Die ALMAKAN - Magierakademie in Silur

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Re: Die ALMAKAN - Magierakademie in Silur

von Merhan » Di Jun 02, 2026 7:31 pm

Nach einigen zusammenhängenden & fertigen Beiträgen hier ein Anfang, der noch auf ein Ende harrt. Nandys und Vurne, die Bierbraueralchemisten kommen nach Silur und begegnen an der ALMAKAN unter anderen Magistra Gwynn. Soll heißen, außer mir wirken noch zwei weitere Realpersonen mit. Allerdings komme ich so recht nicht weiter. Bierbrauen geht überall, sogar an Orten wie Herford, braucht keine Magierakademie und Alchemie nur im weiteren Sinne und ist selbst als außergewöhnliches Qualitätsbier (Helles Dittken, Herforder Maibock, besondere Produkte der Herforder Brauerrei) nicht magisch. Mein Problem ist wohl mangelnde Zuneigung zum Bier, so dass ich Schwierigkeiten habe, es beim Brauprozess entstehen zu lassen.

Hier jedenfalls für beide Beteiligte die Geschichte so weit wie bisher geschrieben:

Nandys und Vurne - Bierbraueralchemisten, Familie aus Weinfelden in Antam an der ALMAKAN

Im Jahre des Blutes 443 n.P., beschrieben von Zeta Lynn, Mitarbeiterin und der ALMAKAN und von Baron Brandur von Bov, Magister der Myragraphie daselbst

Es ist vielleicht nicht ganz einfach an der ALMAKAN anzukommen. Unsere Magierakademie mag auf Besucher aus fremden Ländern verwirrend wirken. Magister und Scholaren sind beschäftigt, Jedermensch trägt Robe und Spitzhut, Zauberstab in der Hand und Begleiter auf der Schulter, wirkt bedeutend, schreitet hierhin oder dorthin oder führt mit den Collegae gewichtige Gespräche. Zwischen ihnen toben die Eleven, nicht minder beschäftigt im Spiele und die zahlreichen mundanen Mitarbeiter haben natürlich erst recht zu tun.

So ist es gut, dass ich ein waches Auge auf Neuankömmlinge habe, Personen in fremder Tracht, am Rande des Zentralplatzes stehend, sich ratlos umblicken. So treffe ich auch Nandys und Vurne aus dem Dorf Weinfelden in Antam. Ich bin froh ihnen zu begegnen. Als Magister der Myragraphie ist die Lehre von fremden Ländern mein Fach und natürlich sind mir auswärtige Besucher höchst willkommen mein Wissen zu erweitern und durch ihren Vortrag in meinen Klassen die Scholaren zu unterrichten. Im Gegenzug bringe ich ihnen die ALMAKAN nahe und mache sie mit Personen bekannt, die ihnen bei ihrem Anliegen helfen können, seien es Forschung und Lehre, seien es der Erwerb magischer Erzeugnisse oder Verkäufe ihrer Waren an unsere Akademie.

Nandys und Vurne sind eine Familie von Bierbraueralchemisten. Das Bier ist ein Produkt ausländischer Handwerkstradition. Wie zur Herstellung von Khavia mälzt man Getreide. Nur macht man davon keinen heißen Aufguss sondern lässt es wie in Silur die Maische vom Süßgras vergären. Allerdings wird das Produkt jetzt nicht zu Arram destilliert sondern gilt als Bier reif und trinkfertig.

All das erfahre ich, während ich die beiden in das Hotel und Restaurant „Drei Zauberstäbe“ geleite. Hier, so sagen die Betreiber (die Geschwister Grettnangen) zurecht, kann man in ansprechender Atmosphäre und bei einem guten Lunch (Mehr und mehr wandern Begriffe aus dem Angels in die Sprache der Geschäftsleute ein, gemeint ist ein Mittagessen) ein gepflegtes Gespräch führen.

Das Paar möchte an der ALMAKAN die Möglichkeiten der Alchemie kennenlernen, ja, sie erlernen. Napos will die Alchemie im Brauprozess einzusetzen, zum Beispiel um neue Geschmäcker zu kreieren. Zugleich möchte er das Brauen als Gewerbe betreiben und Bier auf Silur anbieten. Ich erfahre, dass er die Alchemie als ein Handwerk versteht, das auch ihm, als magisch nicht begabter Person erlernbar ist.

