von Gwynn » Sa Jan 31, 2026 11:21 pm
Lacrima hat geschrieben:Ersetzt fortan den alten - von mir gelöschten- thread.
Schlicht, damit die zeitige Reihenfolge stimmiger ist.
als denn:
Manatao – Geschehnisse im Herbst des Jahres 423 n.P., geheißen das Jahr der Gestirne
Ruhe liegt über dem Eis und das Leben Gars, Gers, Gors und Gurs der Weiten der Eiswüste nimmt seinen gewohnten, beschaulichen Gang. Einzig in den anthischen Provinzen geschieht Sonderbares. Die örtlichen Verwalter berichten vom wiederholten Verschwinden einzelner oder gar ganzer Gruppen von Kindern. Die Bevölkerung zeigt sich zutiefst beunruhigt und erhofft sich sehnlichst Hilfe seitens Borohrs von Manataos.
Die Bewohner Romataos und Scho-Scholans werden derweil Zeuge von allerlei merkwürdigen Ereignissen. In Romatao legten die Arbeiter der hiesigen Salzminen geschlossen die Arbeit nieder, um, wie die Gerüchte sagen, ausführlich Bajohr, dem Gott der Bierbrauer zu huldigen. Diesem Gottesdienst schlossen sich ( aus Solidarität) zu den Betenden alsbald die gesamte Arbeiterschaft Romantaos an.
In Scho-Scholan, der Hauptstadt Manataos begrüßt man einige, weitgereiste Würdenträger des Reiches. Diese hätten sich in Scho-Scholan versammelt, um sich mit dem Borohr zu beraten. In den kommenden Wintertagen solle, so weiß man in den Gassen Scho-Scholans zu berichten, die künftige Politik des Eisreiches neu geordnet werden. Weiter trifft in den ersten Tagen des Herbstes eine kleine Gruppe von Wanderern in Scho-Scholan ein, deren Wirken und Erlebnisse alsbald in allen Gasthäusern und Trinkhallen Tagesgespräch sind. Diese Wanderer, so erzählt man sich, sollen die ersten sein, die die gesamte Länge der Schlittenbahn bereist hätten. Unterwegs hätten diese allerlei abenteuerliches erlebt; unter anderem hätten sie einen mächtigen Eysdrachen aus Manatao vertrieben, seltene Pflanzen gefunden und gar eine der alten Städte der Eysriesen entdeckt.
Sollten die Gerüchte, welche fremde Händler und Seefahrer gen Manatao getragen hatten, stimmen ? Waren auch hier, in den Weiten der Eiswüste, die Lichtboten unterwegs ?
Die Fremden selbst äußerten sich zu diesen Gerüchten nur vage, entfalteten dafür rege Aktivitäten, welche von den Herrschenden Manataos unterstützt zu werden scheinen.
Geschehnisse der Auswertung 65 für den Spielleiter:
Manatao : Spieler ( Yves Heynen) gibt keinen Zug ab => keine Heeresbewegung/kein Handel/keine Minenarbeit
Suhl von Ogambo + Poplipeo ( NSC´s) halten sich in Scho-Scholan auf
Totoro: erkundet Scho-Scholan; Erkenntnisse: 1) es verschwinden Kinder in den anthischen Provinzen
2) findet ein Fragment aus „Farn, der Wanderer...“
3) erhält einen Hinweis auf das verschwundene „Segenshorn des Chnum“
Pantherados: lernt den Spruch „Fabelwesen bezähmen“ anhand eines „Einhorns“ ( Narwal mit blauem Pelz)
Kulmarek: Traumreise durch die Traumwelten Manataos/Karnicon => 1) keine Präsenz Aenes
2) trifft Ukko, den Eisdämon
3) wird von Ygg gerettet und in dessen Eishöhle gebracht
Manatao – Geschehnisse im Winter und den Ssaskat-Feierlichkeiten des Jahres 423 n.P., geheißen Jahr der Gestirne
In Romantao beendet die Arbeiterschaft ihren ausgedehnten Streik; und zwar gerüchteweise an genau zu der Stunde, an denen besagten Streikenden das Bier ausging. Gewöhnlich gut unterrichtete Kreise meinen aber zu wissen, dass das Ende des Streikes wohl ehr auf gewisse Zugeständnis Borohrs und des Rats von Manatao zurückzuführen sind. So sei es im Zuge der letzten Ratssitzungen eine umfassende Neuordnung der Handels -u. Bergbauwesens gekommen.
Doch ist dies nur eine von vielen Entscheidungen, die im Ratssaal der Eispyramide Scho-Scholans gefällt wurden. So solle im kommenden Jahr Dondra zu Ehren ein Schrein errichtet werden. Im Zuge dieser Planungen reisten hochrangige Diener des Donnergottes kurz nach dem Ende der Ssaskat-Feiern in Richtung des Tiollen-Sunds.
Weiter wurde nun offiziell bekannt, dass die , sich seit den Herbsttagen in Scho-Scholan befindenden Fremden, tatsächlich eine der alten Städte der Eysriesen entdeckt haben. Der Name der Stadt – Buta Samui – ist auf den Gassen Scho-Scholans in aller Munde, und scheint die Phantasie der Gars, Gers, Gors und Gurs zu beflügeln. So meldeten sich schon kurz nach dem Bekanntwerden der Entdeckung eine große Zahl von Freiwilligen, welche bei der Neubesiedelung Buta Samuis tatkräftige Hilfe leisten wollen. Den Befehl über die Neusiedler wurde von Borohr von Manatao in die Hände der fremden Entdecker gelegt, denen man, so scheint es, großes Vertrauen entgegenbringt. Eine gute Wahl, so ist sich das Volk einig, welches in großer Zahl die Fremden für die einzigen und wahren Lichtboten hält. Welche Gründe letztlich Borohr zu dieser Entscheidung bewegten ist pure Spekulation, jedoch munkelt man, dass das Versprechen der mächtigen Fremden die Neubesiedelung Buta Samuis finanziell massiv zu unterstützen, wohl den Ausschlag gaben.
So hätte man den allen Grund zur Freude in Manatao, wenn, ja wenn nicht weiter düstere Nachrichten aus den kladischen Provinzen für Unruhe sorgten.
Dort haben sich die bislang bloßen Gerüchte bestätigt – einzelne Jäger und Fallensteller, ganze Familien, gar alle Bewohner eines kleinen Weilers gelten als vermisst. Eine Vielzahl an Spuren deuten in eine ganz bestimmte Richtung. Näheres hält Borohr von Manatao allerdings geheim – wohl vor allem um das einfache Volk nicht zu beunruhigen. Doch es muss wahrlich eine große, schreckliche Bedrohung sein, die sich in den Weiten des Eises verborgen hält – wie sonst wäre es zu erklären, dass eine starke Truppe der berühmten kallianischen Garde in Eilmärschen gen Klados zieht.
Geschehnisse der Auswertung 66 für den Spielleiter
Manatao: kein Zug abgegeben =>
• Eintreffen aller Handelsschiffe und Schlitten/Verkauf von Salz und Salzfischen/Neuordnung der Handelsbefugnisse, nebst Aufrüsten der Handelsschiffe ( + 1KF/Zug),d.h. bekommen neu Takellage/Segel u.ä.
• Beschluss eines TMP- Bau zu Ehren Dondras
• Kallianische Garden gehen in Richtung Höhle der Tauren
• Ausbau Buta Samui wurde in Hände der Wanderer gelegt
Totoro:
• Gespräche mit Lozaar ( Bajohr-Priester) – erfährt allerhand über Keteyma; Kal´Firn, den Tiollen-Sund
Pantherados:
• Gespräche mit Suhl von Ogambo ( Dondra-Priester);
• Zustimmung den geplanten TMP mit Gold zu unterstützen ( 5000 GS)
Kulmarek/Serkes
• Gespräch mit Ygg – erfährt die Geschichte vom Fall der Tauren und von Ukho aus dem Geschlecht der Däymonen
Gruppe der Wanderer
• Führen Verhandlungen mit dem Rat/Bororh von Manatao
• Stellen Vermutungen über die Person Borohr an; könnte entweder ein Gir oder Popelio sein ( es ist derzeit Popelio)
• Bekommen Buta Samui als Lehen zugesprochen ( 10 % der Einnahmen an Manatao, der Rest für die Wanderer)
• Bekommen das Monopol für den Handel mit Kryll-Wurzeln ( und noch zu findenden anderen Gütern); Gewinne 50:50
• Verpflichten sich, die Besiedelung Buta Samuis mit Gold zu unterstützen ( mindestens 20.000 GS !!!!)
Manatao-Geschehnisse im Frühling des Jahres 424 n.P., geheißen Jahr des Adlers/Stürme/Riesen ???
Kaum sind die fröhlichen und ausgelassenen Feierlichkeiten der Ssaskat-Tage zu Ende gegangen, sieht der aufmerksame Beobachter höchst unterschiedliche Gruppen die Hauptstadt Manataos verlassen.
Mit der zahlenmäßig kleinsten dieser Gruppen eilen mehrer hochrangige Priester des Donnerers gen Peristera. Gewitter und Sturm folgen ihnen auf dem Fuß, ja scheinen die Gruppe zu begeleiten. Rasch kommt die Gruppe voran, um schließlich in Mimoria, einer der Grenzfesten Manataos Rast zu machen. Wenige Tage hernach zieht dort ein mächtiger Sturm auf, welcher alsbald in den Grenzregionen des Seth-gläubigen Ranoths tobt.
Direkt in die anderer Richtung bewegt sich langsam eine etwa 100 Mann starke Gruppe, von Arbeitern und Jägern, begleitet von einige Händlern und Priestern, geschützt durch eine Handvoll Wächtern. Entlang der großen Kufengeleite suchen diese ihren Weg, welcher sie wohl zu den (teils wohlerhaltenen Ruinen) Buta Samuis führen wird.
Der Machairas, genauer die Region Keteyma, dagegen ist das Ziel der größten der drei Gruppen. Fast zwei ganze Tausendschaften der Garde von Kalli marschieren eilends in die öden Lande, fernab der Küsten. Erkundertrupps spurten voraus, der Haupttross folgt doch einiges langsamer. Mit der Führung der „Expedition“ beauftragte Borohr von Manatao die weitgereisten Lichtboten, die offensichtlich das Vertrauen der Herrschenden und der Bevölkerung Manataos besitzen.
Weiter steuert, von Romatao aus kommend, eine kleine manataosche Flotte zielsicher gen Lubor, wo man ein besondere Ware zu kaufen gedenkt.
Geschehnisse der AW 67 für den Spielleiter
Pantherados:
• Reise mit Suhl von Ogambo, nebst mehreren Begleitern, in die Eiswüste; geleitet vom Segen Dondras Suche nach einen „Artefakt“. Die Route führt entlang der Küste gen Tiollen-Sund, über BRG Mimoria über die Grenze nach Ranoth und dort nach 081/09
• Entdecken einer Eysriesen-Statue, welche unter dem Eis begraben liegt
Kulmarek/Serkes:
• Untersucht als „Geist“ d.h. per Traumreise den Thron der Eysriesen zu Scho-Scholan
• Entdeckt, dass er selbst derzeit körperlich/geistig auf dem Höhepunkt seiner Macht ist (Yggs Geschenk- ein Auftragszauber !)
• Begleitet/führt den Haupttross der Garde von Kalli gen Keteyma, wo er/sie Ende Frühling ankommen
Totoro:
• Zusammen mit Pantherados bietet er dem staunenden Volk Scho-Scholans ein magisches „Feuerwerk“, welches ihren Ruf als „Lichtboten“ weiter stärkt
• Anwerben erster Erkunder/Arbeiter/Wachen für Buta Samui – offizielle Eröffnung im Frühling 425 n.P.
• Führt selbst einen Erkundertrupp (100 K) nach Keteyma + beginnt die Region zu untersuchen
Manatao:
• Ausbau ( jetzt 5000 GS) Norto-TMP in Romantao
• 5 S erkunden GF 862
• 5 S zwecks Handel nach Lubor (Garunia)=> Bau eines Kontors/Abstellen eines Händelers/Verkauf Salzfische/Ankauf Klanghörner(12.000 HE=9.000 GS)
• Aufbau Handelsroute Romantao-Salzmine => Gewinn: 60 GS/Lichtmond
• Schlitten: 8 Schlitten für die Wanderer ( 800 GS)
• Garde von Kalli geht nach 081/09 Keteyma= Höhle der Tauren
Geschehnisse im Sommer 424 n.P.; Jahr der Stürme
Danamere: Wohlverborgen und beschützt durch die immerwährenden Nebel geht das Leben hier seinen Gang. Die verschiedenen, teil selbsternannten Führer des Volkes sind auch weiterhin uneins, jedoch fest entschlossen ihre Differenzen in einem friedlichen Disput zu lösen. Jedoch, wer jemals das Missvergnügen hatte einer der, durch die zahllosen danamerischen Rituale und Tabus ins scheinbar endlose verlängerte, Ratsversammlungen beizuwohnen, weiß- in diesem Jahr ist wahrscheinlich mit keiner Entscheidung mehr zu rechnen.
Hobano : „Keine Nachrichten aus Danamere – das sind gute Nachrichten !“ findet zumindest Zyxt, der Meister der Gilden von Hobano. Doch auch er bleibt von zumindest zwiespältigen Nachrichten nicht ganz verschont, mussten ihm doch die Kämmerer Ragons beichten, dass auf der jüngsten Eroberung Hobanos allmählich die Vorräte zur Neige gingen. Was wiederum die in den ersten Sommertagen im Hafen Ragons einlaufenden hobanischen Händler erfreute- erzielten die geladenen Dras-Vorräte doch Höchstpreise auf den Märkten Ragons.
Zyxt selbst erscheint seinen Untergebenen in jüngster Zeit etwas zerstreut- all seine Gedanken scheinen bei jenen, fremdartigen Gegenständen zu schweben, welche aus dem Schatzkammern Ragons geraubt wurden.
Den Schiffe der Machairas-Expedition gelang es endlich einen Hafen in den Eislanden anzulaufen. Die tollkühnen Seefahrer priesen sich glücklich wieder festes Land oder genauer Eis unter den Füßen zu haben. Die Bewohner des Hafenstädtchen Fischina jedenfalls empfingen die Fremden mit großer Herzlichkeit und Begeisterung – sind die Hobanis doch die ersten Besucher seit einigen Jahren. Beide Seiten hoffen nun auf gute Geschäfte.
Salkerusura: Betrübliches berichten die Grenzwachen. Sämtliche machairischen Inseln scheinen der Kontrolle des Worbandts entglitten, was diesen aber nicht weiter zu stören scheint. „ Wer sonst, so scheint er bei sich zu denken, wenn nicht Wergols könnten diese Inseln besiedeln !“ Ob er recht behält ?
Ärgerlicher sind da schon die Nachrichten von der „Wergols Rast“ genannten, dicht bewaldeten Insel. Diese nahe der Küste Alorrs gelegene Insel scheint wohl mit einem besonders widerspenstigen Brodschlag bevölkert zu sein – wie wäre es sonst zu erklären, dass diese sich, nun zum wiederholten Male, für frei und unabhängig erklären. Doch es gibt auch erfreulicheres aus den Landen Salkerusuras zu berichten. So war die Frühlingsjagd auf die Bergmenschen des ehemaligen Grünlandes ein voller Erfolg – hier wird es in den kommenden Sonnenläufen wahrscheinlich keine Opposition gegen die Herrschaft der Wergols geben. In Dhul Ar Khrod stehen die Bauarbeiten kurz vor dem Abschluss. Die dort versammelten Söldner Salkerusuras horten schon jetzt große Mengen an berauschenden Getränken, um das Richtfest gebührend zu begießen. Unter die Banner Salkerusuras auf den neuerbauten Mauern jedoch mischen sich vereinzelte Flaggen des berüchtigten Söldnerführers Argal Fin. Was dies wohl zu bedeuten hat ?
In Weragh selbst entwickelt der Samath große Aktivität. So legt dieser unter anderem ein besonderes Lavabecken an.
Ranoth: Wenige, fast gar keine Nachrichten dringen aus den Weiten des Eises gen Eira, der Stadt der heißen Quellen. Die dortigen Fallensteller und Jäger gehen ihren üblichen Tätigkeiten nach und erfreuen sich ihrer neugewonnenen Freiheiten, sind doch nach den frühjährlichen Steuereintreibern bislang keine Offiziellen Ranoths mehr in der Eiswüste erschienen. Ob man sie vergessen hat ? Auch in den fernen Provinzen erhielt man schon lange keine Anweisungen der Führungsspitze Ranoths mehr. Was, bei O-Seth, fragt man sich treibt eigentlich Yaron vom Stamme der Sel ? Was hält diesen von den Regierungsgeschäften ab, nachdem dieser doch so vehement an die Spitze des Staates drängte ? Die Grafen der Grenzfesten jedenfalls fühlen sich von Eira doch etwas im Stich gelassen.
