Metachat zum Jahr der Stäbe (446 n.P.)
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Gryph
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Metachat zum Jahr der Stäbe (446 n.P.)
Sodele, ich fang dann mal einen Metachat für dieses Jahr an.
Bisherige bekannte Ministeriale Bofris:
Finanzministerial: Religionsministerial; Vrucht Barkeyt
Marineministerial:Casan de Valece
Druidenministerial: Ragall von Silur
Erzmagier des Kaiserreichs: Katuum
Was könnte das Kaiserreich noch gebrauchen?
mMn:
Innenministerial: Innere Sicherheit
Außenministerial: Diplomatie nach Außen
Kriegsministerial/Heerführung (Militärische Kriegsführung von Bodentruppen)
Hofdamenministerial, Versorgung der Hofdamen und des Kaiserlichen Hofs (inklusive der kaiserlichen Bibliothek)
Oberster Rechtslegat: Überblick über das kaiserliche Recht und die einzelnen Rechte der Teilreiche, Schlichtung zwischen Teilreichen
Kulturministerial: Brauchtumspflege innerhalb des Kaiserreichs, Genese einer kaiserlichen Kultur
Handel und Verkehrsministerial
Sprecher*in des Orakels von Kalampe
Bisherige bekannte Ministeriale Bofris:
Finanzministerial: Religionsministerial; Vrucht Barkeyt
Marineministerial:Casan de Valece
Druidenministerial: Ragall von Silur
Erzmagier des Kaiserreichs: Katuum
Was könnte das Kaiserreich noch gebrauchen?
mMn:
Innenministerial: Innere Sicherheit
Außenministerial: Diplomatie nach Außen
Kriegsministerial/Heerführung (Militärische Kriegsführung von Bodentruppen)
Hofdamenministerial, Versorgung der Hofdamen und des Kaiserlichen Hofs (inklusive der kaiserlichen Bibliothek)
Oberster Rechtslegat: Überblick über das kaiserliche Recht und die einzelnen Rechte der Teilreiche, Schlichtung zwischen Teilreichen
Kulturministerial: Brauchtumspflege innerhalb des Kaiserreichs, Genese einer kaiserlichen Kultur
Handel und Verkehrsministerial
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- Gwynn
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Re: Metachat zum Jahr der Stäbe (446 n.P.)
Minister des Kaisers werden von diesem persönlich berufen oder abberufen, und erhalten auf Zeit einen Teilbereich der Amtsgeschäfte übertragen.
Bisher bekannte Minister des Kaisers:
Bisher bekannte Minister des Kaisers:
- Finanzen: Finanzminister Barkeyt
- Marine: Grosskapitän des Grünen Meeres Casan de Valece
- Religion: Religionsminister Barkeyt
- Magie: Erzmagier Katuum von Taron don Umn
- Druidentum: Druidenministerial (vorgeschlagen: Ragall von Silur) Wenn ich mich nicht irre war das bisher nur ein Vorschlag
- Innere Angelegenheiten: Innenministerial: Innere Sicherheit, Schlichtung zwischen Teilreichen
- Äussere Angelegenheiten: Außenministerial: Diplomatie nach Außen
- Militär: Kriegsministerial/Heerführung (Militärische Kriegsführung von Bodentruppen)
- Hofangelegenheiten: Hofmarschall: Versorgung des Kaiserlichen Hofs (inklusive der Hofdamen und kaiserlichen Bibliothek)
- Justiz: Oberster Rechtslegat: Überblick über das kaiserliche Recht und die einzelnen Rechte der Teilreiche, Entscheidung bei Streit zwischen Teilreichen
- Kultur: Kulturministerial: Brauchtumspflege innerhalb des Kaiserreichs, Genese einer kaiserlichen Kultur, Beförderung kaiserlicher Stammbäume
- Handel: Handel und Verkehrsministerial
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Gryph
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Re: Metachat zum Jahr der Stäbe (446 n.P.)
Nach den vergangenen Regeln des kaiserlichen Rats ist fehlender Widerspruch als einmütige Entscheidung zu sehen - Ich sehe entsprechend keinen spieltechnischen Grund, sich der Ernennung Ragalls als Druidenministerial zu verwehren, besonders da er als Herrscher aus dem Kaiserreich wohl der prägende Druide fürs Druidenkonvent in Bethulia gewesen ist. Ich schaue aber gerne nochmal nach, wie sich im kaiserlichen Rat dazu positioniert wurde.
Ansonsten spreche ich mal eine größere, im Raum schwebende kulturelle Frage an:
Hat das Kaiserreich Minister*innen, oder Ministeriale?
