Elyan von Danrad bittet durch Aufstehen um das Wort und nachdem es ihm, nach weiteren Redebeiträgen anderer, etwa einem verächtlichen kurzen Beitrag des Generals aus Ataris, der sich darüber lustig machte dass die Rechtsordnung keinerlei Rechtsfolgen beinhaltet, wenn ein Heerführer, ein Fürst oder gar ein König gegen den Kaiserlichen Frieden verstösst, und dass ein Shah in Ataris seine Provinz, seinen Titel und zumeist sein Leben verlieren würde, wenn er gegen den Willen seines Herrschers die Waffe erheben würde, danach also spricht Elyan von Danrad:
"Die Beiträge der Herzogin aus Silur zeugen von ernsten Bedenken und maßvoller Überlegung. Als Verfasser der Ausgangsfassung übernehme ich die aktuellen Änderungsvorschläge der Anlinde von Fuchsal in meinen Entwurf, der hier zur Zustimmung steht."
444 nP - Kaiserlicher Rat im Jahr der Dunkelsonne
Re: 444 nP - Kaiserlicher Rat im Jahr der Dunkelsonne
Im Jahr der Dunkelsonne erhebt sich General Abdul, der atarische Delegierte mit den guten Verbindungen zum Apronat, und als der Kaiser, der selbst die Sitzung leitet, ihm das Wort erteilt, bringt er besorgt einen Bericht „direkt aus zweiter Hand“, wie er betont: Ataris als Handelsreich, das die beiden Enden der Handelsroute Karcanons und alles dazwischen befährt, ist auch an den Küsten Kezunseas stets unterwegs. In diesem Jahr aber konnten atarische Händler dabei ein ungewöhnliches Phänomen beobachten: Aus der Wüste Zun, der berüchtigten Wüste des Schnellen Todes, stieg eine Feuersäule auf, die so hoch und Tag und Nacht leuchtend zu sehen war, dass man das düsterrote Licht auch über die Berge von Athanesia hinweg sehen könnte. Den Berichten der Handelspartner der atarischen Kapitäne zufolge soll die grosse Pyramide vor Hambantota die Quelle der Feuersäule sein, und Gläubige des Skorpiongottes würden beschwören, dass sie von der Pyramide bis hinauf zur Dunkelsonne reichen würde, und besonders leuchtend strahlen, wenn diese am Himmel zu sehen sei.
Da in den Lehren des Uzori, des designierten nächsten Höchstpriesters des Göttervaters Chnum, der auch Reichshohepriester von Ataris ist, die Dunkelsonne das Exil-Gefängnis des finsteren Gottes Seth-Agoth sei, bestünde nun die Besorgnis, dass die Priester der Pyramide mit dieser Feuersäule als Schlüssel versuchen würden, das Gefängnis des Herrn der Lügen, des Schlangengottes, zu öffnen und seine Rückkehr nach Myra zu ermöglichen.
Amuuk min Ra, der Nachfolger des Dileeb An, sei als Theokrat Keorapukurs wohl noch gefährlicher als seine Vorgänger und da – Abdul verweist mit einer Geste auf die Delegation aus Machira – nun auch im Kaiserlichen Rat ein Nachbar Keorapukurs zu sehen sei, sei der Rat wohl gut beraten, sich mindestens um dieses Reich Sorgen zu machen
Da in den Lehren des Uzori, des designierten nächsten Höchstpriesters des Göttervaters Chnum, der auch Reichshohepriester von Ataris ist, die Dunkelsonne das Exil-Gefängnis des finsteren Gottes Seth-Agoth sei, bestünde nun die Besorgnis, dass die Priester der Pyramide mit dieser Feuersäule als Schlüssel versuchen würden, das Gefängnis des Herrn der Lügen, des Schlangengottes, zu öffnen und seine Rückkehr nach Myra zu ermöglichen.