Trotzdem hält man zumindest in Ferib Ranoth weiterhin die Treue. In Kalmar dagegen ist die Lage undurchsichtiger. Zwar konnten neu angelandete Truppen die Mauern der hiesigen Burg verstärken, doch ein Gefühl von Sicherheit will sich einfach nicht einstellen. Dies aber ist auch nicht verwunderlich, bedenkt man die, nun fast täglichen Besuche der Dragolstaffeln Salkerusuras.
In Fischina, dem größten Hafen des Reiches dagegen ist die Welt noch in Ordnung. Seit langer Zeit beehren sogar wieder einmal fremde Händler das Städtchen am Rande der Eiskante.
In Eira selbst werden die Neugierigen Zeugen eines ungewöhnlichen Schauspiels. So tobt in den letzten Frühlingstagen ein für diese Jahreszeit ungewöhnlich heftiger Sturm vor den Toren der Hauptstadt. Am Morgen darauf, nach dem Abflauen der tobenden Winde, entdecken die morgendliche Jäger eine sonderbare Reisegruppe, welche unweit Eiras hektische Ausgrabungen vornimmt. Neugierige Besucher werden von den Fremden freundlich empfangen und reichlich bewirtet. Neben dem leiblichen Wohl sorgen die Fremden auch für den Seelenfrieden ihrer Besucher und predigen offen vom Ruhm und Glorie des Herren der Stürme. Die Aktivitäten der augenscheinlich aus dem feindlichen Manatao stammenden Fremden bleiben den Oberen Ranoths denn auch nicht lange verborgen. Kurzerhand entschließt sich Teok-Nog,der örtliche Vertreter des Seth-Kultes das frevlerischere Treiben mit Hilfe einer Hundertschaft der berüchtigten Wolfsreiter Eiras zu beenden und die Sündhaften gefangen zu nehmen. Vom Eifer des Seth-Priesters angesteckt macht der Offizier der Truppe keine Kompromisse und sucht das feindliche Lager zu stürmen. Das Ergebnis dieser Vorgehensweise ist allerdings nicht ganz das Erwartete. Von den 120 ausgesandten Kriegern kehrt nur ein einziger zurück, um von Tode seiner Kameraden zu berichten, welche allesamt durch erschreckende Magieanwendungen zerschmettert wurden. Eilends entsendet Ranoth daraufhin starke Truppenverbände um die feindlichen Magier zu stellen, jedoch findet man deren Lager nur noch verlassen. Auch die Ausgrabungsstätte liegt still und einsam- ein großes Loch inmitten des ewigen Eises. Welch unersetzliches ranothsches Kulturgut wurde hier wohl geraubt ?
Zwecks Rückgewinnung der ausgegrabenen Stücke und Bestrafung der frechen Diebe entsendet man zwei große Reiterheere, welche die Manataoi noch vor der Grenze abfangen sollen. Eines dieser Heere kann keine Spur der Gesuchten entdecken und beschließt vorläufig die Umgebung Mimorias zu überwachen. Das zweite Heer aber hat mehr „Glück“. Nahe der Grenztempel Manataos gelingt es diesem die Fliehenden zu stellen. Schnell und kühn stürmen die ranothschen Wolfsreiter vor – und vergehen unter den Wogen der feindliche Magie. Tödliche Kälte legt sich um Reiter und Wolf, durchscheinende Gestalten, erschaffen aus Wind und Eis stellen sich den Angreifern entgegen. Fast, fast gelingt es den Recken Ranoths dennoch die Abwehrlinie zu durchbrechen, doch auch die wenigen Manataois wehren sich tapfer. Nach nur 600 Herzschlägen bricht der Angriff in sich zusammen- und lediglich 108 zerschlagenen Gestalten gelingt die Flucht heim nach Eira.
Manatao: Hier herrscht eitel Sonneschein; Volk und Borohr sind frohen Mutes was die kommenden Tage anbelangt. Die, zu den Ssaskat-Tagen vorgenommene Neuordnung der Handelsgilden trägt langsam erste Früchte. So pendeln nunmehr seit dem Frühling regelmäßig die Wagen zwischen Romantao und der nahen Salzmine und bescheren den Eignern erste Gewinne. Davon angespornt, versucht man nun die Handelsaktivitäten weiter auszubauen. Verhandlungen mit den Gesandten des berühmten elcetischen Handelshauses Fjetten scheinen erfolgversprechend zu laufen. Selbst im fernen Lubor zeigt sich der große Xal den Vorschlägen manatoischer Händler gegenüber sehr angetan.
Nahe der Kufengeleite treffen sich mehrere Gruppen von Handwerkern, Arbeitern, Jägern und Wachleuten vor dem verborgenen Eingang nach Buta Samui, der wiederentdeckten Stadt der Eysriesen. Dort gehen diese eifrig an die Arbeit- soll doch im kommenden Frühjahr die Stadt für die ersten Neusiedler vorbereitet sein.
Eine kleine Gruppe hochrangiger Priester kehrt wohlbehalten und schwer beladen von einem Ausflug in Ranoth zurück. Ob die entdeckten Gegenstände die Provokation Ranoths wert sind wird wohl erst die Zukunft zeigen.
In den Tiefen des Eises der Region Keteyma treffen die Gardisten von Kalli endlich auf ihre Gegner. Unter der weisen Führung der mittlerweile vielbesungenen Lichtboten dringen die Manataoi entschlossen und zielstrebig in den Hort der dämonischen Umtriebe. Mit Schwert und Magie geht man wider das unter dem Eis verborgene Böse vor. Das Blut beider Seiten fließt in Strömen, Chaos regiert in den Höhlen des verderbten Volkes. Stark sind die Kräfte der Finsternis – und sie wachsen weiter. Mit jedem vergossenen Blut, mit jedem Sterben wächst die finstere Macht, reckt und streckt sich in neugewonnener Stärke, erhebt sich von ihrem uralten Lager, lässt seine blasphemischen Sinne schweifen, entfesselt schließlich fast spielerisch seine lebensfeindliche Magie – und trifft auf erbitterten Widerstand ! Serkes, der älteste und erfahrenste der „Lichtboten“ stellt sich der widernatürlichen Bestie. Goldene Flammen umlodern den Lichtmagier. Ein Strahl funkelnden Feuers trifft auf die rötliche, noch nebelhafte Substanz des Daymonen. Geist gegen Geist, Magie wider Magie ! Finsternis streitet gegen das Licht ! Die Kräfte des Lebens wider das verödende, todbringende Böse. Herzschläge/Äonen lang messen sich die widerstreitenden Kräfte – und schließlich trägt das Gute, das Licht den Sieg davon.
Geschehnisse im Herbst des Jahres 424 n.P.
Danamere:
Auch weiterhin sind die Führer des Volkes uneins was die kommende Tage der Nebelinsel angeht. Die Verhandlungen besagter Führer jedoch kommen erstaunlich rasch voran. Kaum ein Vierteljahr nach der ersten Zusammenkunft konnte schon die Sitzordnung für die kommenden Treffen festgelegt werden. Und nicht nur das, man ist sich sogar schon über einzelne Tagesordnungspunkte einig geworden. Durchaus möglich also, dass noch in diesem Jahr weiter wichtige Fortschritt erzielt werden können.
Hobano:
Zyxt, seines Zeichens der Meister der hobanischen Gilden hüllt sich dieser Tage in Schweigen. Die sich rasch verschlechternde Lebensmittelversorgung Ragons ignoriert Zyxt ebenso wie die erfreulichen Nachrichten der Machairas-Expedition .Kaum einmal verlässt der Anführer der Hobanis sein Herrenhaus zu Ragon, und wenn, dann sieht man diesen recht geistesabwesend sein Anwesen durchmessen. Schon fragen seine Untergebenen hinter vorgehaltener Hand, was den Meister zu solchem Gebaren treibt. Liegt gar ein verderbenden Zauber auf den geraubten Beutestücken, welche ihr Herr so faszinierend findet ?
Salkerusura:
Der Worbandt Currlagh empfängt nach seiner Rückkehr von der vergnüglichen Jagd in den Bergen Grünland diverse Botschaften, welche rasches und entschlossenes Handeln ratsam erscheinen lassen. Das vorerst dringlichste Ziel , entschließt Currlagh, ist die erneute Eroberung der Waldinsel, auf welcher sich das dortige Volk zum wiederholten Male für frei erklärt hatte. Mit großer Heeresmacht kommen die Wergols über das Inselvolk. Ist man zunächst bereit noch einmal Gnade vor recht ergehen zu lassen und das reumütige Inselvolk wieder in den Schoß des Reiches aufzunehmen, so fordert der Widerstand der Insulaner den gerechten Zorn der Wergols heraus.
So geschah es, dass nach der ersten Sichtung der Dragolstaffeln Salkerusuras sich unter den dichten Bäumen der Insel ein knapp 3 Tausendschaften zählender Mob zusammenrotten, um die ungeliebten Wergols ein für alle Mal zu vertreiben. Den Boten der Wergols, welcher die Unterwerfung der Insel fordert, findet sich in einer gut getarnten Fallgrube wieder, aus welcher er sich nicht befreien kann. Gefangen und verhöhnt vom umstehenden Volk findet er ein Ende, wie man es keinem Wergol wünschen mag – das aufständische Volk steinigt den Abgesandten der Invasoren langsam zu Tode.
Als dem Worbandt dieses zu Ohren kommt ist er voll des Zornes ob einer solchen Ehrlosigkeit. Die rachdurstigen Wergol kennen nun keine Gnade mehr In wilden Angriffen zerschlagen sie allzu rasch die Aufständischen, von denen gut 2/3 einen schnelle Tod finden. Die restlichen treibt man auf einer großen Lichtung zusammen, wo sie zitternd dem Urteil Currlagh harren. Wird Barmherzigkeit oder Rachedurst leiten ?
Auf der erst kürzlich fertiggestellten Burg Dhul Ar Khrod triff der Bote des Worbandts auf angriffslustige Söldner, welche kurz vor dem Ausrücken sind. Die Befehle des Worbandts zum Angriff auf Alorr lässt die Mannen jubeln Jedoch führt die Auslegung des herrschaftlichen Befehls durch Argal Fin, den berüchtigten Söldnerführer zu einigen Unstimmigkeiten.
Ranoth:
Ranoth ? Kann man überhaupt noch von einem Reiche Ranoth sprechen ? Yaron, vom Stamme der Sel ,hüllt sich weiterhin in Schweigen. Gerüchte von Palastbediensteten besagen, der Herrscher Ranoths gäbe sich in seinen Gemächern wüsten Orgien und/oder schwarzmagischen Ritualen hin. Den Wahrheitsgehalt dieser Auskünfte allerdings kann keiner so recht beurteilen. Offensichtlich dagegen ist die Führungsschwäche der Herrschenden !
Damit unzufrieden, erklären sich zwei der Grenzgrafschaften für unabhängig. Auch in Eira, der Quellengesegneten selbst, wendet sich die Stimmung des Volkes allmählich wider Herrscher und , noch mehr, wider den Tempel ( welcher allzu viele Blutopfer aus dem Volke fordert). Bösartige Verleumder, so die offizielle Aussage, melden gar, dass zahlreiche Bewohner Ranoths über die Grenze nach Manatao gezogen seien, um dort mit dem Feind zu paktieren.
Zerfällt also Ranoth ? Oder mag ein neuer Herrscher die Sache Ranoths noch einmal zum Guten wenden ? Die kommenden Monde werden die Entscheidung bringen !
Manatao:
In den Drei Tempeln nahe der Grenze zu Ranoth empfangen die dortigen Priester unerwarteten Besuch. Zahlreiche Flüchtlinge, Opfer der verfehlten Politik der Herrschenden Eiras und der blutrünstigen Umtriebe Blutsteins, des Sitzes der ranothschen Seth-Priesterschaft, erbitten um Aufnahme in Manatao und Hilfe.
In Scho-Scholan herrscht große Freude, ob der in den Sommermonden gebannten Gefahr. Außerdem gibt man sich der Planung und Ausführung weiterer Handelsgeschäfte hin. So konnte ein weitreichendes Handelsabkommen mit dem in Elcet ansässigen Handelshaus Fjetten abgeschlossen werden.
Auch die Geschäfte im eigenen Reich gehen immer besser, so wird nun auch die Route Scho-Scholan/Romantao regelmäßig von Lastschlitten befahren, was Manatao zusätzliche Einnahmen beschert. Diese werden auch dringend benötig, ist man doch in der Endphase der Planungen für einen großen Tempelbau zu Ehren des Aisher angelangt.
Parallel hierzu treibt man den Ausbau der ehemaligen Eysriesenstadt Buta Samui voran. Große Summen werden hier investiert, eine Tausendschaft hoch motivierter Arbeiter setzt zügig die nötigen Baumaßnahmen um. Noch im nächsten Frühjahr, so hofft man, werde Buta Samui bezugsfertig sein.
Geschehnisse im Winter des Jahres 424 n.P.
Manatao:
Zum Winteranfang erreicht ein kleine Flotte des Hauses Ffjetten den sicheren Hafen von Romantao, wo man den kommenden Winter zu verbringen gedenkt. Mit sich bringen die Besatzungen der Schiffe Aufsehen erregende Geschichten über eine merkwürdige Absonderlichkeit der peristerischen See.
Auch in ButaSamui werden die ersten Abgesandten des Handelshauses willkommen geheißen. Von den Berichten über die neuentdeckte Stadt angelockt, finden die neugierigen Händler eine stetig wachsende Iglusiedlung, in welcher aberhunderte Gurs, Gors, Ger, Gar und, man staunt nicht schlecht, Tauren , gelassen und guter Dinge auf Einlass in die untereisischen Kavernen ButaSamuis warten.
In Scho-Scholan beratschlagen die Hohen Herren Manataos über die derzeitige, augenscheinliche Schwäche des finsteren Nachbarreiches .Abwarten, Erkundigungen einziehen- so lautet die Devise, jedoch die Begebenheiten im Grenzland zu Ranoth, treiben den Hohen Rat zu eiligen Maßnahmen.
Ranoth:
In den eisigen Landen jenseits der Städte ist man weiterhin froh von den Steuereintreibern und der blutrünstigen Umtriebe des Seth-Kultes verschont zu bleiben, und genießt die ungewohnte Freiheit. An der, ehemaligen, wie man wohl sagen muss, Grenze zu Manatao bietet sich der einsamen Jägern und Fallenstellern ein ungewöhnliches Bild- ein Eisvogel kreist am Himmel. Wo auch immer dieser landet treibt die Neugierde das wandernde Volk zu einem Besuch. Besuche, welche nicht ohne Folgen bleiben !
Dolman der Jüngere, seines Zeichens Herr über die Feste Ewiges Eis ist äußerst beunruhigt über die Gerüchte aus der Hauptstadt, und eilt mit gut 5000 Wolfsreitern gen Eira, um, wie er verlauten lässt, Recht und Ordnung wieder herzustellen.
In der Quellengesegneten selbst ist die Lage undurchsichtig- mehrere Parteien scheinen einen Machtkampf auszufechten. Wer gegen Wen ? Und warum ? Dies bleibt dem Volk verborgen. Jedoch ist von Säuberungsaktionen die Rede, was ausreicht um den einfachen Bürger zu äußerster Vorsicht zu veranlassen.
Man meidet den Tempelbezirk, den Königspalast und vor allem die weitläufigen Kasernen, sogar die berühmten Badehäuser sind wie ausgestorben.
Was dagegen im Inneren dieser und anderer Gebäude vorgeht, darüber können die Einwohner Eiras nur spekulieren- und hoffen, dass sich alles zum Guten wendet.
Fischina, das heruntergekommene Hafenstädtchen sieht abermals fremde Schiffe vor Anker gehen; schon zum zweiten Mal binnen weniger Monde ! Fürst Boros ist entzückt- und reibt sich, ob der zu erwartenden guten Geschäfte, eifrig die Hände.
Schetola:
In Sharantaf sammeln sich allmählich die Handelsschiffe der Tempel – lassen sich doch, ob der jüngsten Kampfeshandlungen, die gewohnten Handelsaktivitäten nicht weiter fortsetzen. Die schetolanschen Kriegermönche verteidigen befehlsgemäß die von Malkuth bedrängten Inseln bis zum letzten Blutstropfen. Zwar unterliegt man der großen, zahlenmäßigen Übermacht der malkuther Seebären- doch der Blutzoll, den man diesen abverlangt, vergällt den Malkuthern den Sieg doch gewaltig. Wabteros schweigt zu alledem. Stimmen die Gerüchte über einen dortigen Umsturz ? Oder ist Dra Abu Cast nach wie vor in Amt und Würden ? Plant dieser gar ein neue Teufelei ?
Varr: Hier ist alles ruhig – friedlich vergehen die Tage. Man forscht, man betet und erfreut sich über zunehmende Handelsgewinne. Derweil die Boten fremder Mächte keine allzu große Beachtung finden.
Malkuth:
Erweitert seine ohnehin schon umfangreichen Seekarten- und stößt hierbei auf Seltsames. In anderen Regionen suchen Forscher und Gelehrte der Eskari nach einen mythischen Gegenstand. Auf der Hauptinsel begibt sich den Gerüchten zufolge der König höchstselbst gen Ophis, wo die Ruinen von Ys liegen sollen.