Vendra ist eher kaufweiblich interessiert. Sie verkauft bereits das berühmte Bieler Blau und weitere Produkte Silurs und hat ausgezeichnete Kontakte, konkret Kunden auf dem Kontinent. Sie möchte gerne das Bier ihres Mannes exportieren.

Nun steht es um die Alchemie an der ALMAKAN nicht zum besten. Zwar gibt es mit dem jungen Magister Alchemisticus Berling Kraalkehler einen Lehrer dieses Faches, das zudem vom Wirken des Elfischen Lehrers Edrion Filan Felsenquell profitiert. Zwar wirkt hier schon seit drei Jahren die angesehene Magistra Gwynn, Lehrerin für Magier-Alchemie und Zaubertrankkunde, Autorin des bekannten Buches „Lektion der Metallchemie“, doch keiner von den dreien hat bisher die Silurer recht für die Alchemie begeistern können. Möglicherweise ist uns die Idee mittels Magie ein Produkt, wohl möglich ein kommerzielles Produkt zu erzeugen allzu fremd. Hinzu kommt eine gewisse Geringschätzung von Handwerk und Handel durch magisch und spirituell wirkende Personen auf Silur. Vielleicht sind aber Nandys und Vurne die Personen das zu ändern. Wir machen eine Liste von Personen, die wir an der ALMAKAN für ihr Vorhaben begeistern können.

Erster Kandidat ist natürlich Magister Legatus Ludvik Gund. Anders als den meisten Collegae sind ihm Karsk, Hinde und Bock (die umgangssprachlichen Bezeichnungen der Goldmünzen Silurs, die einen Karsk, eine Hirschkuh und einen Widder zeigen) Grund genug ein Unternehmen zu beginnen. Ludvik Gund vertraut die Geschäfte in seinem Kontor auf der Brücke der Anderswelt umgehend seiner bewährten Assistentin Zeta Lynn an und begleitet und in die Destille.

In der Kellerbar treffen wir den Magister Alkoholicus genannten Bartender Van Hagen. Er ist unbestrittener Experte für alle alkoholhaltigen und zum Genuss getrunkenen Destillate und weiß seine Schnäpse mit allerlei Früchten und Kräutern zu aromatisieren. Wir treffen Van Hagen, wie er missmutig den Schmutz auf dem Boden seiner Bar durch eine Luke in irgendeine Unterwelt kehrt. Silurer vermeiden das normalerweise, aus Sorge, dass ihnen ihr Kehrricht eines Tages auf den Kopf fällt, aber Van Hagen ist dafür bekannt, dass ihm vor Einbruch der Dämmerung fast alles gleichgültig ist. Dennoch können wir ihm, nachdem er den Plan der beiden Gäste vernommen hat zu einem Grunzen und zum Mitgehen bewegen.

In seinem Labor im Alchemicum, dem Hof der Alchemisten treffen wir Magister Alchemisticus Berling Kraalkehler, hinter sich einen großen Tisch voller Gerätschaften seines Standes, vor sich ein Dutzend sorgfältig beschrifteter Tiegelchen deren Inhalt, graue Pulver, einander sehr ähnlich sehen. Ohne einen seiner Besucher im besonderen anzusprechen sagt er: „Es macht keinen Unterschied, ob der Siedestein einer heißen Quelle, einem Geysir, einem sorgfältigst eingekochten Mineralwasser oder dem Teekessel von Magistra Gwynn entstammt. Im Hinblick auf seine alchemistische Wirkung und seiner Unterstützung beim Ruf elementarer Wesen besteht kein Unterschied. Es ist anzuerkennen, Edrion Filan Felsenquell ist zuzustimmen, Siedestein ist eher langweilig.“ Wir sprechen Berling auf die Vorhaben von Napos und Vendra an. Er ist nur zu gerne bereit den Siedestein zu verlassen um sich dem Bier zu widmen.

