und seine muntere und aufgeweckte Natur scheint der Magie Silurs in besonderem Maße zu entsprechen.“ Magistra Gwynn bemerkt ihre Besucher und wir schildern unser Vorhaben. Sie ist gerne bereit das Thema des Unterrichts zu wechseln und uns in Begleitung ihrer Scholaren zu begleiten. In Silur sagt man, das Leben ist der beste Lehrer.
Nach einigen zusammenhängenden & fertigen Beiträgen hier ein Anfang, der noch auf ein Ende harrt. Nandys und Vurne, die Bierbraueralchemisten kommen nach Silur und begegnen an der ALMAKAN unter anderen Magistra Gwynn. Soll heißen, außer mir wirken noch zwei weitere Realpersonen mit. Allerdings komme ich so recht nicht weiter. Bierbrauen geht überall, sogar an Orten wie Herford, braucht keine Magierakademie und Alchemie nur im weiteren Sinne und ist selbst als außergewöhnliches Qualitätsbier (Helles Dittken, Herforder Maibock, besondere Produkte der Herforder Brauerrei) nicht magisch. Mein Problem ist wohl mangelnde Zuneigung zum Bier, so dass ich Schwierigkeiten habe, es beim Brauprozess entstehen zu lassen.
Hier jedenfalls für beide Beteiligte die Geschichte so weit wie bisher geschrieben:
[size=150][b]Nandys und Vurne - Bierbraueralchemisten, Familie aus Weinfelden in Antam an der ALMAKAN[/b][/size]
Im Jahre des Blutes 443 n.P., beschrieben von Zeta Lynn, Mitarbeiterin und der ALMAKAN und von Baron Brandur von Bov, Magister der Myragraphie daselbst
Es ist vielleicht nicht ganz einfach an der ALMAKAN anzukommen. Unsere Magierakademie mag auf Besucher aus fremden Ländern verwirrend wirken. Magister und Scholaren sind beschäftigt, Jedermensch trägt Robe und Spitzhut, Zauberstab in der Hand und Begleiter auf der Schulter, wirkt bedeutend, schreitet hierhin oder dorthin oder führt mit den Collegae gewichtige Gespräche. Zwischen ihnen toben die Eleven, nicht minder beschäftigt im Spiele und die zahlreichen mundanen Mitarbeiter haben natürlich erst recht zu tun.
So ist es gut, dass ich ein waches Auge auf Neuankömmlinge habe, Personen in fremder Tracht, am Rande des Zentralplatzes stehend, sich ratlos umblicken. So treffe ich auch Nandys und Vurne aus dem Dorf Weinfelden in Antam. Ich bin froh ihnen zu begegnen. Als Magister der Myragraphie ist die Lehre von fremden Ländern mein Fach und natürlich sind mir auswärtige Besucher höchst willkommen mein Wissen zu erweitern und durch ihren Vortrag in meinen Klassen die Scholaren zu unterrichten. Im Gegenzug bringe ich ihnen die ALMAKAN nahe und mache sie mit Personen bekannt, die ihnen bei ihrem Anliegen helfen können, seien es Forschung und Lehre, seien es der Erwerb magischer Erzeugnisse oder Verkäufe ihrer Waren an unsere Akademie.
Nandys und Vurne sind eine Familie von Bierbraueralchemisten. Das Bier ist ein Produkt ausländischer Handwerkstradition. Wie zur Herstellung von Khavia mälzt man Getreide. Nur macht man davon keinen heißen Aufguss sondern lässt es wie in Silur die Maische vom Süßgras vergären. Allerdings wird das Produkt jetzt nicht zu Arram destilliert sondern gilt als Bier reif und trinkfertig.
All das erfahre ich, während ich die beiden in das Hotel und Restaurant „Drei Zauberstäbe“ geleite. Hier, so sagen die Betreiber (die Geschwister Grettnangen) zurecht, kann man in ansprechender Atmosphäre und bei einem guten Lunch (Mehr und mehr wandern Begriffe aus dem Angels in die Sprache der Geschäftsleute ein, gemeint ist ein Mittagessen) ein gepflegtes Gespräch führen.
Das Paar möchte an der ALMAKAN die Möglichkeiten der Alchemie kennenlernen, ja, sie erlernen. Napos will die Alchemie im Brauprozess einzusetzen, zum Beispiel um neue Geschmäcker zu kreieren. Zugleich möchte er das Brauen als Gewerbe betreiben und Bier auf Silur anbieten. Ich erfahre, dass er die Alchemie als ein Handwerk versteht, das auch ihm, als magisch nicht begabter Person erlernbar ist.
Vendra ist eher kaufweiblich interessiert. Sie verkauft bereits das berühmte Bieler Blau und weitere Produkte Silurs und hat ausgezeichnete Kontakte, konkret Kunden auf dem Kontinent. Sie möchte gerne das Bier ihres Mannes exportieren.