Im Machairas fegt man die Kriegmönche Schetolas von den Inseln- doch hoch ist der Blutzoll und noch immer beherrscht die Tempelfestung Wabteros die machiarischte der Inseln.
Danamere:
Erstaunlich rasch- für danamerische Verhältnisse- schreiten die Verhandlungen voran. Mittlerweile scharen sich die Beteiligten um zwei Männer, welchen man bereit ist die Obhut über Danamere zu übergeben. Einzig strittig ist scheinbar nur noch, wie die Beiden ihre kommenden, zahlreichen Aufgaben untereinander aufteilen wollen. Werden also in Bälde wieder danamersche Schiffe im Archipel gesichtet werden ? Man darf gespannt sein.
Hobano:
Der Meister der Gilden gibt sich weiter seinen Forschungen hin und vernachlässigt hierbei seine eigentlichen Pflichten. Scheinbar gleichgültig nimmt man die aufrührerischen Aktivitäten auf Ragon hin.
Salkerusura:
Argal Fin und seine Söldner „befreien“ weiter Marken von der Herrschaft Langurias. Rasch eilen die Schwerbewaffneten zwischen Steilküste und den Bergen Almerons gen Machairas, wo schließlich der Rand der Sümpfe ihren Vormarsch stoppt. Der Worbandt selbst nimmt die neu ausgebaute Burg Dhul Ar Khrod in Besitz und setzt einen neuen Burgherren ein- einen der etwas weniger freidenkerisch als Argal Fin erscheint.
Ansonsten feilt man weiterhin an den Planungen zum Sturm auf Alorr.
Languria:
Ungerührt beobachtet man den Vormarsch der Mannen Argal Fins – und tatsächlich kommen diese am Rande der Sumpflande im Angesicht der Grenzwächte zum stehen. Gelassen überprüft man die Steinschleudern und schärft die Klingen. Sollen sie nur kommen !
Beunruhigender findet man schon den Vormarsch der unseligen Prismatoren , welche nun - wieder einmal- das gesamte Bergland besetzt halten. Noch sind keine allzu großen feindlichen Verbände in Sicht, jedoch weiß man in Languria nur zu gut um die absonderlichen Kräfte der Unterjocher Almerons.
In den Grenzlanden zu Etrorien tauscht man zu beiderseitiger Zufriedenheit einige Marken, und besiegelt dieses zugleich mit einem weitreichenden Pakt.
Land des Lichtboten- Jetheba:
Jetheba- noch bis vor Kurzem der Stolz Etroriens, Heimat des berühmten Räucherschinkens und Fundort makelloser Quarzkristalle, ist fest in der Hand des Lichtboten. Aufwühlenden Predigten des Weißgewandeten auf dem örtlichen Marktplatz zeigen große Wirkung. Fortan sieht man allenthalben große Pilgerzüge zur Küste ziehen, wo das neuerbaute Heiligtum des Lichtboten in immer reicheren Glanze erstrahlt. Die Zurückkehrenden schwärmen in hellsten Tönen vom Tempel des Lichtboten ! Zufrieden mit sich und der Welt sei man nach einem Besuch dort. Aller Haß, Neid und Missgunst wichen von Einem, lausche man nur den Predigten des Lichtboten. Den fragwürdigen Schutz des Reiches- nein- den vermisse man keineswegs. Im Gegenteil- man ist froh nicht länger Teil der endlosen Kämpfe zwischen der Reichen Allorr sein zu müssen.
Etrorien:
Hier stellt man die Weichen für die kommenden Zeiten. Mit gewissen Geschenken und Versprechen besiegelt man eine weitreichende Zusammenarbeit mit Languria- und erhält im Gegenzug langumstrittene Marken und Zugang zu alten heiligen Stätten.
Almeron:
Schweigt – und stellt die Ordnung in den Bergen auf seine ureigene Weise wieder her. Gespannt beobachtet man die neuen Nachbarn im Peristera !
Eine einsame Insel:
Hier fände – wenn es denn einen gäbe- der Beobachter wahrhaft Merkwürdiges. Eine, noch bis vor kurzem reich bewachsene Insel ist nun – fast- jeglichen Lebens beraubt. Wo einst zahllose Tiere und Pflanzen ihr sorgenfreies Leben lebten, ist jetzt nur noch nackter, schwarzer Fels.
Auf diesem Ödland aber suchen sich aberhunderte Schildkröten in die Lüfte zu erheben !
Offene See:
Noch immer treibt so Einiges mit den Strömungen. Und manches gar gegen diese.
Geschehnisse im Asylia-Archipel und dem Eisigen Band im Frühjahr 426 n.P.
Manatao:
Die Gilde der Vereinigten Händler baut- nicht zuletzt mit Hilfe des elcetschen HandleshausesFfjetten- ihre Geschäfte weiter aus. So pendeln nunmehr regelmäßig schwerbeladene Schlitten auf den Kufengeleiten von Romantao und Scho-Scholan.
Ebenso wurde die , vor einigen Jahren wiederentdeckte Stadt, ButasSamui an die Kufengeleite angeschlossen. Die Stadt selbst wurde in den ersten Frühlingstagen für die Neubesiedelung freigegeben, woraufhin große Gur, Gor, Ger, Gar und- man höre und staune- Taurenmengen Einzug in BuatSamui hielten . Zusammengehalten werden diese verschiedenen Bevölkerungsgruppen scheinbar durch die Obhut und Herrschaft der vielbesungenen Lichtboten, welche seit ihrer Ankunft in den eisigen Gefilden, die Politik Manataos maßgeblich mitbestimmen.
Eben diese besuchten derweil die Grenzlande zu Ranoth, um die dortigen, fürwahr verwirrenden Verhältnisse zu ordnen.
Ranoth:
Der Unmut verschiedenster Gruppierungen über die blutrünstigen Unterdrückungen der Priesterschaft des O-Seth entlud sich in bürgerkriegsähnlichen Zuständen. Fürst Dolman, der Jüngere, welcher mit großer Heeresmacht von der Festung Ewiges Eis aus zur Hauptstadt eilte beendete, mit Hilfe der Zwergenclans die Herrschaft des Tempels über die Quellengesegnete, derweil die ihm anvertraute Grenze unbewacht blieb.
Schetola:
Beunruhigt über die Gerüchte aus dem philiaeschen Nachbarn entsendet man Truppen zur gemeinsamen Grenze- und findet dort Überraschendes.
Um Wabteors, Herrin der Inseln, schließt sich derweil der Blockadering der malkuther Flotten immer dichter. Wie lange noch, so fragen sich die Mönche Schetolas, will Dra Abu Cast diesen unsäglichen Zustand hinnehmen ?
Varr:
Tempel und Händler scheinen mit der derzeitigen Lage zufrieden. Um fremdländische Angelegenheiten kümmert man sich kaum, und freut sich stattdessen über die ersten warmen Frühlingstage.
Malkuth:
Wohl durch die Anwesenheit ihres Königs Magnus Njallson angespornt, überwinden die Mannen einer Forschungsgruppen in den heimischen Wäldern endlich die lästigen Schwierigkeiten und stoßen zu ihrem Ziel vor- einem großen Ruinenfeld.
Eine kleine Flotte verfolgt derweil ein ganz anderes Ziel, stößt jedoch auf ein merkwürdiges Hindernis.
Im Bereich der eisigen Inseln massiert Malkuth weiter seine wahrlich riesigen Flotten, derweil die Bewohner des belagerten Wabteros dieses Schauspiel ohnmächtig beobachten. Gen Ende des Frühjahrs dann reißt ein großer Schwarm langtentakliger Monstren eine der malkuther Flotten in die Tiefe, was von den Eingeschlossenen bejubelt wird.
In den Gewässern der heimatlichen Inseln stößt man auf ein fremdes Schiff, welches man im Hafen Bljall festsetzt.
Danamere:
Man verhandelt und verhandelt und verhandelt und ....kommt voran ! Tatsächlich scheinen sich die Herrschaftsverhältnisse allmählich zu klären. Sogar die ersten Botschaften fremder Mächte wurden beantwortet. Wird man also bald wieder danameresche Schiffe im Archipel sichten ?
Im Hafen von Abernalon dagegen sieht man sich selbst mit einem fremden Schiff konfrontiert. Beiderseitige Furcht erschweren jedoch die Verständigung.
Hobano:
Sieht sich von fremden Flotten umschwärmt und reagiert darauf in altbewährter Manier- Strudel öffnen sich vor den feindlichen (?) Schiffen und zwingen diese zur Umkehr.
Auf Ragon unterdrückt weiterhin Zyxst- hinter vorgehaltener Hand- der Schlächter genannt, jegliche aufrührerischen Tendenzen des heimischen Volkes. Jedoch verschlechtert sich von Tag zu Tag die Versorgungslage der Insel. Noch übersteigt die Furcht den Zorn des Volkes- doch wie lange noch ?
Salkerusura:
Unentschlossenheit plagt den Herren Curlagh – so viele lohende Beute ! Wo- bei Seth- wo nur zuerst angreifen ?
Argal Fin, seines Zeichens Führer einer freien Schar, plagt ein grundsätzlich anderes Problem. Ein eindeutiges Ziel vor Augen wagt er , eingedenkt der trutzigen Mauern den Angriff nicht. Wenn sich der Worbandt doch nur entschließen könnte, die angeforderten Dragolstaffeln zu senden !
Languria:
Verstärkt angesichts feindlicher Aktivitäten seine Grenzen. Weitere Pläne des wässrigen Lande bleiben weiter verborgen – noch ist nicht die Zeit gekommen diese zu enthüllen.
In den kladischen Grenzmarken, unweit der Steilküste, leiden die Bewohner unter einer nie gesehenen Plage – ein großer Schwarm bislang unbekannter Insekten frisst sich durch die Lande und hinterlässt auf seinem Pfad nicht als blankes Gestein
Etrorien:
Die Weisen des Landes betreiben gezielte Forschungen, welche man alsbald dem Rat der Herzöge vorzustellen gedenkt. Die Herzöge selbst entfalten regen diplomatischen Verkehr, welcher gar zu raschen Resultaten führt.
Derweil man sich solchermaßen beschäftigt, verliert das einfache Volk jedoch langsam die Geduld mit den Herrschenden, was denn zu unschönen Resultaten führt. Nur unwillig empfängt man die Steuereintreiber und manch einer entzieht sich sogar den rechtlichen Verpflichtungen.
Besonders verheerend entwickelt sich die Lage im Philiae des Reiches, wo die „ Verkünder des Lichtboten“ ungehindert die Marken bereisen und von l Glanz und Glorie desselben predigen. Frieden und Ruhe versprechen die Gesandten des „Lichtboten“ und stoßen hiermit auf regen Zuspruch.
Schließlich bekennen sich sämtliche Marken jenseits der Hügel von Vanyia offen zum „Friedensbringer“ und schießen sich dem „Lichtboten“ an !
Dieser selbst besucht- getragen von zahlreichen Gläubigen- auf einer prunkvollen, leuchtend weißen Barke die Festung Vanyia, um auch dort seine Botschaft zu verkünden.
Almeron
Der Worlord ist tot – es lebe der Worlord !
Nach einem, nun ja- Unfall- beugt sich Almeron unter seinem neuen Herren Azobis Ghurak. Was auch immer dieser Befehlen mag- die Prismatoren und das menschliche Volk werden für eine rasche Ausführung bereitstehen.
So gesehen und aufgezeichnet von Ygg vom Blauen Eise
Geschehnisse im Eisigen Band und dem Asylia-Archipel im Sommer und Herbst des Jahres 426 nach Pondaron
Manatao: Nahe des Eingangs in die Kavernen von ButaSamui erhebt sich- nach langer Bauzeit- nun ein Tempel zu Ehren des Donnerers. Zu Scho-Scholan ist der Borohr höchst zufrieden ; entwickelt sich doch die Lage in den Grenzlanden zu Ranoth derzeit zum Wohle Manataos.
Ehemalige ranother Gebiete: der Zerfall – von manchem gewünscht, von anderen befürchtet – setzt sich scheinbar unaufhaltsam fort. So fiel in jüngster Zeit die ehemalige Grenzfeste, Ewiges Eis genannt, durch üblen Verrat in die Hände Manataos.
Der wichtigste- weil einzige Hafen- Fischina hat sich unter Fürst Boros für frei und unabhängig erklärt, und sucht- fast schon verzweifelt, um diplomatische Anerkennung eines mächtigen Reiches.
Die weit, weit im Philiae gelegene Garnison Ferib wurde von ihren Bewachern verlassen und bietet nunmehr einer neuen Besatzung Unterschlupf.
Die Überseeprovinz Kalmar folgte in den späten Sommertagen der Insel Grünland in die Obhut Salkerusuras. Kurz darauf werden denn Teile der Insel von einem sonderbaren Schwarm heimgesucht.
In der Quellengesegneten selbst scheint sich die Lage zu stabilisieren – die Priesterschaft des O-Seth wurde aus der Stadt vertrieben. Die verbliebenen Anhänger des Kultes sammeln sich derweilen in Blutstein.
Ebendieser unheilige Ort sieht in den Herbstmonden mancherlei Absonderliches. Zeugen berichten, der Tempel des Seth habe gar zeitweise in Flammen gestanden.
Schetola: konzentriert einige seiner Kräfte in Wabteros, der von Malkuth belagerten Tempelstadt im Machairas der Schneeflockeninseln. Nachdem das „Piratenpack “die wohlmeinende Warnung im Frühjahr scheinbar nicht verstanden hat- oder nicht verstehen wollte, ist nun die Zeit für eine Bestrafung gekommen.
Andernorts knüpft man freundschaftliche Kontakte..
Malkuth: Magnus Njallson beschließt –endlich- die Macht Wabteros zu brechen und die finstere Tempelstadt zu schleifen. Zu ebendiesem Zwecke entsendet er eine fürwahr mächtige Flotten gen Machairas. An Schiffen und Mannen ist man weit überlegen, an Mut und Rechtschaffenheit mangelt es den malkuther Seebären nicht. Die finstere Magie der schetolaschen Tempelpriester erweist sich jedoch als zumindest ebenbürtig, so dass am Ende der Schlacht um Wabteros lediglich ein gutes Dutzend der malkuther Schiffe der brodelnden Schlacht entkommen können.
Nahe der Hauptstadt in einem dichten Wald vergeht dort ein bislang doch arg hinderliche und verwirrende Einfluss, so dass König und Hohepriester des Donnerers ungestört ein großes Ruinenfeld betreten können. In welchem sie einen unversehrten Tempel finden und auch betreten.
Auf offener See stoßen malkuther Erkunder auf ein riesiges – nun ja, wie auch immer man dies nennen kann. Ebendort kommt es auch zu einem ersten Kontakt mit merkwürdigen, nie zuvor gesehenen Schiffen.
Die heimischen Häfen vermelden immer häufiger Besuche fremder Händler.
Anthische See: Hunderte oder gar Tausende korallenbewachsener Schiffe erkunden die See. Auf dem Wasser entdecken sie etwas fürwahr Großes. Darunter aber ....
Danamere: entsendet erste Boten und sucht alte Kontakte wieder zu beleben. Zu Aberlon auf Abernalon scheinen die Verhandlungen mit den Händlern der Arru Myelk – langsam- voranzuschreiten.
Arru Myelk: Zwar erfreut ob der ersten Verhandlungserfolge, jedoch zutiefst gelangweilt ob der bloßer Dauer der Verhandlungen verlässt die Arru Myelk ihren derzeitigen Standort, um andernorts Geschäfte abzuwickeln. Eine Rückkehr ist aber wohl fest eingeplant.
Derweil sich die Lage der „Vorrausschiffe“ höchst unterschiedlich entwickelt.
Salkerusrua: der Worbandt findet zu alter Entschlusskraft zurück und beschließt Salkerusura ein paar neue Marken hinzuzufügen. Mit großer Heeresmacht sucht er eine – auf keinen Karten verzeichnete- Insel zu erobern. Das Pilzbewachsene Eiland erweist sich allerdings als nicht ungefährlich, so dass man sich rasch anderen Gegnern zuwendet. Solche findet man auf Kalmar, einer einst zu Ranoth gehörenden Insel. Der Herr Kalmars, Graf Ricco erweist sich als ehrenhafter Mann, oder besser Zwerg; und macht dem Worbandt ein Angebot, dass dieser nicht ablehnen kann – ein Zweikampf soll über die Zukunft der Insel entscheiden. Zur Mittagszeit des Mittsommertages stehen sich denn auf dem Übungsplatz der kalmarer Garnison der Worbandt Currlagh auf seinem Dragol und Graf Ricco auf seinem Kampfmammut gegenüber.
Der Zwerg kämpft tapfer, ist aber der überlegenen Kraft des Herren der Wergols letztlich nicht gewachsen In allen Ehren bestattet man den kühnen Zwergen, ebenso die beiden treuen Tiere. Gemäß der Vereinbarung übergeben die Kalmarer die Befehlsgewalt in die Hände Salkerusuras.
In den ertrorischen Tieflanden plündern Dragolreiter auf Befehl des Worbandts eine Mark- schließlich benötigt man für den Ausbau der heimatlichen Vulkane eine grooooße Menge an Gold.