Einige Räume weiter unterrichtet Magistra Gwynn eine handvoll Scholaren: „Nachdem wir in der vergangenen Woche das träge und schläfrige Blei kennengelernt haben wollen wir uns jetzt dem munteren und aufgeweckten Wismuth widmen. Kennt jemand dieses Metall?“ Eine Schülerin meldet sich und weiß, dass es von ihrer Mutter auf dem Werkhof der Zauberstabmeister benutzt wird die metallischen Ornamente im Holz der Stäbe der Magier Silurs zu erzeugen. Magistra Gwynn stimmt ihr zu: „Tatsächlich sind metallische Einschmelzungen, vor allem aus Wismuth und seinen Legierungen typisch für die in Silur gebräuchlichen Zauberstäbe. Wie kein anderes Metall erleichtert es dem Magier das Zaubern. Die Vorteile des Wismuths zu nutzen ist ein wesentlicher Grund einen Zauberstab zu tragen und seine muntere und aufgeweckte Natur scheint der Magie Silurs in besonderem Maße zu entsprechen.“ Magistra Gwynn bemerkt ihre Besucher und wir schildern unser Vorhaben. Sie ist gerne bereit das Thema des Unterrichts zu wechseln und uns in Begleitung ihrer Scholaren zu begleiten. In Silur sagt man, das Leben ist der beste Lehrer.

Re: Die ALMAKAN - Magierakademie in Silur

von Merhan » So Mai 10, 2026 11:51 am

Welche Karrieren stehen einem ausgebildeten Gelehrten, einem fertigen Magier offen?

Aufgabe von Gelehrten ist es, Wissen zu sammeln und bereit zu halten, jenen Rat zu geben, die Fragen haben und die folgende Generation zu unterrichten. Für Magier sind es im wesentlichen drei Tätigkeitsfelder, in denen sie nach ihrer Ausbildung an der ALMAKAN arbeiten. Hofmagier werden von Herrschern, Hausmagier von Adeligen oder wohlhabenden Personen beschäftigt, um in Kämpfen oder Konflikten zu unterstützen, durch Hellsicht Wissen über Gegner oder Verdienstmöglichkeiten zu sammeln, Gefahren magischer Natur abzuwenden und um magische Gegenstände zu bewerten oder bereitzuhalten, den Nachwuchs zu unterrichten und Magietalente der kommenden Zauberergeneration zu finden. Als Gelehrte und Lehrer, vor allem natürlich der Magie arbeiten viele ehemalige Schüler heute an der ALMAKAN, aber auch an anderen Zauberschulen oder für Institutionen, die Bedarf an magischem Können und Wissen haben. Besonders viele Absolventen der ALMAKAN schlagen eine Karriere als Abenteurer ein. Auf diese Stellung bereitet unsere Akademie Schüler im Besonderen vor, dafür ist sie nicht nur eine Ausbildungsstätte, dafür sie ist ein Ort, an dem Gefahren und Abenteuer auf Eleven und Scholaren, ja sogar auf die Magister warten.

Re: Die ALMAKAN - Magierakademie in Silur

von Merhan » So Mai 03, 2026 6:26 pm

Wie endet die Ausbildung?

Am letzten Tag der Traumtage findet das Fest zur Verabschiedung der Absolventen statt. Damit folgt sie der Aufnahmefeier der neuen Scholaren am Beginn der Zeit des Jahreswechsels. Dank für die gebotene Ausbildung und Applaus für den erfolgreichen Abschluss der Scholaren prägt das Ereignis. Sie erwarten besondere Ehrungen: Ihnen wird die Bürgerschaft Silurs angeboten und wahlweise die Mitgliedschaft in der Hohen Kheitara vom Graulemuren, dem Bund der Magier Silurs oder der Kheitara des Katzenkauzes der Gelehrten, auch wenn sie nicht aus Silur stammen, unterschwellig verbunden mit der Hoffnung Silurs fertige Magier und Gelehrte vom Bleiben zu überzeugen. Ihr Name wird auf Ehrentafeln entlang des Weges zwischen dem Turm der Innenwelt und dem Durchgang zum Zentralplatz festgehalten. Gelehrte erhalten wie Magier einen Siegelring, mit dem sie ihre Korrespondenz als Absolventen unserer angesehenen Akademie kennzeichnen. Üblicherweise überreichen die Absolventen der ALMAKAN ein Geschenk, ein kopiertes oder selbst verfasstes Buch, ein gefundenes oder erschaffenes Artefakt oder Geld, als Dank für die geleistete Ausbildung, die ja kostenfrei ist, auch wenn nun zum Abschluss natürlich der Druck gegeben ist bei diesem Anlasse vor aller Augen etwas Angemessenes zu überreichen. Nur Magiern werden mit einem Zauber die Augenbilder gestochen, das Zeichen der ALMAKAN im Weiß des linken, das Zeichen des Jahres ihres Abschlusses im Weiß des rechten Augapfels. Die Symbole sind unauffällig, aber dauerhaft wie Hautbilder und vor einer Person, die mit dieser Praxis vertraut ist kaum zu verbergen. Die ALMAKAN hat Magier ausgebildet und ihnen eine Macht verliehen, gegen die Nichtmagier oft wehrlos sind. Ein Magier soll offen, das heißt durch seine Tracht kenntlich auftreten. Aber auch wenn er sich dieser Pflicht entzieht können Ermittler, gerade in Reichen, in denen Magie nicht verbreitet ist einen Magier der ALMAKAN wegen seiner Augenbilder finden, wenn sie als Ursache eines üblen Ereignisses Magie vermuten. Die Akademie selber sieht sich verpflichtet für die Taten ihrer Absolventen einzustehen, war sie es doch, die ihnen große Macht verliehen hat.