Amuuk min Ra, der Nachfolger des Dileeb An, sei als Theokrat Keorapukurs wohl noch gefährlicher als seine Vorgänger und da – Abdul verweist mit einer Geste auf die Delegation aus Machira – nun auch im Kaiserlichen Rat ein Nachbar Keorapukurs zu sehen sei, sei der Rat wohl gut beraten, sich mindestens um dieses Reich Sorgen zu machen
Re: 444 nP - Kaiserlicher Rat im Jahr der Dunkelsonne
Als nächstes hält es Sunrise von Sakilia nicht auf ihrem Sitz. Die Prinzessin von Taron don Umn, die zugleich Hohe Ritterin der Traumritter zu Iridistra ist (in ihrer Abwesenheit dort, wenn sie in Chalkis ist, vertreten durch Benarion Callippon), erhebt sich und gibt dem Drang nach, auf diese möglicherweise weltbedrohende Gefahr durch die Finsternis auf Kezunsea zu reagieren. Sie bietet an, eine Expedition von Traumrittern in die Wüste zu senden, um diese Bedrohung zu erkunden und – soweit möglich – zu beenden oder wenigstens eine Ausbreitung einzuschränken. Zumindest, so Sunrise, sollten sie mit ihrem Training in Schwert und Magie und dem Patronat der Nichtfinsteren Götter in der Lage sein, die Situation zu erkunden und das Ausmass der Bedrohung im Detail zu berichten.
Hagen Peristos begrüsst diese Intiative, die, wie er meint, keine Kaiserlichen Heere in die Wüste schickt um solange das Kaiserreich schutzlos entblösst zu lassen, da doch die Bedrohung durch die Finsternis rund um das Grüne Meer und in seinem Herzen, auf Rillanon selbst, ungebrochen sei.
Eine wie er meint gute Nachricht hat er auch beizutragen: Missionare des Widdergottes, nach Kezunsea gesandt, hätten berichtet, dass die Botschaft des Göttervaters das Herz des Kriegsherrn von Athanesia, Kjeld Oran, erreicht habe, und dieser offen dafür zu sein scheine, der Religion des Chnum etwas mehr Raum in seinem Reiche einzuräumen. Ob das durch die neue, bedrohliche Entwicklung in der benachbarten Wüste ausgelöst oder nur erleichtert worden sei könne er nicht sagen, aber zumindest gäbe es es Entwicklungen hin zu einem Gegengewicht.
Die Kaiserin Kafrya zeigt sich von dieser Nachricht sehr erfreut und Kaiser Bofri von Karcanon bedankt sich bei der Elfenprinzessin für ihren Vorschlag und verspricht, mit seinem Finanzministerial Barkeyt noch einmal über eine bessere finanzielle Ausstattung der Traumritter – und zumindest eine Ausstattung dieser Expedition – zu reden.
(Fortsetzung folgt)
Hagen Peristos begrüsst diese Intiative, die, wie er meint, keine Kaiserlichen Heere in die Wüste schickt um solange das Kaiserreich schutzlos entblösst zu lassen, da doch die Bedrohung durch die Finsternis rund um das Grüne Meer und in seinem Herzen, auf Rillanon selbst, ungebrochen sei.
Eine wie er meint gute Nachricht hat er auch beizutragen: Missionare des Widdergottes, nach Kezunsea gesandt, hätten berichtet, dass die Botschaft des Göttervaters das Herz des Kriegsherrn von Athanesia, Kjeld Oran, erreicht habe, und dieser offen dafür zu sein scheine, der Religion des Chnum etwas mehr Raum in seinem Reiche einzuräumen. Ob das durch die neue, bedrohliche Entwicklung in der benachbarten Wüste ausgelöst oder nur erleichtert worden sei könne er nicht sagen, aber zumindest gäbe es es Entwicklungen hin zu einem Gegengewicht.
Die Kaiserin Kafrya zeigt sich von dieser Nachricht sehr erfreut und Kaiser Bofri von Karcanon bedankt sich bei der Elfenprinzessin für ihren Vorschlag und verspricht, mit seinem Finanzministerial Barkeyt noch einmal über eine bessere finanzielle Ausstattung der Traumritter – und zumindest eine Ausstattung dieser Expedition – zu reden.
(Fortsetzung folgt)