Derweil Argal Fin, seines Zeichens Anführer einer freien Schar vor den ausrückenden Truppen des langurischen Dananets den „strategischen Rückzug“ antritt. Hier, am Rande der langurischen Sümpfe, kann er wohl nichts mehr für seinen Herren erreichen. Der Rückzug entwickelt sich schnell zu einer raschen Flucht. Die Languren treiben die verachtenswerten Söldner fast 300 Meilen vor sich her und umzingeln dann die freie Schar. Erste Erfolge lassen die Languren schon jubeln, doch dann erhalten die Söldner Hilfe. Eine volle Staffel Dragolreiter stößt auf die Languren herunter, begleitet von zahlreichen Feuerbällen eines Schwarzgewandeten. Allzu rasch ist dann das Schicksal der Languren besiegelt – einige wenige schließen sich Argal Fins Mannen an- die anderen finden ein schnelles und blutigesEnde.
Languria: gruppiert seine Heere um und erkundet die nähere- scheinbar nicht wohlgesonnene Umgebung. Die dananetsche Garnison vertreibt die vor den Toren lagernden Söldner und bezahlt einen hohen Preis dafür. In den hohen Sümpfen frisst sich noch immer dieser sonderbare Schwarm durch die Lande- und hinterlässt dabei allerlei Absonderliches.
Almeron: Azobis Ghruak gibt allerlei- in höchstem Maße geheime- Forschungsaufträge heraus. Die Besatzungstruppen Buhr Dahn, einer von Etrorien „befreiten“ Garnison, sind leicht beunruhigt; stieß doch ein großes malkuther Heer zu den etrorischen Beobachtern.
Land des Lichtboten: Unter Singen und Tanzen, dem Darbringen von Geschenken und dem Predigen von Liebe und Frieden ziehen die Reiterscharen des Lichtboten durch die Lande Etroriens. Beeindruckt von deren Auftreten schließen sich weitere 9 Marken dem Reich des Lichtboten an.
Dieser selbst zieht- nachdem der Sommer mit rauschenden Festen in den kühlen Wäldern verbracht wurde- auf seiner „Lichtbarke“ gen Vanyia- einer ertrorischen Festung. Deren Besatzung ist- nach einige unerfreulichen Besuchen- fremde Besucher mehr als leid. Solchermaßen eröffnen die Etroren das Feuern auf den Zug des Lichtboten und morden gut 2500 der Feiernden und zerstören die Barke bis auf die letzte Planke. Mit wenigen Getreuen gelingt dem „Lichtboten“ aber die Flucht in die Wälder.
Etrorien: Das etrorische Territorium ist derzeit völlig zerrissen. Im Philiae hält die Feste Dolgoria dem Reich die Treue, ebenso die Festung Vanyia. Beide Stätten jedoch sind von der Hauptstadt abgeschnitten, liegt dazwischen doch nunmehr das Reich des Lichtboten. Ob der jüngsten Gebietsverluste aufgeschreckt, scheinen Adel und Heer jetzt entschlossen die Lage wieder zum Besseren zu wenden.
Geschehnisse im Eisigen Band & Asylia-Archipel vom Winter 426 bis zum Frühjahr 427 nach Pondaron
Etrorien: schickt sich an die in den vergangenen Monden verlorenen Marken zurückzugewinnen. Mehrere Heerscharen- teil zu Fuß und teils beritten – eilen durch Zentralalorr und schließen große Gebiete friedlich wieder dem Reiche Etrorien an.
In den Wäldern der philiaeschen Küste dagegen kommt es zu einem unglücksseeligen Vorfall, wendet sich dort doch ein etrorisches Reiterheer wider die verbündeten Malkuhter.
Land des Lichtboten: Dieser nimmt die Eroberungen Etrorien scheinbar ohne Gegenwehr hin. Zwar ist das ortansässige Volk darob nicht sonderlich erbaut, jedoch wagt man es nicht sich wider die schwerbewaffneten Mannen Etroriens aufzulehnen.
Almeron: beobachtet argwöhnisch die feindlichen (?) Truppenansammlungen an seinen Grenzen und sucht die angespannte Lage durch Verhandlungen zu beruhigen. In Surkoth selbst erforscht man so Allerlei.
Languria: führt- an der Grenze zu Almeron – breit angelegte Heeresübungen durch. Zumindest hofft man in Almeron, dass es sich nur um Übungen handelt. In der Burg Dananet kommt es zu einem bedauerlichen Unfall, in welchen die neuen „Verbündeten“ verwickelt scheinen. Durch die zentrallangurischen Sümpfe ziehen weiterhin großen Schwärme. Einer derselben passiert gar die langurische Hauptstadt, woraufhin sich der König höchst selbst zu Verhandlungen mit dem Schwarm begibt.
Hernach verkündet man überall in den langurischen Landen, dass die Schwärme als Verbündete zu gelten haben, welchen man, um einen Freundschaftspakt zu besiegeln, einige Marken entlang der Steilküste überlassen habe.
Der Schwarm: Teile desselben ziehen- zumeist von den örtlichen Herrschen unbeachtet durch die philiaeschen Inseln. Andere wiederum sichtet man in Languria. Abgesandte des Schwarm suchen diverse Herrscherhäuser im Archipel auf, wo sie Vorschläge unterbreiten- die allerdings .. nun ja.
Salkerusura: der Worbandt gönnt den Seinen nach den jüngsten Eroberungen einige Tage der Erholung in den heimischen Lavakavernen. Die Beute der letzten Monde nutzt man, um den Ausbau Weraghs voranzutreiben. Ende der Frühlingstage dann empfängt man unerwarteten Besuch
Hobano: große danamersche Flotten unterbrechen den Handelsverkehr zwischen Hobano und dem- von Danamere geraubten- Ragon. Zyxst bleibt derweil nichts anderes übrig, als diese Schmach tatenlos hinzunehmen. Jedoch wappnet man sich für die kommenden Tage.
Danamere: Man glaubt es kaum- tatsächlich befahren danamersche Schiffe wieder die Meere des Asylia-Archipels. Zumeist begibt man sich auf friedliche Handelsfahrten und sucht an die vergangenen Tage wieder anzuknüpfen. In Aberlon zu Abernalon empfängt man eine Handelsdelegation der Gevattern der Arru Myelk und schließt einige Geschäfte zu beiderseitiger Zufriedenheit ab. Unweit besagter Insel gehen einige danamersche Schiffe einem absonderlichen Gerücht nach – das sich unglaublicherweise als wahr herausstellt. So entdeckt man auf offener See ein fürwahr riesiges Objekt, welches mit der Ringströmung treibt.
Niun: das von fernen Gewässern stammende Volk nimmt langsam aber beharrlich neuen Lebensraum im Besitz, und stößt hierbei immer öfters auf die alteingesessenen Mächte. Unweit von Abernalon erregt ein riesiges Objekt auch dass Interesse der Weisen unter den Niun.
Malkuth: auch einige malkuther Schiffe ankern bei besagtem Objekt, und erkunden dessen Oberfläche. Im heimischen Blajall gehen weiterhin die Primfaktoren der Arru Myelk ihren Geschäften nach und äußern eine Bitte. In den Gewässern um die ophischen Inseln kommt es zu unerwarteten Begegnungen. Im Tempel zu Mjallten staunt das Volk über den jüngsten Fund des Königs. Ragnar, der Höchste der Priester des Donnerers versucht sich an der Öffnung eines uralten Artefaktes, welche denn sogar klappt. Was allerdings daraus entschlüpft, sorgt bei der Priesterschaft fortan für schlaflose Nächte.
Weiter entsendet man einen Botschafter gen Varr, welcher auch gleich einige Entscheidungen treffen muss.
Von den zwischen Malkuth und Schetola gelegenen Schneeflockeninseln scheint sich Malkuth vorerst zurückgezogen zu haben.
Varr: Das Auge Anurs erblickt muss den widerwärtigen Anblick der „Segnungen“ der Herren der Tiefe erblicken; worauf der Hohepriester des Anur sich entschließt den von einer grausigen Seuche betroffenen Malkuhter zu helfen.
Schetola: jedenfalls „befreit“ die Schneeflockeninseln aus den „gierigen und schmutzigen Pfoten“ der „malkuther Seeräuber“. Hernach kreuzen zum Schutz der wiedergewonnenen Eilande grauenerregende Schiffe an der Grenze zu den malkuhter Gewässern. Berichten von Fischern zufolge soll es sich dabei um mit Toten bemannte Schiffe handeln.
Auf einer der Inseln schließt man einen „verlorenen Sohn“ herzlich in die Arme, welcher alsbald Dra Abu Cast persönlich Erstaunliches zu berichten weiß.
Im Ewigen Eis ziehen Gesandte des Reiches durch die Weiten und kartographieren die Lande und erstellen Listen zur Tier und Pflanzenwelt.
Eira: vor den Toren der Quellengesegneten, der ehemaligen Hauptstadt des Reiches Ranoth, entspinnt sich eine Schlacht. Die Mannen Eiras werden dabei von großen Kräften Manataos unterstützt. Gemeinsam gelingt es nach langem Ringen die widernatürliche, haushohe Bestie zu vernichten. Dieses grauenhafte Ding scheint so etwas wie der letzte Gruß ( so hofft man zumindest) des Herren von Blutstein, dem Tempel des O-Seth, gewesen zu sein. Jedenfalls bleibt Lask, genannter Hohepriester, bei den folgenden Untersuchung der Tempeltrümmer verschollen. Fischer künden, man habe eine große Zahl der Seth-Templer Blutsteins Schiffe besteigen sehen, wohl auf der Suche nach einem Ort an dem sie besser gelitten wären.
Vier mutige Männer auf Eisvögeln folgen der fliehenden Flotte- und vernichten große Teile derselben.
Manatao: vollendet mit Hilfe der Fjetten-Familie sein Handelsnetz, so dass nunmehr jegliche Waren und Güter des Eisreiches auf allen Märkten zu erwerben sind; was natürlich der Staatskasse zugute kommt.
Zu Buta Samui kehrt einer der Lehensherren- Serkes- insgeheim Goldauge genannt-heim und übernimmt dort die Regierungsgeschäfte. An der ehemaligen Grenze zu Ranoth nimmt Borohr einige Truppenumgruppierungen vor, welche von einigen Baumaßnahmen begeleitet werden. Eira leistet man Hilfe wider die Fanatiker des Seth-Kultes. Die darauf folgende Dankbarkeit des ehemaligen Feindes erwidert man mit weitreichenden Verträgen und großzügigen Geschenken.
Arru Myelk: Die Gevattern und deren Primfaktoren betreiben hier und da Geschäfte.
Geschehnisse im Eisigen Band und Asylia-Archipel im Sommer und Herbst 427 n. P.
Manatao: Volk und Borohr von Manatao genießen nach den Kriegswirren an der ehemaligen ranothschen Grenze die derzeitige friedliche Lage. Ob des freien – und äußerst gewinnbringenden – Warenverkehrs sind allenthalben die Vorratskammern prall gefüllt. Gelassen sieht man der dunklen Jahreszeit entgegen, die man mit allerlei Forschungen zuzubringen gedenkt. Ferne von Scho-Scholan und dem heimischen Eis sichtet eine Flotte Manataos fürwahr Erstaunliches.
Eira: Frieden- endlich herrscht Frieden in der hart umkämpften früheren Hauptstadt Ranoths. Das anfängliche Misstrauen gegenüber den manataoschen Kräften schwindet langsam aber sicher, erwiesen sich die einst verbreiteten Gerüchte – „ Eisbären- Menschenfresser“ als eben dieses- nur Gerüchte. Durch zunehmende Handelskontakte zu Manatao, und nicht zuletzt der manataoschen Waffenhilfe wider die verderbten Seth-Kultisten herrscht zunehmend Freundschaft zwischen den ehemaligen verfeindeten Reichen. Auch der Wiederanschluss Fischinas – des Fernhafens Ranoths – an Eira, soll den Vermittlungen Manataos geschuldet sein.
Eisige Gewässer: eine Handelsflotte des Hauses Fjetten ( Hauptsitz Elcet) erkundet hier – zusammen mit einigen manataoschen Kapitänen - neue Schifffahrtswege, und stößt dabei auf Ungewöhnliches.
Gevattern der Arru Myelk: die Arru Myelk selbst verlässt den Hafen Fischina mit unbekanntem Ziel, doch nicht ohne zuvor eine Handelsdelegeation gen Eira zu entsenden. Andernorts machen die Primfaktoren gute Geschäfte.
Schetola: Ruhig, fast zu ruhig ist es in Sharantaf. Bis denn die Ruhe von unerwarteten Besuchern unterbrochen wird. Zu Wabteros beschließt Dar Abu Cast selbst „ das malkuhter Piratenpack“ ein weiteres Mal zu züchtigen und Malkuth vollends von den Schneeflockeninseln zu vertreiben. Also begibt er sich höchstpersönlich zu den wartenden Totenschiffen, wo er einen Verbündeten trifft. Gemeinsam zieht man dann – umgeben von Untoten – gen Alkenhus.
Mit dem Segen Xnums, den Hexenkräften des Verbündeten und der Waffengewalt der Untotentruppen zerschmettert man den „schwächlichen“ Widerstand der Alkengard, welche den malkuhter besitz schützen soll. Nach wenigen Stunden ist die malkuhter Garnison in Händen Schetolas, und einige Tage später ganz Alkenhus.
Varr: die varrer Händler zeigen sich von den großen Kampfflotten die ihre Gewässer fast täglich durchfahren nicht im mindesten beeindruckt. Weiterhin hält man die so lukrativen Handelsverbindungen aufrecht. Ende der Herbsttage empfängt man einen Gesandten welcher eine Bitte äußert. Wie wohl das Auge Anurs entscheiden wird ?
Malkuth unterdessen scheint das Wohlwollen Dondras abhanden gekommen zu sein. Alkenhus- an die Götzendiener Schetolas verloren. Die mächtige, ferne Flotte- zerschmettert und versenkt durch die unbarmherzigen Niun. Die Tempelgarde SwiDondras mitsamt den verbündeten Etroren – durch das Prismatorengezücht geschlagen und in alle Winde zerstreut. Kann sich das stolze Malkuth von all diesen Schlägen noch einmal erholen ? Steht das Volk weiterhin treu zu Magnus Njallsen ?
Danamere: nach langen und intensiven Vorbereitungen erteilt der Hohe Tayong des Inselkreises den Befehl Ragon – endlich- vom Joche Hobanos zu befreien. Mit übergroßer Heeresmacht , unter dem Schutz der Adepten und Magister der Sindralkundigen und der tatkräftigen Mithilfe des unterdrückten Volkes zerschlägt man binnen einer blutigen Nacht sämtliche hobanischen Kräfte auf Ragon, wobei den Danameris sogar Zyxst, der Schlächter, selbst in die Hände fällt.
Ragon ist wieder frei ! Die Schmach getilgt.
Zu Aberlon empfängt man- zum wiederholten Male- Abgesandte der Gevattern der Arru Myelk, um „zukünftige Dinge“ zu erörtern.
Hobano: stört sich- so scheint es – keinen Deut um den Verlust Ragons. Nun ja- ausgebeutet hat man das Eiland ja zur Genüge. Und Hobano selbst hat noch nie jemand erobert. Was soll also schon groß passieren ? Kein Grund zur Sorge. Man kann sich zur Gänze den Lastern hingeben und sich in Todessehnsucht und Depression suhlen.
Oder ?
Salkerusura: ist die Besuche diverser Schwärme mehr als Leid. Den – aus dem Meer kriechenden- Schwarm jedenfalls, welcher die Lande Salkerusuras betritt, sucht man mit großer Heeresmacht zu stellen. Jedoch gelingt diesem Schwarm der Rückzug nach Dananet, einer langurischen Garnison am Rande der Sümpfe, wo man dem Schwarm – natürlich- Unterschlupf gewährt.
Die Reaktion der Worbandts auf diese „ unerhörte Provokation“ besteht in einem mehr als eindeutigem Ultimatum an die offensichtlich verbündeten Kräfte.
Der Schwarm: gewinnt immer mehr Einfluss im Lande Languria. Man munkelt, das jüngst gar einer der Schwarmgesandten Sitz im Rat Langurias genommen habe, ja dieser nun zu den einflussreichsten Beratern des Königs zählen soll.
Languria: kein Wort dringt von Adrodd, der langurischen Hauptstadt nach außen. Gerüchteweise sollen Rat und König fast ununterbrochen tagen. Doch was- und mit welchem Ziel- verhandelt wird, bleibt dem einfachen Volke verborgen.
Almeron: bläst zum Sturm auf Etrorien. Mit Gewalt und finsteren Geisteskräften erobern die Prismatoren die etrorische Feste Vanyia. Zeitgleich vertreibt die almeronsche schwere Reiterei – mit Hilfe einiger „Kundiger“ die vor den Toren Buhr Dahns lagernden Etroen und deren malkuhter Bundesgenosse
Quelle:
https://web.archive.org/web/20230505014 ... go_5601664
[quote=Lacrima]Ersetzt fortan den alten - von mir gelöschten- thread.
