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Re: Metachat zum Jahr der Stäbe (446 n.P.)

Verfasst: So Apr 12, 2026 5:34 pm
von Gwynn
Statt zu editieren noch zwei Anmerkungen:

3) Einstimmige Entscheidungen bedürfen der aktiven Zustimmung der entsprechenden Stimmberechtigten. Entscheidungen, die eine qualifizierte Mehrheit verlangen, können einmütig oder mit aktiver Zustimmung der entsprechenden Stimmberechtigten bei nicht einmütigen Entscheidungen erfolgen.

5) Entscheidungen die innerhalb der Dreimonatsfrist nicht die notwendige Zustimmung erreichen gelten als abgelehnt.

6) Eine Aufteilung des Kaiserlichen Rechts in drei Gruppen von Artikeln, die zur Änderung Einstimmigkeit, Einmütigkeit oder Qualifizierte Mehrheit erfordern, ist anzustreben.
(Nach meiner Vorstellung würde zu Beginn die Verschiebung eines Artikels in eine andere Kategorie die Einstimmigkeit erfordern, auch wenn einzelne von mir geführte NSC dafür wären, das irgendwann in Einmütigkeit zu ändern.)

Re: Metachat zum Jahr der Stäbe (446 n.P.)

Verfasst: So Apr 12, 2026 5:46 pm
von Gwynn
Gryph hat geschrieben: So Apr 12, 2026 5:29 pm Widerspricht als Aussage so den bisherigen (in Boten abgedruckten!) Regeln des Hofdamenspiels. "Eine Hofdamen Mehrheit" bewegt die entsprechende kaiserliche Figur, solange diese ein NSC ist." - Bote von Karcanon 86, Seite 36.

Die abgedruckten Regeln finde ich gut, die von dir hier abweichend vorgetragene Version hingegen nicht.
Eine qualifizierte Mehrheit der Hofdamen bewegt die Stimme, eine Einstimmigkeit der bespielten Hofdamen entscheidet die Stimme. Bei einer Drei-Schritt Skala von Nein über Enthaltung bis Ja (-1 über 0 bis +1) könnte eine qualifizierte Mehrheit der Hofdamen die Stimme von Nein oder Ja auf Enthaltung bewegen, bei einer Skala von 1-6 (denken wir in Schulnoten) um einen Schritt in eine Richtung bewegen. Eine Einstimmigkeit der bespielten Hofdamen könnte direkt das gewünschte Ergebnis einstellen (mit den in (1) und (4) für Entscheidungen im Kaiserlichen Rat genannten Einschränkungen).

Eine qualifizierte Mehrheit der Hofdamen einer Seite kann nach meinem Verständnis des von mir geschriebenen und von dir zitierten Satzes auch ausserhalb des kaiserlichen Rates die entsprechende Figur beeinflussen. Oben ging es um den Einfluss der Hofdamen auf Entscheidungen im Kaiserlichen Rat.

Re: Metachat zum Jahr der Stäbe (446 n.P.)

Verfasst: So Apr 12, 2026 5:54 pm
von Gryph
Bei der Beschreibung des Amtes des Ministerials verzichten wir auf "Diener" und entsprechende Beschreibungen. Die Umschreibung könnte, ähnlich wie beim Ulf- da- Echorsa in Silur lauten: "Ministeriale werden vom Kaiser ernannt. Sie raten ihm in Angelegenheiten, in denen sie besonders kundig sind und entscheiden jene Dinge selber, welche er ihnen zuweist." Die silurischen Ulf- da- Echorsa sind zusätzlich dem Herrscher berichtspflichtig. Ministeriale könnten entsprechend dem Kaiser oder dem Rat auskunftspflichtig sein. Zusätzlich kann der König von Silur die Ulf- da- Echorsa entlassen, oder der Kronrat Silurs kann ihre Entlassung verlangen. Eine entsprechende Regelung ist auch für das Kaiserreich denkbar, etwa dass Ministeriale auf Ratsbeschluss oder vom Kaiser entlassen werden / werden können.
Halte ich für eine gute Anregung, die wir von mir aus gerne umsetzen können. Gerne jeweils mit Kaiser und kaiserlichem Rat. Wenn sich der Kaiser von Berater*innen beraten lässt, die einer Mehrheit des kaiserlichen Rates und entsprechend den Mitgliedsreichen unliebsam sind, sollte sie der Kaiser alleine schon aus dem Grund entlassen, dass er sonst in Richtung einer nicht mehrheitsfähigen Positon beeinflusst, und entsprechend schlecht beraten wird.

Re: Metachat zum Jahr der Stäbe (446 n.P.)