Re: Die ALMAKAN - Magierakademie in Silur

von Merhan » Di Apr 28, 2026 6:46 pm

Wann gilt die Ausbildung an der ALMAKAN als abgeschlossen?

Die Ausbildung in den mundanen Fächern ist nicht reglementiert ist und gilt als absolviert, wenn ein Absolvent der Meinung ist ausreichend gelernt zu haben oder die ALMAKAN meint ihm alles notwendige oder hier verfügbare Wissen seines Faches vermittelt zu haben. Hingegen gibt es ein Mindestmaß an Zauberfertigkeiten, die ein hier ausgebildeter Magier beherrschen muss. Als angemessen gilt die Fähigkeit, am Tage zwei Zauber des ersten Grades wirken zu können und drei Zaubertricks zu beherrschen sowie ein eigenes Zauberbuch geschrieben zu haben, das sechs Zauber des ersten Grades enthält. Da sich aber die ALMAKAN mit der Idee des lebenslangen Lernens auch dem Prinzip der lebenslangen Ausbildung verschrieben hat sind Absolventen stets willkommen hier ihre Ausbildung zu vervollkommnen, ihre Kenntnisse zu vertiefen, neue mundane Fächer zu erlernen oder als Magier ihr Arsenal an Zaubern abzurunden und einen höheren Grad ihrer Profession zu gewinnen.

Re: Die ALMAKAN - Magierakademie in Silur

von Merhan » Mo Apr 20, 2026 7:39 pm

So ziehen Eleven und Scholaren nach dem Unterricht ins Abenteuer?

Ihnen das zu ermöglichen, sie dazu inspirieren und befähigen ist Ziel der Ausbildung. Zum traditionellen Zeitvertreib zählt das Stockfechten, also der Umgang mit dem Zauberstab als Kampfstab. Gerne demonstrieren Scholaren und Magister ihr Können als Magier öffentlich, bei Wettbewerben, im kleinen Kreis der Kollegen oder auf großen Zaubertagen, zu denen das Volk Silur, ja das ganze Kaiserreich, ja Allmyra eingeladen ist. Das schult charismatisches Auftreten in der Gesellschaft, vermittelt Stolz auf das Gelernte und inspiriert die Zuschauer das Gezeigte zu übertreffen. Die Bibliothek der ALMAKAN und die Abenteuer, die er als Scholar bereits auf der Suche nach einer schlichten Liste erlebte hat Magister Kigg Bootsnak gut beschrieben. Jeder Scholar bekommt zu seiner Aufnahme in die ALMAKAN die Aufgabe, ein durch die Tradition des Büchertausches verlorenes Buch aufzuspüren. Das ist selten einfach und soll ihn nicht nur mit unserer Akademie vertraut machen sondern auch ein Nachweis von Findigkeit und Abenteuerlust sein. Vor einigen Monaten hat Magistra Shain den Chor der Akademie gegründet, nicht nur zur Vorbereitung der künftigen Ausbildung von Barden, nicht nur um Ritualwirkern langwierige Zaubergesänge zu lehren sondern auch um das Geschehen zu beobachten, wenn dutzende Magiebegabter zugleich und in Eintracht ihre Stimmen erheben. Überraschungen und Aufregungen sind nicht ausgeblieben. Jedes Jahr ist es für alle Eleven und Scholaren Pflicht, einen Setzkasten zu füllen, 21 Dinge, die sie im Laufe des Schuljahres sammeln müssen. Während zum Beispiel getrockneter Huflattich noch keine Herausforderung darstellt benötigt es schon Überwindung, Magister Kraalkehler um Staub aus seiner Bibliothek zu fragen. Siedestein vom Rand eines Geysirs zu sammeln ist bereits gefährlich, einen Schmetterling aus dem untermyranischen Steinkreis der Dunklen Zisterne zu bringen ein vollwertiges Abenteuer. Die Aufgaben sind dem Können der Schüler angepasst, benötigen oft ihre Zusammenarbeit, sind aber immer fordernd. Magister Augurius Falkin Utti lehrt Hellsichtmagie und damit auch das Finden von Dingen, Personen und Wissen. Ihre Schnitzeljagden können ältere Scholaren im Fall der Fälle über die ganze Insel Silur führen. Die große Planisphäre, die zu ihrer Bedienung Elementarwesen benötigt, zu ihrer Einstellung exakte Astronomie und Mathematik erfordert und umfangreiche Literaturrecherche um die gemessenen Werte zu interpretieren macht Wissenschaft und Magie zum Abenteuer. Die gefährlichsten Erlebnisse entstehen wohl möglich aus Rivalitäten oder Streichen unserer Schüler. Nicht vergessen sei die Dunkle Zisterne, die zu durchqueren Scholaren der ALMAKAN alle Weile wetten. Die ALMAKAN ist ein Ort für Abenteuer, sie ist gefährlich. Ja, es hat bereits Tote gegeben. Ja, es gibt einen Friedhof auf dem Gelände der ALMAKAN. Nein, schwerwiegende Schäden an Gebäuden, Verletzungen, Tote gar sind eine sehr seltene, akzeptierte aber niemals gewollte Ausnahme.