Schlicht, damit die zeitige Reihenfolge stimmiger ist.
als denn:
Manatao – Geschehnisse im Herbst des Jahres 423 n.P., geheißen das Jahr der Gestirne
Ruhe liegt über dem Eis und das Leben Gars, Gers, Gors und Gurs der Weiten der Eiswüste nimmt seinen gewohnten, beschaulichen Gang. Einzig in den anthischen Provinzen geschieht Sonderbares. Die örtlichen Verwalter berichten vom wiederholten Verschwinden einzelner oder gar ganzer Gruppen von Kindern. Die Bevölkerung zeigt sich zutiefst beunruhigt und erhofft sich sehnlichst Hilfe seitens Borohrs von Manataos.
Die Bewohner Romataos und Scho-Scholans werden derweil Zeuge von allerlei merkwürdigen Ereignissen. In Romatao legten die Arbeiter der hiesigen Salzminen geschlossen die Arbeit nieder, um, wie die Gerüchte sagen, ausführlich Bajohr, dem Gott der Bierbrauer zu huldigen. Diesem Gottesdienst schlossen sich ( aus Solidarität) zu den Betenden alsbald die gesamte Arbeiterschaft Romantaos an.
In Scho-Scholan, der Hauptstadt Manataos begrüßt man einige, weitgereiste Würdenträger des Reiches. Diese hätten sich in Scho-Scholan versammelt, um sich mit dem Borohr zu beraten. In den kommenden Wintertagen solle, so weiß man in den Gassen Scho-Scholans zu berichten, die künftige Politik des Eisreiches neu geordnet werden. Weiter trifft in den ersten Tagen des Herbstes eine kleine Gruppe von Wanderern in Scho-Scholan ein, deren Wirken und Erlebnisse alsbald in allen Gasthäusern und Trinkhallen Tagesgespräch sind. Diese Wanderer, so erzählt man sich, sollen die ersten sein, die die gesamte Länge der Schlittenbahn bereist hätten. Unterwegs hätten diese allerlei abenteuerliches erlebt; unter anderem hätten sie einen mächtigen Eysdrachen aus Manatao vertrieben, seltene Pflanzen gefunden und gar eine der alten Städte der Eysriesen entdeckt.
Sollten die Gerüchte, welche fremde Händler und Seefahrer gen Manatao getragen hatten, stimmen ? Waren auch hier, in den Weiten der Eiswüste, die Lichtboten unterwegs ?
Die Fremden selbst äußerten sich zu diesen Gerüchten nur vage, entfalteten dafür rege Aktivitäten, welche von den Herrschenden Manataos unterstützt zu werden scheinen.
Geschehnisse der Auswertung 65 für den Spielleiter:
Manatao : Spieler ( Yves Heynen) gibt keinen Zug ab => keine Heeresbewegung/kein Handel/keine Minenarbeit
Suhl von Ogambo + Poplipeo ( NSC´s) halten sich in Scho-Scholan auf
Totoro: erkundet Scho-Scholan; Erkenntnisse: 1) es verschwinden Kinder in den anthischen Provinzen
2) findet ein Fragment aus „Farn, der Wanderer...“
3) erhält einen Hinweis auf das verschwundene „Segenshorn des Chnum“
Pantherados: lernt den Spruch „Fabelwesen bezähmen“ anhand eines „Einhorns“ ( Narwal mit blauem Pelz)
Kulmarek: Traumreise durch die Traumwelten Manataos/Karnicon => 1) keine Präsenz Aenes
2) trifft Ukko, den Eisdämon
3) wird von Ygg gerettet und in dessen Eishöhle gebracht
Manatao – Geschehnisse im Winter und den Ssaskat-Feierlichkeiten des Jahres 423 n.P., geheißen Jahr der Gestirne
In Romantao beendet die Arbeiterschaft ihren ausgedehnten Streik; und zwar gerüchteweise an genau zu der Stunde, an denen besagten Streikenden das Bier ausging. Gewöhnlich gut unterrichtete Kreise meinen aber zu wissen, dass das Ende des Streikes wohl ehr auf gewisse Zugeständnis Borohrs und des Rats von Manatao zurückzuführen sind. So sei es im Zuge der letzten Ratssitzungen eine umfassende Neuordnung der Handels -u. Bergbauwesens gekommen.
Doch ist dies nur eine von vielen Entscheidungen, die im Ratssaal der Eispyramide Scho-Scholans gefällt wurden. So solle im kommenden Jahr Dondra zu Ehren ein Schrein errichtet werden. Im Zuge dieser Planungen reisten hochrangige Diener des Donnergottes kurz nach dem Ende der Ssaskat-Feiern in Richtung des Tiollen-Sunds.
Weiter wurde nun offiziell bekannt, dass die , sich seit den Herbsttagen in Scho-Scholan befindenden Fremden, tatsächlich eine der alten Städte der Eysriesen entdeckt haben. Der Name der Stadt – Buta Samui – ist auf den Gassen Scho-Scholans in aller Munde, und scheint die Phantasie der Gars, Gers, Gors und Gurs zu beflügeln. So meldeten sich schon kurz nach dem Bekanntwerden der Entdeckung eine große Zahl von Freiwilligen, welche bei der Neubesiedelung Buta Samuis tatkräftige Hilfe leisten wollen. Den Befehl über die Neusiedler wurde von Borohr von Manatao in die Hände der fremden Entdecker gelegt, denen man, so scheint es, großes Vertrauen entgegenbringt. Eine gute Wahl, so ist sich das Volk einig, welches in großer Zahl die Fremden für die einzigen und wahren Lichtboten hält. Welche Gründe letztlich Borohr zu dieser Entscheidung bewegten ist pure Spekulation, jedoch munkelt man, dass das Versprechen der mächtigen Fremden die Neubesiedelung Buta Samuis finanziell massiv zu unterstützen, wohl den Ausschlag gaben.
So hätte man den allen Grund zur Freude in Manatao, wenn, ja wenn nicht weiter düstere Nachrichten aus den kladischen Provinzen für Unruhe sorgten.
Dort haben sich die bislang bloßen Gerüchte bestätigt – einzelne Jäger und Fallensteller, ganze Familien, gar alle Bewohner eines kleinen Weilers gelten als vermisst. Eine Vielzahl an Spuren deuten in eine ganz bestimmte Richtung. Näheres hält Borohr von Manatao allerdings geheim – wohl vor allem um das einfache Volk nicht zu beunruhigen. Doch es muss wahrlich eine große, schreckliche Bedrohung sein, die sich in den Weiten des Eises verborgen hält – wie sonst wäre es zu erklären, dass eine starke Truppe der berühmten kallianischen Garde in Eilmärschen gen Klados zieht.
Geschehnisse der Auswertung 66 für den Spielleiter
Manatao: kein Zug abgegeben =>
• Eintreffen aller Handelsschiffe und Schlitten/Verkauf von Salz und Salzfischen/Neuordnung der Handelsbefugnisse, nebst Aufrüsten der Handelsschiffe ( + 1KF/Zug),d.h. bekommen neu Takellage/Segel u.ä.
• Beschluss eines TMP- Bau zu Ehren Dondras
• Kallianische Garden gehen in Richtung Höhle der Tauren
• Ausbau Buta Samui wurde in Hände der Wanderer gelegt
Totoro:
• Gespräche mit Lozaar ( Bajohr-Priester) – erfährt allerhand über Keteyma; Kal´Firn, den Tiollen-Sund
Pantherados:
• Gespräche mit Suhl von Ogambo ( Dondra-Priester);
• Zustimmung den geplanten TMP mit Gold zu unterstützen ( 5000 GS)
Kulmarek/Serkes
• Gespräch mit Ygg – erfährt die Geschichte vom Fall der Tauren und von Ukho aus dem Geschlecht der Däymonen
Gruppe der Wanderer
• Führen Verhandlungen mit dem Rat/Bororh von Manatao
• Stellen Vermutungen über die Person Borohr an; könnte entweder ein Gir oder Popelio sein ( es ist derzeit Popelio)
• Bekommen Buta Samui als Lehen zugesprochen ( 10 % der Einnahmen an Manatao, der Rest für die Wanderer)
• Bekommen das Monopol für den Handel mit Kryll-Wurzeln ( und noch zu findenden anderen Gütern); Gewinne 50:50
• Verpflichten sich, die Besiedelung Buta Samuis mit Gold zu unterstützen ( mindestens 20.000 GS !!!!)
Manatao-Geschehnisse im Frühling des Jahres 424 n.P., geheißen Jahr des Adlers/Stürme/Riesen ???
Kaum sind die fröhlichen und ausgelassenen Feierlichkeiten der Ssaskat-Tage zu Ende gegangen, sieht der aufmerksame Beobachter höchst unterschiedliche Gruppen die Hauptstadt Manataos verlassen.
Mit der zahlenmäßig kleinsten dieser Gruppen eilen mehrer hochrangige Priester des Donnerers gen Peristera. Gewitter und Sturm folgen ihnen auf dem Fuß, ja scheinen die Gruppe zu begeleiten. Rasch kommt die Gruppe voran, um schließlich in Mimoria, einer der Grenzfesten Manataos Rast zu machen. Wenige Tage hernach zieht dort ein mächtiger Sturm auf, welcher alsbald in den Grenzregionen des Seth-gläubigen Ranoths tobt.
Direkt in die anderer Richtung bewegt sich langsam eine etwa 100 Mann starke Gruppe, von Arbeitern und Jägern, begleitet von einige Händlern und Priestern, geschützt durch eine Handvoll Wächtern. Entlang der großen Kufengeleite suchen diese ihren Weg, welcher sie wohl zu den (teils wohlerhaltenen Ruinen) Buta Samuis führen wird.
Der Machairas, genauer die Region Keteyma, dagegen ist das Ziel der größten der drei Gruppen. Fast zwei ganze Tausendschaften der Garde von Kalli marschieren eilends in die öden Lande, fernab der Küsten. Erkundertrupps spurten voraus, der Haupttross folgt doch einiges langsamer. Mit der Führung der „Expedition“ beauftragte Borohr von Manatao die weitgereisten Lichtboten, die offensichtlich das Vertrauen der Herrschenden und der Bevölkerung Manataos besitzen.
Weiter steuert, von Romatao aus kommend, eine kleine manataosche Flotte zielsicher gen Lubor, wo man ein besondere Ware zu kaufen gedenkt.
Geschehnisse der AW 67 für den Spielleiter
Pantherados:
• Reise mit Suhl von Ogambo, nebst mehreren Begleitern, in die Eiswüste; geleitet vom Segen Dondras Suche nach einen „Artefakt“. Die Route führt entlang der Küste gen Tiollen-Sund, über BRG Mimoria über die Grenze nach Ranoth und dort nach 081/09
• Entdecken einer Eysriesen-Statue, welche unter dem Eis begraben liegt
Kulmarek/Serkes:
• Untersucht als „Geist“ d.h. per Traumreise den Thron der Eysriesen zu Scho-Scholan
• Entdeckt, dass er selbst derzeit körperlich/geistig auf dem Höhepunkt seiner Macht ist (Yggs Geschenk- ein Auftragszauber !)
• Begleitet/führt den Haupttross der Garde von Kalli gen Keteyma, wo er/sie Ende Frühling ankommen
Totoro:
• Zusammen mit Pantherados bietet er dem staunenden Volk Scho-Scholans ein magisches „Feuerwerk“, welches ihren Ruf als „Lichtboten“ weiter stärkt
• Anwerben erster Erkunder/Arbeiter/Wachen für Buta Samui – offizielle Eröffnung im Frühling 425 n.P.
• Führt selbst einen Erkundertrupp (100 K) nach Keteyma + beginnt die Region zu untersuchen
Manatao:
• Ausbau ( jetzt 5000 GS) Norto-TMP in Romantao
• 5 S erkunden GF 862
• 5 S zwecks Handel nach Lubor (Garunia)=> Bau eines Kontors/Abstellen eines Händelers/Verkauf Salzfische/Ankauf Klanghörner(12.000 HE=9.000 GS)
• Aufbau Handelsroute Romantao-Salzmine => Gewinn: 60 GS/Lichtmond
• Schlitten: 8 Schlitten für die Wanderer ( 800 GS)
• Garde von Kalli geht nach 081/09 Keteyma= Höhle der Tauren
Geschehnisse im Sommer 424 n.P.; Jahr der Stürme
Danamere: Wohlverborgen und beschützt durch die immerwährenden Nebel geht das Leben hier seinen Gang. Die verschiedenen, teil selbsternannten Führer des Volkes sind auch weiterhin uneins, jedoch fest entschlossen ihre Differenzen in einem friedlichen Disput zu lösen. Jedoch, wer jemals das Missvergnügen hatte einer der, durch die zahllosen danamerischen Rituale und Tabus ins scheinbar endlose verlängerte, Ratsversammlungen beizuwohnen, weiß- in diesem Jahr ist wahrscheinlich mit keiner Entscheidung mehr zu rechnen.
Hobano : „Keine Nachrichten aus Danamere – das sind gute Nachrichten !“ findet zumindest Zyxt, der Meister der Gilden von Hobano. Doch auch er bleibt von zumindest zwiespältigen Nachrichten nicht ganz verschont, mussten ihm doch die Kämmerer Ragons beichten, dass auf der jüngsten Eroberung Hobanos allmählich die Vorräte zur Neige gingen. Was wiederum die in den ersten Sommertagen im Hafen Ragons einlaufenden hobanischen Händler erfreute- erzielten die geladenen Dras-Vorräte doch Höchstpreise auf den Märkten Ragons.
Zyxt selbst erscheint seinen Untergebenen in jüngster Zeit etwas zerstreut- all seine Gedanken scheinen bei jenen, fremdartigen Gegenständen zu schweben, welche aus dem Schatzkammern Ragons geraubt wurden.
Den Schiffe der Machairas-Expedition gelang es endlich einen Hafen in den Eislanden anzulaufen. Die tollkühnen Seefahrer priesen sich glücklich wieder festes Land oder genauer Eis unter den Füßen zu haben. Die Bewohner des Hafenstädtchen Fischina jedenfalls empfingen die Fremden mit großer Herzlichkeit und Begeisterung – sind die Hobanis doch die ersten Besucher seit einigen Jahren. Beide Seiten hoffen nun auf gute Geschäfte.
Salkerusura: Betrübliches berichten die Grenzwachen. Sämtliche machairischen Inseln scheinen der Kontrolle des Worbandts entglitten, was diesen aber nicht weiter zu stören scheint. „ Wer sonst, so scheint er bei sich zu denken, wenn nicht Wergols könnten diese Inseln besiedeln !“ Ob er recht behält ?
Ärgerlicher sind da schon die Nachrichten von der „Wergols Rast“ genannten, dicht bewaldeten Insel. Diese nahe der Küste Alorrs gelegene Insel scheint wohl mit einem besonders widerspenstigen Brodschlag bevölkert zu sein – wie wäre es sonst zu erklären, dass diese sich, nun zum wiederholten Male, für frei und unabhängig erklären. Doch es gibt auch erfreulicheres aus den Landen Salkerusuras zu berichten. So war die Frühlingsjagd auf die Bergmenschen des ehemaligen Grünlandes ein voller Erfolg – hier wird es in den kommenden Sonnenläufen wahrscheinlich keine Opposition gegen die Herrschaft der Wergols geben. In Dhul Ar Khrod stehen die Bauarbeiten kurz vor dem Abschluss. Die dort versammelten Söldner Salkerusuras horten schon jetzt große Mengen an berauschenden Getränken, um das Richtfest gebührend zu begießen. Unter die Banner Salkerusuras auf den neuerbauten Mauern jedoch mischen sich vereinzelte Flaggen des berüchtigten Söldnerführers Argal Fin. Was dies wohl zu bedeuten hat ?
In Weragh selbst entwickelt der Samath große Aktivität. So legt dieser unter anderem ein besonderes Lavabecken an.
Ranoth: Wenige, fast gar keine Nachrichten dringen aus den Weiten des Eises gen Eira, der Stadt der heißen Quellen. Die dortigen Fallensteller und Jäger gehen ihren üblichen Tätigkeiten nach und erfreuen sich ihrer neugewonnenen Freiheiten, sind doch nach den frühjährlichen Steuereintreibern bislang keine Offiziellen Ranoths mehr in der Eiswüste erschienen. Ob man sie vergessen hat ? Auch in den fernen Provinzen erhielt man schon lange keine Anweisungen der Führungsspitze Ranoths mehr. Was, bei O-Seth, fragt man sich treibt eigentlich Yaron vom Stamme der Sel ? Was hält diesen von den Regierungsgeschäften ab, nachdem dieser doch so vehement an die Spitze des Staates drängte ? Die Grafen der Grenzfesten jedenfalls fühlen sich von Eira doch etwas im Stich gelassen.
Trotzdem hält man zumindest in Ferib Ranoth weiterhin die Treue. In Kalmar dagegen ist die Lage undurchsichtiger. Zwar konnten neu angelandete Truppen die Mauern der hiesigen Burg verstärken, doch ein Gefühl von Sicherheit will sich einfach nicht einstellen. Dies aber ist auch nicht verwunderlich, bedenkt man die, nun fast täglichen Besuche der Dragolstaffeln Salkerusuras.