Kulturelle Kontinuität und Karalo-Floran Bezug hätten wir mit dem "Ministerial", in den vorherigen Jahren wurde eigentlich immer von Ministerial gesprochen. Was spricht dafür, das jetzt zu ändern, und stattdessen von Minister*innen zu sprechen?
Ansonsten spreche ich mal eine größere, im Raum schwebende kulturelle Frage an:
Hat das Kaiserreich Minister*innen, oder Ministeriale?
Kulturelle Kontinuität und Karalo-Floran Bezug hätten wir mit dem "Ministerial", in den vorherigen Jahren wurde eigentlich immer von Ministerial gesprochen. Was spricht dafür, das jetzt zu ändern, und stattdessen von Minister*innen zu sprechen?
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Merhan
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Re: Metachat zum Jahr der Stäbe (446 n.P.)
Den Begriff Ministerial habe ich in Karalo- Floran eingeführt. Original hieß es Minister, aber das Wort ist modern und klingt mir sehr nach 19., 20., 21. Jhdt. Ministerial ist zum einen älter, zum anderen weniger scharf definiert, bedeutet aber immer Inhaber eines Amtes und erscheint mir für Personen, die im Auftrag ihres Herrschers / des Kaiserlichen Rates eine Aufgabe erfüllen, sehr passend. Deswegen verwende ich das Wort auch im Kaiserreich durchgehend. Eine formale Festschreibung gibt es noch nicht, die Verwendung von Ministerial ist mir lieber.
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Merhan
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Re: Metachat zum Jahr der Stäbe (446 n.P.)
Ich, Ragall, betrachte mich nicht als Druidenministerial. Das war eine Überlegung, vielleicht auch ein Vorschlag von Antam und Silur. Dem wurde nicht wiedersprochen, darüber wurde aber auch, meine ich, nicht abgestimmt. Die Idee Ragall als Druidenministerial ist naheliegend und gut, wäre auch in Bethulia, hätte es dort mehr Druidenpolitik gegeben hilfreich gewesen.
Mit der kaiserlichen Rechtsordnung ist ein Ministerial aber ein Diener des Kaisers, nicht des Reiches, nicht seiner Einwohner, nicht seiner Lebewesen, nicht seiner Lebensformen, nicht seiner Natur. Ich habe große Zweifel, dass ein Diener eines Kaisers Druide sein kann und ich habe große Zweifel, ob ich Dienstdruide einer Person, und sei sie der Kaiser sein mag.
Mit der kaiserlichen Rechtsordnung ist ein Ministerial aber ein Diener des Kaisers, nicht des Reiches, nicht seiner Einwohner, nicht seiner Lebewesen, nicht seiner Lebensformen, nicht seiner Natur. Ich habe große Zweifel, dass ein Diener eines Kaisers Druide sein kann und ich habe große Zweifel, ob ich Dienstdruide einer Person, und sei sie der Kaiser sein mag.
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Merhan
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Re: Metachat zum Jahr der Stäbe (446 n.P.)
Die Einrichtung von weiteren Ministerialämtern steht, denke ich, auf der Agenda. Für mich als Ragall von Silur sehe ich ein Amt als Person, welche Druidentum und Kaiserreich verbindet als denkbar an. Einen Konflikt, den ich sehe, habe ich oben angesprochen. Einige Lösungen sehe ich ebenfalls.
Bei der Beschreibung des Amtes des Ministerials verzichten wir auf "Diener" und entsprechende Beschreibungen. Die Umschreibung könnte, ähnlich wie beim Ulf- da- Echorsa in Silur lauten: "Ministeriale werden vom Kaiser ernannt. Sie raten ihm in Angelegenheiten, in denen sie besonders kundig sind und entscheiden jene Dinge selber, welche er ihnen zuweist." Die silurischen Ulf- da- Echorsa sind zusätzlich dem Herrscher berichtspflichtig. Ministeriale könnten entsprechend dem Kaiser oder dem Rat auskunftspflichtig sein. Zusätzlich kann der König von Silur die Ulf- da- Echorsa entlassen, oder der Kronrat Silurs kann ihre Entlassung verlangen. Eine entsprechende Regelung ist auch für das Kaiserreich denkbar, etwa dass Ministeriale auf Ratsbeschluss oder vom Kaiser entlassen werden / werden können.
Alternativ ist ein druidisches Amt mit anderer Rechtsstellung denkbar, ein Ratgeber und Schlichter, dem der Kaiser nicht befehlen kann und der nicht in seinem Auftrage agiert.