Re: Die ALMAKAN - Magierakademie in Silur

von Merhan » So Mär 29, 2026 10:12 pm

Ist der Unterricht, der Aufenthalt an der ALMAKAN also gefährlich?

Uneingeschränkt: Ja. Magie ist eine Macht, die den Zauberer vernichten und allem nahebei schwere Schaden zufügen kann. Sei es, dass ein Magier elementare Kräfte entfesselt, die er nicht zu beherrschen vermag, seinen Körper verformt, dass er nicht mehr lebensfähig ist, gefährliche Kreaturen ruft die seiner Kontrolle entgleiten oder Sichten gewinnt die seinen Geist schädigen. Die eher mundanen Gefahren, Gifte und Säuren der Alchemie, gefährliche Wesen, der Vulkanismus nahebei seien hier direkt schon außen vor gelassen. Deswegen vermittelt die ALMAKAN in jeder Form ihres Unterrichts Verantwortungsbewusstsein, Voraussicht, wache Sinne, rasches und richtiges Reagieren im Angesicht tödlicher Gefahren. Das kann aber im sicheren Klassenzimmer, angeleitet von einem Magister, der vorbereitet ist jede denkbare Katastrophe zu verhindern nur unvollständig in Fleisch und Blut der Scholaren übergehen. Die Wirklichkeit, die Gefahr, der Hauch des Todes ist ein notwendiger Teil der Ausbildung an der ALMAKAN. Unsere Akademie bereitet viele Schüler auf eine Karriere als Abenteurer vor. Deswegen ist sie gewollt ein gefährlicher Ort, ein Ort der Abenteuer. Wir heißen Abenteurer und Traumritter, die hier zusätzliche Zauber oder weiteres Wissen erlernen wollen auch deshalb gerne willkommen, weil sie Eleven und Scholaren ein Beispiel sind, Warnung und Inspiration zugleich.

Re: Die ALMAKAN - Magierakademie in Silur

von Gwynn » Mo Mär 23, 2026 12:08 am

Wie unterschiedlich unterrichten die Magistri?

Sehr unterschiedlich. Manche widmen sich wie erwähnt über Jahre nur wenigen Lernenden, um ihnen volle Aufmerksamkeit schenken zu können. Andere wiederum bieten manche ihrer Lektionen vielen an, nehmen aber aus diesen vielen nur wenige als ihre persönlichen Lehrlinge an. Ein solcher Fall ist Magistra Gwynn, eine Lehrerin für Magier-Alchemie und Zaubertrankkunde an der Magierakademie von Belfalas auf Silur. Eine bekannte Lektion der Lehrerin, die fast alle bei ihr studierenden Scholaren erlernen, ist Metallchemie.

Re: Die ALMAKAN - Magierakademie in Silur

von Merhan » So Mär 22, 2026 10:07 am

Wie lehrt die ALMAKAN das Zaubern?