In Fischina, dem größten Hafen des Reiches dagegen ist die Welt noch in Ordnung. Seit langer Zeit beehren sogar wieder einmal fremde Händler das Städtchen am Rande der Eiskante.
In Eira selbst werden die Neugierigen Zeugen eines ungewöhnlichen Schauspiels. So tobt in den letzten Frühlingstagen ein für diese Jahreszeit ungewöhnlich heftiger Sturm vor den Toren der Hauptstadt. Am Morgen darauf, nach dem Abflauen der tobenden Winde, entdecken die morgendliche Jäger eine sonderbare Reisegruppe, welche unweit Eiras hektische Ausgrabungen vornimmt. Neugierige Besucher werden von den Fremden freundlich empfangen und reichlich bewirtet. Neben dem leiblichen Wohl sorgen die Fremden auch für den Seelenfrieden ihrer Besucher und predigen offen vom Ruhm und Glorie des Herren der Stürme. Die Aktivitäten der augenscheinlich aus dem feindlichen Manatao stammenden Fremden bleiben den Oberen Ranoths denn auch nicht lange verborgen. Kurzerhand entschließt sich Teok-Nog,der örtliche Vertreter des Seth-Kultes das frevlerischere Treiben mit Hilfe einer Hundertschaft der berüchtigten Wolfsreiter Eiras zu beenden und die Sündhaften gefangen zu nehmen. Vom Eifer des Seth-Priesters angesteckt macht der Offizier der Truppe keine Kompromisse und sucht das feindliche Lager zu stürmen. Das Ergebnis dieser Vorgehensweise ist allerdings nicht ganz das Erwartete. Von den 120 ausgesandten Kriegern kehrt nur ein einziger zurück, um von Tode seiner Kameraden zu berichten, welche allesamt durch erschreckende Magieanwendungen zerschmettert wurden. Eilends entsendet Ranoth daraufhin starke Truppenverbände um die feindlichen Magier zu stellen, jedoch findet man deren Lager nur noch verlassen. Auch die Ausgrabungsstätte liegt still und einsam- ein großes Loch inmitten des ewigen Eises. Welch unersetzliches ranothsches Kulturgut wurde hier wohl geraubt ?
Zwecks Rückgewinnung der ausgegrabenen Stücke und Bestrafung der frechen Diebe entsendet man zwei große Reiterheere, welche die Manataoi noch vor der Grenze abfangen sollen. Eines dieser Heere kann keine Spur der Gesuchten entdecken und beschließt vorläufig die Umgebung Mimorias zu überwachen. Das zweite Heer aber hat mehr „Glück“. Nahe der Grenztempel Manataos gelingt es diesem die Fliehenden zu stellen. Schnell und kühn stürmen die ranothschen Wolfsreiter vor – und vergehen unter den Wogen der feindliche Magie. Tödliche Kälte legt sich um Reiter und Wolf, durchscheinende Gestalten, erschaffen aus Wind und Eis stellen sich den Angreifern entgegen. Fast, fast gelingt es den Recken Ranoths dennoch die Abwehrlinie zu durchbrechen, doch auch die wenigen Manataois wehren sich tapfer. Nach nur 600 Herzschlägen bricht der Angriff in sich zusammen- und lediglich 108 zerschlagenen Gestalten gelingt die Flucht heim nach Eira.
Manatao: Hier herrscht eitel Sonneschein; Volk und Borohr sind frohen Mutes was die kommenden Tage anbelangt. Die, zu den Ssaskat-Tagen vorgenommene Neuordnung der Handelsgilden trägt langsam erste Früchte. So pendeln nunmehr seit dem Frühling regelmäßig die Wagen zwischen Romantao und der nahen Salzmine und bescheren den Eignern erste Gewinne. Davon angespornt, versucht man nun die Handelsaktivitäten weiter auszubauen. Verhandlungen mit den Gesandten des berühmten elcetischen Handelshauses Fjetten scheinen erfolgversprechend zu laufen. Selbst im fernen Lubor zeigt sich der große Xal den Vorschlägen manatoischer Händler gegenüber sehr angetan.
Nahe der Kufengeleite treffen sich mehrere Gruppen von Handwerkern, Arbeitern, Jägern und Wachleuten vor dem verborgenen Eingang nach Buta Samui, der wiederentdeckten Stadt der Eysriesen. Dort gehen diese eifrig an die Arbeit- soll doch im kommenden Frühjahr die Stadt für die ersten Neusiedler vorbereitet sein.
Eine kleine Gruppe hochrangiger Priester kehrt wohlbehalten und schwer beladen von einem Ausflug in Ranoth zurück. Ob die entdeckten Gegenstände die Provokation Ranoths wert sind wird wohl erst die Zukunft zeigen.
In den Tiefen des Eises der Region Keteyma treffen die Gardisten von Kalli endlich auf ihre Gegner. Unter der weisen Führung der mittlerweile vielbesungenen Lichtboten dringen die Manataoi entschlossen und zielstrebig in den Hort der dämonischen Umtriebe. Mit Schwert und Magie geht man wider das unter dem Eis verborgene Böse vor. Das Blut beider Seiten fließt in Strömen, Chaos regiert in den Höhlen des verderbten Volkes. Stark sind die Kräfte der Finsternis – und sie wachsen weiter. Mit jedem vergossenen Blut, mit jedem Sterben wächst die finstere Macht, reckt und streckt sich in neugewonnener Stärke, erhebt sich von ihrem uralten Lager, lässt seine blasphemischen Sinne schweifen, entfesselt schließlich fast spielerisch seine lebensfeindliche Magie – und trifft auf erbitterten Widerstand ! Serkes, der älteste und erfahrenste der „Lichtboten“ stellt sich der widernatürlichen Bestie. Goldene Flammen umlodern den Lichtmagier. Ein Strahl funkelnden Feuers trifft auf die rötliche, noch nebelhafte Substanz des Daymonen. Geist gegen Geist, Magie wider Magie ! Finsternis streitet gegen das Licht ! Die Kräfte des Lebens wider das verödende, todbringende Böse. Herzschläge/Äonen lang messen sich die widerstreitenden Kräfte – und schließlich trägt das Gute, das Licht den Sieg davon.
Geschehnisse im Herbst des Jahres 424 n.P.
Danamere:
Auch weiterhin sind die Führer des Volkes uneins was die kommende Tage der Nebelinsel angeht. Die Verhandlungen besagter Führer jedoch kommen erstaunlich rasch voran. Kaum ein Vierteljahr nach der ersten Zusammenkunft konnte schon die Sitzordnung für die kommenden Treffen festgelegt werden. Und nicht nur das, man ist sich sogar schon über einzelne Tagesordnungspunkte einig geworden. Durchaus möglich also, dass noch in diesem Jahr weiter wichtige Fortschritt erzielt werden können.
Hobano:
Zyxt, seines Zeichens der Meister der hobanischen Gilden hüllt sich dieser Tage in Schweigen. Die sich rasch verschlechternde Lebensmittelversorgung Ragons ignoriert Zyxt ebenso wie die erfreulichen Nachrichten der Machairas-Expedition .Kaum einmal verlässt der Anführer der Hobanis sein Herrenhaus zu Ragon, und wenn, dann sieht man diesen recht geistesabwesend sein Anwesen durchmessen. Schon fragen seine Untergebenen hinter vorgehaltener Hand, was den Meister zu solchem Gebaren treibt. Liegt gar ein verderbenden Zauber auf den geraubten Beutestücken, welche ihr Herr so faszinierend findet ?
Salkerusura:
Der Worbandt Currlagh empfängt nach seiner Rückkehr von der vergnüglichen Jagd in den Bergen Grünland diverse Botschaften, welche rasches und entschlossenes Handeln ratsam erscheinen lassen. Das vorerst dringlichste Ziel , entschließt Currlagh, ist die erneute Eroberung der Waldinsel, auf welcher sich das dortige Volk zum wiederholten Male für frei erklärt hatte. Mit großer Heeresmacht kommen die Wergols über das Inselvolk. Ist man zunächst bereit noch einmal Gnade vor recht ergehen zu lassen und das reumütige Inselvolk wieder in den Schoß des Reiches aufzunehmen, so fordert der Widerstand der Insulaner den gerechten Zorn der Wergols heraus.
So geschah es, dass nach der ersten Sichtung der Dragolstaffeln Salkerusuras sich unter den dichten Bäumen der Insel ein knapp 3 Tausendschaften zählender Mob zusammenrotten, um die ungeliebten Wergols ein für alle Mal zu vertreiben. Den Boten der Wergols, welcher die Unterwerfung der Insel fordert, findet sich in einer gut getarnten Fallgrube wieder, aus welcher er sich nicht befreien kann. Gefangen und verhöhnt vom umstehenden Volk findet er ein Ende, wie man es keinem Wergol wünschen mag – das aufständische Volk steinigt den Abgesandten der Invasoren langsam zu Tode.
Als dem Worbandt dieses zu Ohren kommt ist er voll des Zornes ob einer solchen Ehrlosigkeit. Die rachdurstigen Wergol kennen nun keine Gnade mehr In wilden Angriffen zerschlagen sie allzu rasch die Aufständischen, von denen gut 2/3 einen schnelle Tod finden. Die restlichen treibt man auf einer großen Lichtung zusammen, wo sie zitternd dem Urteil Currlagh harren. Wird Barmherzigkeit oder Rachedurst leiten ?
Auf der erst kürzlich fertiggestellten Burg Dhul Ar Khrod triff der Bote des Worbandts auf angriffslustige Söldner, welche kurz vor dem Ausrücken sind. Die Befehle des Worbandts zum Angriff auf Alorr lässt die Mannen jubeln Jedoch führt die Auslegung des herrschaftlichen Befehls durch Argal Fin, den berüchtigten Söldnerführer zu einigen Unstimmigkeiten.
Ranoth:
Ranoth ? Kann man überhaupt noch von einem Reiche Ranoth sprechen ? Yaron, vom Stamme der Sel ,hüllt sich weiterhin in Schweigen. Gerüchte von Palastbediensteten besagen, der Herrscher Ranoths gäbe sich in seinen Gemächern wüsten Orgien und/oder schwarzmagischen Ritualen hin. Den Wahrheitsgehalt dieser Auskünfte allerdings kann keiner so recht beurteilen. Offensichtlich dagegen ist die Führungsschwäche der Herrschenden !
Damit unzufrieden, erklären sich zwei der Grenzgrafschaften für unabhängig. Auch in Eira, der Quellengesegneten selbst, wendet sich die Stimmung des Volkes allmählich wider Herrscher und , noch mehr, wider den Tempel ( welcher allzu viele Blutopfer aus dem Volke fordert). Bösartige Verleumder, so die offizielle Aussage, melden gar, dass zahlreiche Bewohner Ranoths über die Grenze nach Manatao gezogen seien, um dort mit dem Feind zu paktieren.
Zerfällt also Ranoth ? Oder mag ein neuer Herrscher die Sache Ranoths noch einmal zum Guten wenden ? Die kommenden Monde werden die Entscheidung bringen !
Manatao:
In den Drei Tempeln nahe der Grenze zu Ranoth empfangen die dortigen Priester unerwarteten Besuch. Zahlreiche Flüchtlinge, Opfer der verfehlten Politik der Herrschenden Eiras und der blutrünstigen Umtriebe Blutsteins, des Sitzes der ranothschen Seth-Priesterschaft, erbitten um Aufnahme in Manatao und Hilfe.
In Scho-Scholan herrscht große Freude, ob der in den Sommermonden gebannten Gefahr. Außerdem gibt man sich der Planung und Ausführung weiterer Handelsgeschäfte hin. So konnte ein weitreichendes Handelsabkommen mit dem in Elcet ansässigen Handelshaus Fjetten abgeschlossen werden.
Auch die Geschäfte im eigenen Reich gehen immer besser, so wird nun auch die Route Scho-Scholan/Romantao regelmäßig von Lastschlitten befahren, was Manatao zusätzliche Einnahmen beschert. Diese werden auch dringend benötig, ist man doch in der Endphase der Planungen für einen großen Tempelbau zu Ehren des Aisher angelangt.
Parallel hierzu treibt man den Ausbau der ehemaligen Eysriesenstadt Buta Samui voran. Große Summen werden hier investiert, eine Tausendschaft hoch motivierter Arbeiter setzt zügig die nötigen Baumaßnahmen um. Noch im nächsten Frühjahr, so hofft man, werde Buta Samui bezugsfertig sein.
Geschehnisse im Winter des Jahres 424 n.P.
Manatao:
Zum Winteranfang erreicht ein kleine Flotte des Hauses Ffjetten den sicheren Hafen von Romantao, wo man den kommenden Winter zu verbringen gedenkt. Mit sich bringen die Besatzungen der Schiffe Aufsehen erregende Geschichten über eine merkwürdige Absonderlichkeit der peristerischen See.
Auch in ButaSamui werden die ersten Abgesandten des Handelshauses willkommen geheißen. Von den Berichten über die neuentdeckte Stadt angelockt, finden die neugierigen Händler eine stetig wachsende Iglusiedlung, in welcher aberhunderte Gurs, Gors, Ger, Gar und, man staunt nicht schlecht, Tauren , gelassen und guter Dinge auf Einlass in die untereisischen Kavernen ButaSamuis warten.
In Scho-Scholan beratschlagen die Hohen Herren Manataos über die derzeitige, augenscheinliche Schwäche des finsteren Nachbarreiches .Abwarten, Erkundigungen einziehen- so lautet die Devise, jedoch die Begebenheiten im Grenzland zu Ranoth, treiben den Hohen Rat zu eiligen Maßnahmen.
Ranoth:
In den eisigen Landen jenseits der Städte ist man weiterhin froh von den Steuereintreibern und der blutrünstigen Umtriebe des Seth-Kultes verschont zu bleiben, und genießt die ungewohnte Freiheit. An der, ehemaligen, wie man wohl sagen muss, Grenze zu Manatao bietet sich der einsamen Jägern und Fallenstellern ein ungewöhnliches Bild- ein Eisvogel kreist am Himmel. Wo auch immer dieser landet treibt die Neugierde das wandernde Volk zu einem Besuch. Besuche, welche nicht ohne Folgen bleiben !
Dolman der Jüngere, seines Zeichens Herr über die Feste Ewiges Eis ist äußerst beunruhigt über die Gerüchte aus der Hauptstadt, und eilt mit gut 5000 Wolfsreitern gen Eira, um, wie er verlauten lässt, Recht und Ordnung wieder herzustellen.
In der Quellengesegneten selbst ist die Lage undurchsichtig- mehrere Parteien scheinen einen Machtkampf auszufechten. Wer gegen Wen ? Und warum ? Dies bleibt dem Volk verborgen. Jedoch ist von Säuberungsaktionen die Rede, was ausreicht um den einfachen Bürger zu äußerster Vorsicht zu veranlassen.
Man meidet den Tempelbezirk, den Königspalast und vor allem die weitläufigen Kasernen, sogar die berühmten Badehäuser sind wie ausgestorben.
Was dagegen im Inneren dieser und anderer Gebäude vorgeht, darüber können die Einwohner Eiras nur spekulieren- und hoffen, dass sich alles zum Guten wendet.
Fischina, das heruntergekommene Hafenstädtchen sieht abermals fremde Schiffe vor Anker gehen; schon zum zweiten Mal binnen weniger Monde ! Fürst Boros ist entzückt- und reibt sich, ob der zu erwartenden guten Geschäfte, eifrig die Hände.
Schetola:
In Sharantaf sammeln sich allmählich die Handelsschiffe der Tempel – lassen sich doch, ob der jüngsten Kampfeshandlungen, die gewohnten Handelsaktivitäten nicht weiter fortsetzen. Die schetolanschen Kriegermönche verteidigen befehlsgemäß die von Malkuth bedrängten Inseln bis zum letzten Blutstropfen. Zwar unterliegt man der großen, zahlenmäßigen Übermacht der malkuther Seebären- doch der Blutzoll, den man diesen abverlangt, vergällt den Malkuthern den Sieg doch gewaltig. Wabteros schweigt zu alledem. Stimmen die Gerüchte über einen dortigen Umsturz ? Oder ist Dra Abu Cast nach wie vor in Amt und Würden ? Plant dieser gar ein neue Teufelei ?
Varr: Hier ist alles ruhig – friedlich vergehen die Tage. Man forscht, man betet und erfreut sich über zunehmende Handelsgewinne. Derweil die Boten fremder Mächte keine allzu große Beachtung finden.
Malkuth:
Erweitert seine ohnehin schon umfangreichen Seekarten- und stößt hierbei auf Seltsames. In anderen Regionen suchen Forscher und Gelehrte der Eskari nach einen mythischen Gegenstand. Auf der Hauptinsel begibt sich den Gerüchten zufolge der König höchstselbst gen Ophis, wo die Ruinen von Ys liegen sollen.
Im Machairas fegt man die Kriegmönche Schetolas von den Inseln- doch hoch ist der Blutzoll und noch immer beherrscht die Tempelfestung Wabteros die machiarischte der Inseln.