Eine dritte Möglichkeit ist, dass der Kaiser und das Kaiserreich sich zu den Prinzipien des Druidentumes bekennt (die noch zu definieren wären). Dann ist die Wahrscheinlichkeit von Loyalitätskonflikten eines Druidenministerials, der, jetzt nach aktueller Definition des Ministerials als Diener des Kaisers gesehen wird und seinem Druidentum geringer.
Ein Druidenministerial könnte auch als solcher fungieren, ohne dass er tatsächlich Druide ist, so dass er nicht im Auftrage des Kaisers in Konflikt mit seinem Druidentum gerät.
Bei der Beschreibung des Amtes des Ministerials verzichten wir auf "Diener" und entsprechende Beschreibungen. Die Umschreibung könnte, ähnlich wie beim Ulf- da- Echorsa in Silur lauten: "Ministeriale werden vom Kaiser ernannt. Sie raten ihm in Angelegenheiten, in denen sie besonders kundig sind und entscheiden jene Dinge selber, welche er ihnen zuweist." Die silurischen Ulf- da- Echorsa sind zusätzlich dem Herrscher berichtspflichtig. Ministeriale könnten entsprechend dem Kaiser oder dem Rat auskunftspflichtig sein. Zusätzlich kann der König von Silur die Ulf- da- Echorsa entlassen, oder der Kronrat Silurs kann ihre Entlassung verlangen. Eine entsprechende Regelung ist auch für das Kaiserreich denkbar, etwa dass Ministeriale auf Ratsbeschluss oder vom Kaiser entlassen werden / werden können.
Alternativ ist ein druidisches Amt mit anderer Rechtsstellung denkbar, ein Ratgeber und Schlichter, dem der Kaiser nicht befehlen kann und der nicht in seinem Auftrage agiert.
Eine dritte Möglichkeit ist, dass der Kaiser und das Kaiserreich sich zu den Prinzipien des Druidentumes bekennt (die noch zu definieren wären). Dann ist die Wahrscheinlichkeit von Loyalitätskonflikten eines Druidenministerials, der, jetzt nach aktueller Definition des Ministerials als Diener des Kaisers gesehen wird und seinem Druidentum geringer.
Ein Druidenministerial könnte auch als solcher fungieren, ohne dass er tatsächlich Druide ist, so dass er nicht im Auftrage des Kaisers in Konflikt mit seinem Druidentum gerät.
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Merhan
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Re: Metachat zum Jahr der Stäbe (446 n.P.)
Wie kann nun eine Entscheidung im Kaiserreich gefällt werden? Korrigiert mich bitte, wenn ihr es anders seht.
1. Innerhalb des Kaiserlichen Rates wird der Wunsch nach einer Entscheidung des Kaiserreiches erhoben ein Vorhaben durchzuführen.
2. Es wird festgestellt, wer im Kaiserlichen Rat die Sitzungsleitung innehat.
3. Es wird versucht, unter den Hofdamen dieser Person eine Mehrheit für dieses Vorhaben zu finden.
4. Das Vorhaben wird im Kaiserlichen Rat debattiert.
5. Es wird ein Antrag über dieses Vorhaben zur Abstimmung gestellt. Möglicherweise stimmt die Sitzungsleitung dank des Einflusses der Hofdamen im Sinne des Vorhabens.
6. Es wird eine Dreimonatsfrist abgewartet, ob eine einstimmige, einmütige oder qualifizierte Mehrheit für den Antrag erreicht wird. Ob eine einstimmige, einmütige oder qualifizierte Mehrheit erforderlich ist ist unklar. Das kann vielleicht im Rahmen des Antrags und dabei unter Berücksichtigung der Zustimmungs- und Durchführungsbereitschaft der Sitzungsleitung entschieden werden.
7. Dem Antrag wird zugestimmt. Möglicherweise wird das Vorhaben dann von der Sitzungsleitung durchgeführt.
1. Innerhalb des Kaiserlichen Rates wird der Wunsch nach einer Entscheidung des Kaiserreiches erhoben ein Vorhaben durchzuführen.
2. Es wird festgestellt, wer im Kaiserlichen Rat die Sitzungsleitung innehat.
3. Es wird versucht, unter den Hofdamen dieser Person eine Mehrheit für dieses Vorhaben zu finden.
4. Das Vorhaben wird im Kaiserlichen Rat debattiert.
5. Es wird ein Antrag über dieses Vorhaben zur Abstimmung gestellt. Möglicherweise stimmt die Sitzungsleitung dank des Einflusses der Hofdamen im Sinne des Vorhabens.