Nun steht es um die Alchemie an der ALMAKAN nicht zum besten. Zwar gibt es mit dem jungen Magister Alchemisticus Berling Kraalkehler einen Lehrer dieses Faches, das zudem vom Wirken des Elfischen Lehrers Edrion Filan Felsenquell profitiert. Zwar wirkt hier schon seit drei Jahren die angesehene Magistra Gwynn, Lehrerin für Magier-Alchemie und Zaubertrankkunde, Autorin des bekannten Buches „Lektion der Metallchemie“, doch keiner von den dreien hat bisher die Silurer recht für die Alchemie begeistern können. Möglicherweise ist uns die Idee mittels Magie ein Produkt, wohl möglich ein kommerzielles Produkt zu erzeugen allzu fremd. Hinzu kommt eine gewisse Geringschätzung von Handwerk und Handel durch magisch und spirituell wirkende Personen auf Silur. Vielleicht sind aber Nandys und Vurne die Personen das zu ändern. Wir machen eine Liste von Personen, die wir an der ALMAKAN für ihr Vorhaben begeistern können.
Erster Kandidat ist natürlich Magister Legatus Ludvik Gund. Anders als den meisten Collegae sind ihm Karsk, Hinde und Bock (die umgangssprachlichen Bezeichnungen der Goldmünzen Silurs, die einen Karsk, eine Hirschkuh und einen Widder zeigen) Grund genug ein Unternehmen zu beginnen. Ludvik Gund vertraut die Geschäfte in seinem Kontor auf der Brücke der Anderswelt umgehend seiner bewährten Assistentin Zeta Lynn an und begleitet und in die Destille.
In der Kellerbar treffen wir den Magister Alkoholicus genannten Bartender Van Hagen. Er ist unbestrittener Experte für alle alkoholhaltigen und zum Genuss getrunkenen Destillate und weiß seine Schnäpse mit allerlei Früchten und Kräutern zu aromatisieren. Wir treffen Van Hagen, wie er missmutig den Schmutz auf dem Boden seiner Bar durch eine Luke in irgendeine Unterwelt kehrt. Silurer vermeiden das normalerweise, aus Sorge, dass ihnen ihr Kehrricht eines Tages auf den Kopf fällt, aber Van Hagen ist dafür bekannt, dass ihm vor Einbruch der Dämmerung fast alles gleichgültig ist. Dennoch können wir ihm, nachdem er den Plan der beiden Gäste vernommen hat zu einem Grunzen und zum Mitgehen bewegen.
In seinem Labor im Alchemicum, dem Hof der Alchemisten treffen wir Magister Alchemisticus Berling Kraalkehler, hinter sich einen großen Tisch voller Gerätschaften seines Standes, vor sich ein Dutzend sorgfältig beschrifteter Tiegelchen deren Inhalt, graue Pulver, einander sehr ähnlich sehen. Ohne einen seiner Besucher im besonderen anzusprechen sagt er: „Es macht keinen Unterschied, ob der Siedestein einer heißen Quelle, einem Geysir, einem sorgfältigst eingekochten Mineralwasser oder dem Teekessel von Magistra Gwynn entstammt. Im Hinblick auf seine alchemistische Wirkung und seiner Unterstützung beim Ruf elementarer Wesen besteht kein Unterschied. Es ist anzuerkennen, Edrion Filan Felsenquell ist zuzustimmen, Siedestein ist eher langweilig.“ Wir sprechen Berling auf die Vorhaben von Napos und Vendra an. Er ist nur zu gerne bereit den Siedestein zu verlassen um sich dem Bier zu widmen.
Einige Räume weiter unterrichtet Magistra Gwynn eine handvoll Scholaren: „Nachdem wir in der vergangenen Woche das träge und schläfrige Blei kennengelernt haben wollen wir uns jetzt dem munteren und aufgeweckten Wismuth widmen. Kennt jemand dieses Metall?“ Eine Schülerin meldet sich und weiß, dass es von ihrer Mutter auf dem Werkhof der Zauberstabmeister benutzt wird die metallischen Ornamente im Holz der Stäbe der Magier Silurs zu erzeugen. Magistra Gwynn stimmt ihr zu: „Tatsächlich sind metallische Einschmelzungen, vor allem aus Wismuth und seinen Legierungen typisch für die in Silur gebräuchlichen Zauberstäbe. Wie kein anderes Metall erleichtert es dem Magier das Zaubern. Die Vorteile des Wismuths zu nutzen ist ein wesentlicher Grund einen Zauberstab zu tragen und seine muntere und aufgeweckte Natur scheint der Magie Silurs in besonderem Maße zu entsprechen.“ Magistra Gwynn bemerkt ihre Besucher und wir schildern unser Vorhaben. Sie ist gerne bereit das Thema des Unterrichts zu wechseln und uns in Begleitung ihrer Scholaren zu begleiten. In Silur sagt man, das Leben ist der beste Lehrer.