Danamere:
Erstaunlich rasch- für danamerische Verhältnisse- schreiten die Verhandlungen voran. Mittlerweile scharen sich die Beteiligten um zwei Männer, welchen man bereit ist die Obhut über Danamere zu übergeben. Einzig strittig ist scheinbar nur noch, wie die Beiden ihre kommenden, zahlreichen Aufgaben untereinander aufteilen wollen. Werden also in Bälde wieder danamersche Schiffe im Archipel gesichtet werden ? Man darf gespannt sein.
Hobano:
Der Meister der Gilden gibt sich weiter seinen Forschungen hin und vernachlässigt hierbei seine eigentlichen Pflichten. Scheinbar gleichgültig nimmt man die aufrührerischen Aktivitäten auf Ragon hin.
Salkerusura:
Argal Fin und seine Söldner „befreien“ weiter Marken von der Herrschaft Langurias. Rasch eilen die Schwerbewaffneten zwischen Steilküste und den Bergen Almerons gen Machairas, wo schließlich der Rand der Sümpfe ihren Vormarsch stoppt. Der Worbandt selbst nimmt die neu ausgebaute Burg Dhul Ar Khrod in Besitz und setzt einen neuen Burgherren ein- einen der etwas weniger freidenkerisch als Argal Fin erscheint.
Ansonsten feilt man weiterhin an den Planungen zum Sturm auf Alorr.
Languria:
Ungerührt beobachtet man den Vormarsch der Mannen Argal Fins – und tatsächlich kommen diese am Rande der Sumpflande im Angesicht der Grenzwächte zum stehen. Gelassen überprüft man die Steinschleudern und schärft die Klingen. Sollen sie nur kommen !
Beunruhigender findet man schon den Vormarsch der unseligen Prismatoren , welche nun - wieder einmal- das gesamte Bergland besetzt halten. Noch sind keine allzu großen feindlichen Verbände in Sicht, jedoch weiß man in Languria nur zu gut um die absonderlichen Kräfte der Unterjocher Almerons.
In den Grenzlanden zu Etrorien tauscht man zu beiderseitiger Zufriedenheit einige Marken, und besiegelt dieses zugleich mit einem weitreichenden Pakt.
Land des Lichtboten- Jetheba:
Jetheba- noch bis vor Kurzem der Stolz Etroriens, Heimat des berühmten Räucherschinkens und Fundort makelloser Quarzkristalle, ist fest in der Hand des Lichtboten. Aufwühlenden Predigten des Weißgewandeten auf dem örtlichen Marktplatz zeigen große Wirkung. Fortan sieht man allenthalben große Pilgerzüge zur Küste ziehen, wo das neuerbaute Heiligtum des Lichtboten in immer reicheren Glanze erstrahlt. Die Zurückkehrenden schwärmen in hellsten Tönen vom Tempel des Lichtboten ! Zufrieden mit sich und der Welt sei man nach einem Besuch dort. Aller Haß, Neid und Missgunst wichen von Einem, lausche man nur den Predigten des Lichtboten. Den fragwürdigen Schutz des Reiches- nein- den vermisse man keineswegs. Im Gegenteil- man ist froh nicht länger Teil der endlosen Kämpfe zwischen der Reichen Allorr sein zu müssen.
Etrorien:
Hier stellt man die Weichen für die kommenden Zeiten. Mit gewissen Geschenken und Versprechen besiegelt man eine weitreichende Zusammenarbeit mit Languria- und erhält im Gegenzug langumstrittene Marken und Zugang zu alten heiligen Stätten.
Almeron:
Schweigt – und stellt die Ordnung in den Bergen auf seine ureigene Weise wieder her. Gespannt beobachtet man die neuen Nachbarn im Peristera !
Eine einsame Insel:
Hier fände – wenn es denn einen gäbe- der Beobachter wahrhaft Merkwürdiges. Eine, noch bis vor kurzem reich bewachsene Insel ist nun – fast- jeglichen Lebens beraubt. Wo einst zahllose Tiere und Pflanzen ihr sorgenfreies Leben lebten, ist jetzt nur noch nackter, schwarzer Fels.
Auf diesem Ödland aber suchen sich aberhunderte Schildkröten in die Lüfte zu erheben !
Offene See:
Noch immer treibt so Einiges mit den Strömungen. Und manches gar gegen diese.
Geschehnisse im Asylia-Archipel und dem Eisigen Band im Frühjahr 426 n.P.
Manatao:
Die Gilde der Vereinigten Händler baut- nicht zuletzt mit Hilfe des elcetschen HandleshausesFfjetten- ihre Geschäfte weiter aus. So pendeln nunmehr regelmäßig schwerbeladene Schlitten auf den Kufengeleiten von Romantao und Scho-Scholan.
Ebenso wurde die , vor einigen Jahren wiederentdeckte Stadt, ButasSamui an die Kufengeleite angeschlossen. Die Stadt selbst wurde in den ersten Frühlingstagen für die Neubesiedelung freigegeben, woraufhin große Gur, Gor, Ger, Gar und- man höre und staune- Taurenmengen Einzug in BuatSamui hielten . Zusammengehalten werden diese verschiedenen Bevölkerungsgruppen scheinbar durch die Obhut und Herrschaft der vielbesungenen Lichtboten, welche seit ihrer Ankunft in den eisigen Gefilden, die Politik Manataos maßgeblich mitbestimmen.
Eben diese besuchten derweil die Grenzlande zu Ranoth, um die dortigen, fürwahr verwirrenden Verhältnisse zu ordnen.
Ranoth:
Der Unmut verschiedenster Gruppierungen über die blutrünstigen Unterdrückungen der Priesterschaft des O-Seth entlud sich in bürgerkriegsähnlichen Zuständen. Fürst Dolman, der Jüngere, welcher mit großer Heeresmacht von der Festung Ewiges Eis aus zur Hauptstadt eilte beendete, mit Hilfe der Zwergenclans die Herrschaft des Tempels über die Quellengesegnete, derweil die ihm anvertraute Grenze unbewacht blieb.
Schetola:
Beunruhigt über die Gerüchte aus dem philiaeschen Nachbarn entsendet man Truppen zur gemeinsamen Grenze- und findet dort Überraschendes.
Um Wabteors, Herrin der Inseln, schließt sich derweil der Blockadering der malkuther Flotten immer dichter. Wie lange noch, so fragen sich die Mönche Schetolas, will Dra Abu Cast diesen unsäglichen Zustand hinnehmen ?
Varr:
Tempel und Händler scheinen mit der derzeitigen Lage zufrieden. Um fremdländische Angelegenheiten kümmert man sich kaum, und freut sich stattdessen über die ersten warmen Frühlingstage.
Malkuth:
Wohl durch die Anwesenheit ihres Königs Magnus Njallson angespornt, überwinden die Mannen einer Forschungsgruppen in den heimischen Wäldern endlich die lästigen Schwierigkeiten und stoßen zu ihrem Ziel vor- einem großen Ruinenfeld.
Eine kleine Flotte verfolgt derweil ein ganz anderes Ziel, stößt jedoch auf ein merkwürdiges Hindernis.
Im Bereich der eisigen Inseln massiert Malkuth weiter seine wahrlich riesigen Flotten, derweil die Bewohner des belagerten Wabteros dieses Schauspiel ohnmächtig beobachten. Gen Ende des Frühjahrs dann reißt ein großer Schwarm langtentakliger Monstren eine der malkuther Flotten in die Tiefe, was von den Eingeschlossenen bejubelt wird.
In den Gewässern der heimatlichen Inseln stößt man auf ein fremdes Schiff, welches man im Hafen Bljall festsetzt.
Danamere:
Man verhandelt und verhandelt und verhandelt und ....kommt voran ! Tatsächlich scheinen sich die Herrschaftsverhältnisse allmählich zu klären. Sogar die ersten Botschaften fremder Mächte wurden beantwortet. Wird man also bald wieder danameresche Schiffe im Archipel sichten ?
Im Hafen von Abernalon dagegen sieht man sich selbst mit einem fremden Schiff konfrontiert. Beiderseitige Furcht erschweren jedoch die Verständigung.
Hobano:
Sieht sich von fremden Flotten umschwärmt und reagiert darauf in altbewährter Manier- Strudel öffnen sich vor den feindlichen (?) Schiffen und zwingen diese zur Umkehr.
Auf Ragon unterdrückt weiterhin Zyxst- hinter vorgehaltener Hand- der Schlächter genannt, jegliche aufrührerischen Tendenzen des heimischen Volkes. Jedoch verschlechtert sich von Tag zu Tag die Versorgungslage der Insel. Noch übersteigt die Furcht den Zorn des Volkes- doch wie lange noch ?
Salkerusura:
Unentschlossenheit plagt den Herren Curlagh – so viele lohende Beute ! Wo- bei Seth- wo nur zuerst angreifen ?
Argal Fin, seines Zeichens Führer einer freien Schar, plagt ein grundsätzlich anderes Problem. Ein eindeutiges Ziel vor Augen wagt er , eingedenkt der trutzigen Mauern den Angriff nicht. Wenn sich der Worbandt doch nur entschließen könnte, die angeforderten Dragolstaffeln zu senden !
Languria:
Verstärkt angesichts feindlicher Aktivitäten seine Grenzen. Weitere Pläne des wässrigen Lande bleiben weiter verborgen – noch ist nicht die Zeit gekommen diese zu enthüllen.
In den kladischen Grenzmarken, unweit der Steilküste, leiden die Bewohner unter einer nie gesehenen Plage – ein großer Schwarm bislang unbekannter Insekten frisst sich durch die Lande und hinterlässt auf seinem Pfad nicht als blankes Gestein
Etrorien:
Die Weisen des Landes betreiben gezielte Forschungen, welche man alsbald dem Rat der Herzöge vorzustellen gedenkt. Die Herzöge selbst entfalten regen diplomatischen Verkehr, welcher gar zu raschen Resultaten führt.
Derweil man sich solchermaßen beschäftigt, verliert das einfache Volk jedoch langsam die Geduld mit den Herrschenden, was denn zu unschönen Resultaten führt. Nur unwillig empfängt man die Steuereintreiber und manch einer entzieht sich sogar den rechtlichen Verpflichtungen.
Besonders verheerend entwickelt sich die Lage im Philiae des Reiches, wo die „ Verkünder des Lichtboten“ ungehindert die Marken bereisen und von l Glanz und Glorie desselben predigen. Frieden und Ruhe versprechen die Gesandten des „Lichtboten“ und stoßen hiermit auf regen Zuspruch.
Schließlich bekennen sich sämtliche Marken jenseits der Hügel von Vanyia offen zum „Friedensbringer“ und schießen sich dem „Lichtboten“ an !
Dieser selbst besucht- getragen von zahlreichen Gläubigen- auf einer prunkvollen, leuchtend weißen Barke die Festung Vanyia, um auch dort seine Botschaft zu verkünden.
Almeron
Der Worlord ist tot – es lebe der Worlord !
Nach einem, nun ja- Unfall- beugt sich Almeron unter seinem neuen Herren Azobis Ghurak. Was auch immer dieser Befehlen mag- die Prismatoren und das menschliche Volk werden für eine rasche Ausführung bereitstehen.
So gesehen und aufgezeichnet von Ygg vom Blauen Eise
Geschehnisse im Eisigen Band und dem Asylia-Archipel im Sommer und Herbst des Jahres 426 nach Pondaron
Manatao: Nahe des Eingangs in die Kavernen von ButaSamui erhebt sich- nach langer Bauzeit- nun ein Tempel zu Ehren des Donnerers. Zu Scho-Scholan ist der Borohr höchst zufrieden ; entwickelt sich doch die Lage in den Grenzlanden zu Ranoth derzeit zum Wohle Manataos.
Ehemalige ranother Gebiete: der Zerfall – von manchem gewünscht, von anderen befürchtet – setzt sich scheinbar unaufhaltsam fort. So fiel in jüngster Zeit die ehemalige Grenzfeste, Ewiges Eis genannt, durch üblen Verrat in die Hände Manataos.
Der wichtigste- weil einzige Hafen- Fischina hat sich unter Fürst Boros für frei und unabhängig erklärt, und sucht- fast schon verzweifelt, um diplomatische Anerkennung eines mächtigen Reiches.
Die weit, weit im Philiae gelegene Garnison Ferib wurde von ihren Bewachern verlassen und bietet nunmehr einer neuen Besatzung Unterschlupf.
Die Überseeprovinz Kalmar folgte in den späten Sommertagen der Insel Grünland in die Obhut Salkerusuras. Kurz darauf werden denn Teile der Insel von einem sonderbaren Schwarm heimgesucht.
In der Quellengesegneten selbst scheint sich die Lage zu stabilisieren – die Priesterschaft des O-Seth wurde aus der Stadt vertrieben. Die verbliebenen Anhänger des Kultes sammeln sich derweilen in Blutstein.
Ebendieser unheilige Ort sieht in den Herbstmonden mancherlei Absonderliches. Zeugen berichten, der Tempel des Seth habe gar zeitweise in Flammen gestanden.
Schetola: konzentriert einige seiner Kräfte in Wabteros, der von Malkuth belagerten Tempelstadt im Machairas der Schneeflockeninseln. Nachdem das „Piratenpack “die wohlmeinende Warnung im Frühjahr scheinbar nicht verstanden hat- oder nicht verstehen wollte, ist nun die Zeit für eine Bestrafung gekommen.
Andernorts knüpft man freundschaftliche Kontakte..
Malkuth: Magnus Njallson beschließt –endlich- die Macht Wabteros zu brechen und die finstere Tempelstadt zu schleifen. Zu ebendiesem Zwecke entsendet er eine fürwahr mächtige Flotten gen Machairas. An Schiffen und Mannen ist man weit überlegen, an Mut und Rechtschaffenheit mangelt es den malkuther Seebären nicht. Die finstere Magie der schetolaschen Tempelpriester erweist sich jedoch als zumindest ebenbürtig, so dass am Ende der Schlacht um Wabteros lediglich ein gutes Dutzend der malkuther Schiffe der brodelnden Schlacht entkommen können.
Nahe der Hauptstadt in einem dichten Wald vergeht dort ein bislang doch arg hinderliche und verwirrende Einfluss, so dass König und Hohepriester des Donnerers ungestört ein großes Ruinenfeld betreten können. In welchem sie einen unversehrten Tempel finden und auch betreten.
Auf offener See stoßen malkuther Erkunder auf ein riesiges – nun ja, wie auch immer man dies nennen kann. Ebendort kommt es auch zu einem ersten Kontakt mit merkwürdigen, nie zuvor gesehenen Schiffen.
Die heimischen Häfen vermelden immer häufiger Besuche fremder Händler.
Anthische See: Hunderte oder gar Tausende korallenbewachsener Schiffe erkunden die See. Auf dem Wasser entdecken sie etwas fürwahr Großes. Darunter aber ....
Danamere: entsendet erste Boten und sucht alte Kontakte wieder zu beleben. Zu Aberlon auf Abernalon scheinen die Verhandlungen mit den Händlern der Arru Myelk – langsam- voranzuschreiten.
Arru Myelk: Zwar erfreut ob der ersten Verhandlungserfolge, jedoch zutiefst gelangweilt ob der bloßer Dauer der Verhandlungen verlässt die Arru Myelk ihren derzeitigen Standort, um andernorts Geschäfte abzuwickeln. Eine Rückkehr ist aber wohl fest eingeplant.
Derweil sich die Lage der „Vorrausschiffe“ höchst unterschiedlich entwickelt.
Salkerusrua: der Worbandt findet zu alter Entschlusskraft zurück und beschließt Salkerusura ein paar neue Marken hinzuzufügen. Mit großer Heeresmacht sucht er eine – auf keinen Karten verzeichnete- Insel zu erobern. Das Pilzbewachsene Eiland erweist sich allerdings als nicht ungefährlich, so dass man sich rasch anderen Gegnern zuwendet. Solche findet man auf Kalmar, einer einst zu Ranoth gehörenden Insel. Der Herr Kalmars, Graf Ricco erweist sich als ehrenhafter Mann, oder besser Zwerg; und macht dem Worbandt ein Angebot, dass dieser nicht ablehnen kann – ein Zweikampf soll über die Zukunft der Insel entscheiden. Zur Mittagszeit des Mittsommertages stehen sich denn auf dem Übungsplatz der kalmarer Garnison der Worbandt Currlagh auf seinem Dragol und Graf Ricco auf seinem Kampfmammut gegenüber.
Der Zwerg kämpft tapfer, ist aber der überlegenen Kraft des Herren der Wergols letztlich nicht gewachsen In allen Ehren bestattet man den kühnen Zwergen, ebenso die beiden treuen Tiere. Gemäß der Vereinbarung übergeben die Kalmarer die Befehlsgewalt in die Hände Salkerusuras.
In den ertrorischen Tieflanden plündern Dragolreiter auf Befehl des Worbandts eine Mark- schließlich benötigt man für den Ausbau der heimatlichen Vulkane eine grooooße Menge an Gold.