6. Es wird eine Dreimonatsfrist abgewartet, ob eine einstimmige, einmütige oder qualifizierte Mehrheit für den Antrag erreicht wird. Ob eine einstimmige, einmütige oder qualifizierte Mehrheit erforderlich ist ist unklar. Das kann vielleicht im Rahmen des Antrags und dabei unter Berücksichtigung der Zustimmungs- und Durchführungsbereitschaft der Sitzungsleitung entschieden werden.
7. Dem Antrag wird zugestimmt. Möglicherweise wird das Vorhaben dann von der Sitzungsleitung durchgeführt.
- Gwynn
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Re: Metachat zum Jahr der Stäbe (446 n.P.)
Ein Minister des Kaisers ist ein Diener des Kaisers, und wird von diesem berufen und entlassen. Zu dir und zu deinen Vorstellungen von Ragall einerseits und silurischem Druidentum andererseits scheint das nicht zu passen - korrigiere mich wenn ich das falsch sehe.
Alternativ ist ein Druide ohne Amt als Berater des Kaisers in druidischen Angelegenheiten denkbar, der nicht behaupten kann eine höhere Stellung zu haben als jede andere Person am Hofe oder im Auftrag des Kaisers zu handeln, der niemandem etwas befehlen kann aber auch nicht an direkte Weisungen eines Befehlsgebers gebunden ist, sondern nur an Recht und Gesetz und Brauch der Orte wo er sich aufhält. Ein solcher druidischer Berater könnte Ragall werden, wenn er sich wieder dauerhaft am Kaiserhof aufhalten würde.
- Gwynn
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Re: Metachat zum Jahr der Stäbe (446 n.P.)
Ich denke bei 1. gehen unsere Vorstellungen bereits weit auseinander. Der Kaiserliche Rat kann nur Entscheidungen fällen, die ausschliesslich in seine Kompetenz fallen, also weder in die einzelner Teilreiche noch in die des Kaisers. Daher wäre für mich gültig:
1. Innerhalb des Kaiserlichen Rates wird vorgeschlagen, dass in allen Teilen des Kaiserreichs künftig folgender Punkt gesetzlich gelten soll.
Ob dafür eine einstimmige oder einmütige Entscheidung notwendig ist, weil herrschaftliches Recht damit eingeschränkt würde, oder ob eine doppelt qualifizierte Mehrheit ausreicht, regelt das gemeinsam verabschiedete Kaiserliche Recht. Wo eine qualifizierte Mehrheit nicht festgeschrieben ist, ist eine einstimmige oder einmütige Entscheidung der Stimmberechtigten Mitglieder des Kaiserlichen Rates nötig.
2. Wo innerhalb der Dreimonatsfrist keine Einwände kommen, kann eine Entscheidung als einmütig gelten.
3. Eine qualifizierte Mehrheit bedarf bei nicht einmütigen Entscheidungen der aktiven Zustimmung der entsprechenden Stimmberechtigten.
4. Wie sich Kaiser oder Kaiserin in einer solchen Entscheidung zum kaiserlichen Recht in der Abstimmung verhalten, kann durch das Hofdamenspiel beeinflusst werden. Dies kann durch das Hofdamenspiel mit einstimmiger Positionierung der bespielten Hofdamen einer Seite entschieden werden, sofern Kaiser oder Kaiserin nicht zum entscheidenden Zeitpunkt bespielt sind oder schon vor 1. nach Überzeugung der Spielleitung eine klare Meinung dazu hatten.
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Gryph
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Re: Metachat zum Jahr der Stäbe (446 n.P.)
Widerspricht als Aussage so den bisherigen (in Boten abgedruckten!) Regeln des Hofdamenspiels. "Eine Hofdamen Mehrheit" bewegt die entsprechende kaiserliche Figur, solange diese ein NSC ist." - Bote von Karcanon 86, Seite 36.4. Wie sich Kaiser oder Kaiserin in einer solchen Entscheidung zum kaiserlichen Recht in der Abstimmung verhalten, kann durch das Hofdamenspiel beeinflusst werden. Dies kann durch das Hofdamenspiel mit einstimmiger Positionierung der bespielten Hofdamen einer Seite entschieden werden, sofern Kaiser oder Kaiserin nicht zum entscheidenden Zeitpunkt bespielt sind oder schon vor 1. nach Überzeugung der Spielleitung eine klare Meinung dazu hatten.
Die abgedruckten Regeln finde ich gut, die von dir hier abweichend vorgetragene Version hingegen nicht.