Beim Magieunterricht, bei der Vermittlung eines bestimmten Zaubers steht die Thesis, wie sie im Zauberbuch eines Magiers notiert wird im Mittelpunkt. Sie zu kennen und zu beherrschen ist das eine, sie zur Wirkung zu bringen das andere. Das zu erlernen benötigen Schüler ein hohes Maß an Unterstützung, individuelles Eingehen auf Fortschritte und Defizite und viel Einfühlungsvermögen. Dann sind trotz der Größe unserer Akademie immer nur wenige Schüler zugleich bereit und befähigt einen besonderen Zauber zu erlernen. Deswegen wird Magie im Einzelunterricht oder in winzigen Gruppen gelehrt. Das ist auch der Grund, warum die Zahl der Magister an der ALMAKAN, verglichen mit der Zahl der Schüler so groß ist. Jeder Magister kann nicht mehr als einem, vielleicht zwei oder drei Scholaren zugleich Magie unterrichten. Damit ist auch gesichert, dass die volle Konzentration des Magisters einem oder allenfalls wenigen Scholaren gilt. So kann er Gefahren abwenden und Fehlschläge, die zu schwerwiegenden Schäden führen können verhindern.

Re: Die ALMAKAN - Magierakademie in Silur

von Merhan » So Mär 15, 2026 6:26 pm

Wie erfolgt der Unterricht in den mundanen Fächern?

Wie zuvor geschildert sind die Schüler bei Eintritt in die ALMAKAN unterschiedlich alt, unterschiedlich gebildet und unterschiedlich befähigt. Dem ist der Unterricht angepasst. Die allgemeinen, mundanen Bildungsinhalte werden für Eleven und Scholaren in Klassen unterrichtet, in denen Kinder, Heranwachsende und Erwachsene mit ähnlichen Voraussetzungen gemeinsam lernen. Ausschlaggebend ist also nicht das Alter sondern das vorhandene Wissen. Entsprechend ist es kein Manko, Klassen mit schwierigen Stoffen im Folgejahr erneut zu besuchen sondern eine gerne genutzte Möglichkeit zentrale Inhalte sicher zu beherrschen. Entsprechend den Interessen und dem Berufswunsch der Schüler werden weitere mundane Inhalte vermittelt, zum Beispiel Astrologie, Mineralogie, Tierkunde, Geographie, Tote und Lebende Sprachen. Klassen dieser Inhalte sind oft sehr gemischt, auch ein altgedienter Magister muss wie ein junger Eleve eine ihm unbekannte Sprache von Grund auf neu erlernen, ein in vielen Abenteuern gestählter Traumritter, der Seeker zum Patron gewonnen hat wird neben einem Eleven, der sein Kind sein könnte die Geschichte Myras vermittelt. An der ALMAKAN sind wir der Meinung, dass die unterschiedlichen Lebensalter im Unterricht voneinander profitieren.

Re: Die ALMAKAN - Magierakademie in Silur

von Merhan » So Mär 01, 2026 12:03 pm

Welche mundanen Inhalte hat der Unterricht für Eleven und Scholaren?

Wichtigste Lehrinhalt der Eleven ist zunächst Lesen, Schreiben, Rechnen und die allgemeine Bildung. Scholaren erlernen die fortgeschrittene Mathematik, den kritischen Umgang mit Texten, ausländische und alte Sprachen, die gelehrte Diskussion und die Wissenschaften. Großen Wert legt die ALMAKAN auf eine gut leserliche Schrift und Zeichenfertigkeiten. Beides ist für gelehrte Publikationen und den Austausch mit Kollegen erforderlich. Zugleich ist beides zur Notierung von Zaubern und für das notwendige Führen eines Zauberbuches ungemein hilfreich. Älter werdend haben Eleven und Scholaren mehr und mehr die Möglichkeit, Lehrgegenstände entsprechend ihren Neigungen, ihres Könnens und den Anforderungen ihres geplanten Lebensweges auszuwählen. Wichtig ist für die ALMAKAN auch die Erlangung bäuerlicher, handwerklicher und künstlerischer Fähigkeiten, die in Silur als Ausprägung der Volksmagie geachtet werden. Ethik wird als eigenes Fach unterrichtet, Respekt und Verantwortung wird aber vor allem im täglichen Umgang miteinander vermittelt. Wir statten unsere Absolventen mit großem Wissen und großer Macht aus. Sie werden die Geschicke von vielen bestimmen und wir wollen, dass sie gut und richtig entscheiden. Unseren Absolventen sollen bei ihrem Abschluss befähigt sein, ihr Leben recht zu leben.

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