Derweil Argal Fin, seines Zeichens Anführer einer freien Schar vor den ausrückenden Truppen des langurischen Dananets den „strategischen Rückzug“ antritt. Hier, am Rande der langurischen Sümpfe, kann er wohl nichts mehr für seinen Herren erreichen. Der Rückzug entwickelt sich schnell zu einer raschen Flucht. Die Languren treiben die verachtenswerten Söldner fast 300 Meilen vor sich her und umzingeln dann die freie Schar. Erste Erfolge lassen die Languren schon jubeln, doch dann erhalten die Söldner Hilfe. Eine volle Staffel Dragolreiter stößt auf die Languren herunter, begleitet von zahlreichen Feuerbällen eines Schwarzgewandeten. Allzu rasch ist dann das Schicksal der Languren besiegelt – einige wenige schließen sich Argal Fins Mannen an- die anderen finden ein schnelles und blutigesEnde.
Languria: gruppiert seine Heere um und erkundet die nähere- scheinbar nicht wohlgesonnene Umgebung. Die dananetsche Garnison vertreibt die vor den Toren lagernden Söldner und bezahlt einen hohen Preis dafür. In den hohen Sümpfen frisst sich noch immer dieser sonderbare Schwarm durch die Lande- und hinterlässt dabei allerlei Absonderliches.
Almeron: Azobis Ghruak gibt allerlei- in höchstem Maße geheime- Forschungsaufträge heraus. Die Besatzungstruppen Buhr Dahn, einer von Etrorien „befreiten“ Garnison, sind leicht beunruhigt; stieß doch ein großes malkuther Heer zu den etrorischen Beobachtern.
Land des Lichtboten: Unter Singen und Tanzen, dem Darbringen von Geschenken und dem Predigen von Liebe und Frieden ziehen die Reiterscharen des Lichtboten durch die Lande Etroriens. Beeindruckt von deren Auftreten schließen sich weitere 9 Marken dem Reich des Lichtboten an.
Dieser selbst zieht- nachdem der Sommer mit rauschenden Festen in den kühlen Wäldern verbracht wurde- auf seiner „Lichtbarke“ gen Vanyia- einer ertrorischen Festung. Deren Besatzung ist- nach einige unerfreulichen Besuchen- fremde Besucher mehr als leid. Solchermaßen eröffnen die Etroren das Feuern auf den Zug des Lichtboten und morden gut 2500 der Feiernden und zerstören die Barke bis auf die letzte Planke. Mit wenigen Getreuen gelingt dem „Lichtboten“ aber die Flucht in die Wälder.
Etrorien: Das etrorische Territorium ist derzeit völlig zerrissen. Im Philiae hält die Feste Dolgoria dem Reich die Treue, ebenso die Festung Vanyia. Beide Stätten jedoch sind von der Hauptstadt abgeschnitten, liegt dazwischen doch nunmehr das Reich des Lichtboten. Ob der jüngsten Gebietsverluste aufgeschreckt, scheinen Adel und Heer jetzt entschlossen die Lage wieder zum Besseren zu wenden.
Geschehnisse im Eisigen Band & Asylia-Archipel vom Winter 426 bis zum Frühjahr 427 nach Pondaron
Etrorien: schickt sich an die in den vergangenen Monden verlorenen Marken zurückzugewinnen. Mehrere Heerscharen- teil zu Fuß und teils beritten – eilen durch Zentralalorr und schließen große Gebiete friedlich wieder dem Reiche Etrorien an.
In den Wäldern der philiaeschen Küste dagegen kommt es zu einem unglücksseeligen Vorfall, wendet sich dort doch ein etrorisches Reiterheer wider die verbündeten Malkuhter.
Land des Lichtboten: Dieser nimmt die Eroberungen Etrorien scheinbar ohne Gegenwehr hin. Zwar ist das ortansässige Volk darob nicht sonderlich erbaut, jedoch wagt man es nicht sich wider die schwerbewaffneten Mannen Etroriens aufzulehnen.
Almeron: beobachtet argwöhnisch die feindlichen (?) Truppenansammlungen an seinen Grenzen und sucht die angespannte Lage durch Verhandlungen zu beruhigen. In Surkoth selbst erforscht man so Allerlei.
Languria: führt- an der Grenze zu Almeron – breit angelegte Heeresübungen durch. Zumindest hofft man in Almeron, dass es sich nur um Übungen handelt. In der Burg Dananet kommt es zu einem bedauerlichen Unfall, in welchen die neuen „Verbündeten“ verwickelt scheinen. Durch die zentrallangurischen Sümpfe ziehen weiterhin großen Schwärme. Einer derselben passiert gar die langurische Hauptstadt, woraufhin sich der König höchst selbst zu Verhandlungen mit dem Schwarm begibt.
Hernach verkündet man überall in den langurischen Landen, dass die Schwärme als Verbündete zu gelten haben, welchen man, um einen Freundschaftspakt zu besiegeln, einige Marken entlang der Steilküste überlassen habe.
Der Schwarm: Teile desselben ziehen- zumeist von den örtlichen Herrschen unbeachtet durch die philiaeschen Inseln. Andere wiederum sichtet man in Languria. Abgesandte des Schwarm suchen diverse Herrscherhäuser im Archipel auf, wo sie Vorschläge unterbreiten- die allerdings .. nun ja.
Salkerusura: der Worbandt gönnt den Seinen nach den jüngsten Eroberungen einige Tage der Erholung in den heimischen Lavakavernen. Die Beute der letzten Monde nutzt man, um den Ausbau Weraghs voranzutreiben. Ende der Frühlingstage dann empfängt man unerwarteten Besuch
Hobano: große danamersche Flotten unterbrechen den Handelsverkehr zwischen Hobano und dem- von Danamere geraubten- Ragon. Zyxst bleibt derweil nichts anderes übrig, als diese Schmach tatenlos hinzunehmen. Jedoch wappnet man sich für die kommenden Tage.
Danamere: Man glaubt es kaum- tatsächlich befahren danamersche Schiffe wieder die Meere des Asylia-Archipels. Zumeist begibt man sich auf friedliche Handelsfahrten und sucht an die vergangenen Tage wieder anzuknüpfen. In Aberlon zu Abernalon empfängt man eine Handelsdelegation der Gevattern der Arru Myelk und schließt einige Geschäfte zu beiderseitiger Zufriedenheit ab. Unweit besagter Insel gehen einige danamersche Schiffe einem absonderlichen Gerücht nach – das sich unglaublicherweise als wahr herausstellt. So entdeckt man auf offener See ein fürwahr riesiges Objekt, welches mit der Ringströmung treibt.
Niun: das von fernen Gewässern stammende Volk nimmt langsam aber beharrlich neuen Lebensraum im Besitz, und stößt hierbei immer öfters auf die alteingesessenen Mächte. Unweit von Abernalon erregt ein riesiges Objekt auch dass Interesse der Weisen unter den Niun.
Malkuth: auch einige malkuther Schiffe ankern bei besagtem Objekt, und erkunden dessen Oberfläche. Im heimischen Blajall gehen weiterhin die Primfaktoren der Arru Myelk ihren Geschäften nach und äußern eine Bitte. In den Gewässern um die ophischen Inseln kommt es zu unerwarteten Begegnungen. Im Tempel zu Mjallten staunt das Volk über den jüngsten Fund des Königs. Ragnar, der Höchste der Priester des Donnerers versucht sich an der Öffnung eines uralten Artefaktes, welche denn sogar klappt. Was allerdings daraus entschlüpft, sorgt bei der Priesterschaft fortan für schlaflose Nächte.
Weiter entsendet man einen Botschafter gen Varr, welcher auch gleich einige Entscheidungen treffen muss.
Von den zwischen Malkuth und Schetola gelegenen Schneeflockeninseln scheint sich Malkuth vorerst zurückgezogen zu haben.
Varr: Das Auge Anurs erblickt muss den widerwärtigen Anblick der „Segnungen“ der Herren der Tiefe erblicken; worauf der Hohepriester des Anur sich entschließt den von einer grausigen Seuche betroffenen Malkuhter zu helfen.
Schetola: jedenfalls „befreit“ die Schneeflockeninseln aus den „gierigen und schmutzigen Pfoten“ der „malkuther Seeräuber“. Hernach kreuzen zum Schutz der wiedergewonnenen Eilande grauenerregende Schiffe an der Grenze zu den malkuhter Gewässern. Berichten von Fischern zufolge soll es sich dabei um mit Toten bemannte Schiffe handeln.
Auf einer der Inseln schließt man einen „verlorenen Sohn“ herzlich in die Arme, welcher alsbald Dra Abu Cast persönlich Erstaunliches zu berichten weiß.
Im Ewigen Eis ziehen Gesandte des Reiches durch die Weiten und kartographieren die Lande und erstellen Listen zur Tier und Pflanzenwelt.
Eira: vor den Toren der Quellengesegneten, der ehemaligen Hauptstadt des Reiches Ranoth, entspinnt sich eine Schlacht. Die Mannen Eiras werden dabei von großen Kräften Manataos unterstützt. Gemeinsam gelingt es nach langem Ringen die widernatürliche, haushohe Bestie zu vernichten. Dieses grauenhafte Ding scheint so etwas wie der letzte Gruß ( so hofft man zumindest) des Herren von Blutstein, dem Tempel des O-Seth, gewesen zu sein. Jedenfalls bleibt Lask, genannter Hohepriester, bei den folgenden Untersuchung der Tempeltrümmer verschollen. Fischer künden, man habe eine große Zahl der Seth-Templer Blutsteins Schiffe besteigen sehen, wohl auf der Suche nach einem Ort an dem sie besser gelitten wären.
Vier mutige Männer auf Eisvögeln folgen der fliehenden Flotte- und vernichten große Teile derselben.
Manatao: vollendet mit Hilfe der Fjetten-Familie sein Handelsnetz, so dass nunmehr jegliche Waren und Güter des Eisreiches auf allen Märkten zu erwerben sind; was natürlich der Staatskasse zugute kommt.
Zu Buta Samui kehrt einer der Lehensherren- Serkes- insgeheim Goldauge genannt-heim und übernimmt dort die Regierungsgeschäfte. An der ehemaligen Grenze zu Ranoth nimmt Borohr einige Truppenumgruppierungen vor, welche von einigen Baumaßnahmen begeleitet werden. Eira leistet man Hilfe wider die Fanatiker des Seth-Kultes. Die darauf folgende Dankbarkeit des ehemaligen Feindes erwidert man mit weitreichenden Verträgen und großzügigen Geschenken.
Arru Myelk: Die Gevattern und deren Primfaktoren betreiben hier und da Geschäfte.
Geschehnisse im Eisigen Band und Asylia-Archipel im Sommer und Herbst 427 n. P.
Manatao: Volk und Borohr von Manatao genießen nach den Kriegswirren an der ehemaligen ranothschen Grenze die derzeitige friedliche Lage. Ob des freien – und äußerst gewinnbringenden – Warenverkehrs sind allenthalben die Vorratskammern prall gefüllt. Gelassen sieht man der dunklen Jahreszeit entgegen, die man mit allerlei Forschungen zuzubringen gedenkt. Ferne von Scho-Scholan und dem heimischen Eis sichtet eine Flotte Manataos fürwahr Erstaunliches.
Eira: Frieden- endlich herrscht Frieden in der hart umkämpften früheren Hauptstadt Ranoths. Das anfängliche Misstrauen gegenüber den manataoschen Kräften schwindet langsam aber sicher, erwiesen sich die einst verbreiteten Gerüchte – „ Eisbären- Menschenfresser“ als eben dieses- nur Gerüchte. Durch zunehmende Handelskontakte zu Manatao, und nicht zuletzt der manataoschen Waffenhilfe wider die verderbten Seth-Kultisten herrscht zunehmend Freundschaft zwischen den ehemaligen verfeindeten Reichen. Auch der Wiederanschluss Fischinas – des Fernhafens Ranoths – an Eira, soll den Vermittlungen Manataos geschuldet sein.
Eisige Gewässer: eine Handelsflotte des Hauses Fjetten ( Hauptsitz Elcet) erkundet hier – zusammen mit einigen manataoschen Kapitänen - neue Schifffahrtswege, und stößt dabei auf Ungewöhnliches.
Gevattern der Arru Myelk: die Arru Myelk selbst verlässt den Hafen Fischina mit unbekanntem Ziel, doch nicht ohne zuvor eine Handelsdelegeation gen Eira zu entsenden. Andernorts machen die Primfaktoren gute Geschäfte.
Schetola: Ruhig, fast zu ruhig ist es in Sharantaf. Bis denn die Ruhe von unerwarteten Besuchern unterbrochen wird. Zu Wabteros beschließt Dar Abu Cast selbst „ das malkuhter Piratenpack“ ein weiteres Mal zu züchtigen und Malkuth vollends von den Schneeflockeninseln zu vertreiben. Also begibt er sich höchstpersönlich zu den wartenden Totenschiffen, wo er einen Verbündeten trifft. Gemeinsam zieht man dann – umgeben von Untoten – gen Alkenhus.
Mit dem Segen Xnums, den Hexenkräften des Verbündeten und der Waffengewalt der Untotentruppen zerschmettert man den „schwächlichen“ Widerstand der Alkengard, welche den malkuhter besitz schützen soll. Nach wenigen Stunden ist die malkuhter Garnison in Händen Schetolas, und einige Tage später ganz Alkenhus.
Varr: die varrer Händler zeigen sich von den großen Kampfflotten die ihre Gewässer fast täglich durchfahren nicht im mindesten beeindruckt. Weiterhin hält man die so lukrativen Handelsverbindungen aufrecht. Ende der Herbsttage empfängt man einen Gesandten welcher eine Bitte äußert. Wie wohl das Auge Anurs entscheiden wird ?
Malkuth unterdessen scheint das Wohlwollen Dondras abhanden gekommen zu sein. Alkenhus- an die Götzendiener Schetolas verloren. Die mächtige, ferne Flotte- zerschmettert und versenkt durch die unbarmherzigen Niun. Die Tempelgarde SwiDondras mitsamt den verbündeten Etroren – durch das Prismatorengezücht geschlagen und in alle Winde zerstreut. Kann sich das stolze Malkuth von all diesen Schlägen noch einmal erholen ? Steht das Volk weiterhin treu zu Magnus Njallsen ?
Danamere: nach langen und intensiven Vorbereitungen erteilt der Hohe Tayong des Inselkreises den Befehl Ragon – endlich- vom Joche Hobanos zu befreien. Mit übergroßer Heeresmacht , unter dem Schutz der Adepten und Magister der Sindralkundigen und der tatkräftigen Mithilfe des unterdrückten Volkes zerschlägt man binnen einer blutigen Nacht sämtliche hobanischen Kräfte auf Ragon, wobei den Danameris sogar Zyxst, der Schlächter, selbst in die Hände fällt.
Ragon ist wieder frei ! Die Schmach getilgt.
Zu Aberlon empfängt man- zum wiederholten Male- Abgesandte der Gevattern der Arru Myelk, um „zukünftige Dinge“ zu erörtern.
Hobano: stört sich- so scheint es – keinen Deut um den Verlust Ragons. Nun ja- ausgebeutet hat man das Eiland ja zur Genüge. Und Hobano selbst hat noch nie jemand erobert. Was soll also schon groß passieren ? Kein Grund zur Sorge. Man kann sich zur Gänze den Lastern hingeben und sich in Todessehnsucht und Depression suhlen.
Oder ?
Salkerusura: ist die Besuche diverser Schwärme mehr als Leid. Den – aus dem Meer kriechenden- Schwarm jedenfalls, welcher die Lande Salkerusuras betritt, sucht man mit großer Heeresmacht zu stellen. Jedoch gelingt diesem Schwarm der Rückzug nach Dananet, einer langurischen Garnison am Rande der Sümpfe, wo man dem Schwarm – natürlich- Unterschlupf gewährt.
Die Reaktion der Worbandts auf diese „ unerhörte Provokation“ besteht in einem mehr als eindeutigem Ultimatum an die offensichtlich verbündeten Kräfte.
Der Schwarm: gewinnt immer mehr Einfluss im Lande Languria. Man munkelt, das jüngst gar einer der Schwarmgesandten Sitz im Rat Langurias genommen habe, ja dieser nun zu den einflussreichsten Beratern des Königs zählen soll.
Languria: kein Wort dringt von Adrodd, der langurischen Hauptstadt nach außen. Gerüchteweise sollen Rat und König fast ununterbrochen tagen. Doch was- und mit welchem Ziel- verhandelt wird, bleibt dem einfachen Volke verborgen.
Almeron: bläst zum Sturm auf Etrorien. Mit Gewalt und finsteren Geisteskräften erobern die Prismatoren die etrorische Feste Vanyia. Zeitgleich vertreibt die almeronsche schwere Reiterei – mit Hilfe einiger „Kundiger“ die vor den Toren Buhr Dahns lagernden Etroen und deren malkuhter Bundesgenosse [/quote]
Quelle: https://web.archive.org/web/20230505014733/http://www.razyboard.com/system/morethread-fortlaufender-ueberblick-ueber-die-geschehnisse-vereinderfreundemyras_vfm_ev-1289486-6328951-0.html#go_5601664