Verfasst: So Apr 12, 2026 5:56 pm
von Gryph
Eine qualifizierte Mehrheit der Hofdamen einer Seite kann nach meinem Verständnis des von mir geschriebenen und von dir zitierten Satzes auch ausserhalb des kaiserlichen Rates die entsprechende Figur beeinflussen. Oben ging es um den Einfluss der Hofdamen auf Entscheidungen im Kaiserlichen Rat.
Danke, dass du das nochmal so explizit klargestellt hast. Das heißt dann ja doch, dass die Hofdamen des Kaisers ihn auch führen können um bspw. Ministeriale zu ernennen. Das war vor ein paar Posts noch von dir ausgeschlossen worden, weil sich das Hofdamenspiel nur auf Entscheidungen des kaiserlichen Rats bezieht.

Re: Metachat zum Jahr der Stäbe (446 n.P.)

Verfasst: So Apr 12, 2026 7:15 pm
von Gwynn
Gryph hat geschrieben: So Apr 12, 2026 5:56 pmDas war vor ein paar Posts noch von dir ausgeschlossen worden, weil sich das Hofdamenspiel nur auf Entscheidungen des kaiserlichen Rats bezieht.
Ich widerspreche mir nur ungern. Kannst du mir den entsprechenden Beitrag verlinken, damit ich ihn wiederfinde?

Eingeführt haben wir das Hofdamenspiel wegen der Sorge von am Kaiserlichen Rat beteiligten Spielenden aus dem Kaiserreich, dass Kaiser und Kaiserin die Abstimmungen stärker prägen könnten als die bespielten Teilreiche des Kaiserreichs.
Die Stimme von Kaiser oder Kaiserin kann eine qualifizierte Mehrheit der Hofdamen beeinflussen (etwa in Hinblick auf eine Enthaltung), eine aktive Einstimmigkeit der bespielten Hofdamen kann dabei direkt entscheiden wie abgestimmt wird.
Was meines heutigen Erachtens nicht heisst dass die Hofdamen nicht auch andere Dinge beeinflussen können, auch wenn das Spiel erstmal für den Kaiserlichen Rat gemacht wurde. Aber vielleicht hatte ich ja gute Gründe dagegen? :)

Re: Metachat zum Jahr der Stäbe (446 n.P.)

Verfasst: Mo Apr 13, 2026 10:39 am
von Gryph
Ich habe gesucht - gefunden habe ich leider nur meine Referenz auf den mündlichen Austausch mit Gerrit und dir zu diesem Thema, nachdem dann mein Beitrag zum kaiserlichen Rat entstanden ist. Meiner Erinnerung nach, ging es im Gespräch explizit darum, dass du nicht möchtest das eine Hofdamen Mehrheit Ministeriale ernennt oder entlässt. Grade das war aber bereits vor der Einführung des Hofdamenspiels erklärtes Ziel von mind. drei Reichen. Es hilft dem Zugehörigkeitsgefühl zum Kaiserreich schließlich nicht, wenn sich die bespielten Reiche nicht in Regierung vertreten sehen/nicht mit dem Kaiserreich identifizieren können. "EIne Mehrheit bewegt die Spielfigur" sagt für mich inhaltlich nicht aus "Bewegt die Stimme auf einer Skala.".


Mein Vorschlag zum weiteren Vorgehen wäre, die beiden von dir angesprochenen Skalen einmal grafisch darzustellen (lassen) und mit Beispielen zu hinterlegen - Anschließend dann 1(!) Seite mit den zentralen OT-Regeln des Hofdamenspiels in einfacher Sprache zusammenzufassen. Ergänzen könnte man dieses Dokument dann um eine 6 Schritt Skala, in welcher jedes Reich einträgt wie sehr es sich und seine Interessen im Kaiserreich repräsentiert sieht, damit Spieler*innen im Kaiserreich überhaupt die Chance haben, einen Interessensausgleich zu verhandeln.

Bevor solche wesentlichen Infos über die Spielwelt (schriftlich) festgehalten sind, macht es wenig Sinn auf dieser Ebene Politik zu betreiben. Dann passiert nämlich sowas wie die Bitte um die Ernennung eines Ministerials das es schon gibt (Von dem ich leider noch immer nicht überzeugt bin, dass das vor dieser schriftlichen Anfrage so festgelegt war).

Re: Metachat zum Jahr der Stäbe (446 n.P.)

Verfasst: Di Apr 14, 2026 6:59 pm
von Merhan
Offenbar ist mir die Dreiteilung der Kompetenzen nicht ausreichend bewusst gewesen. Gwynn schreibt weiter oben: "Der Kaiserliche Rat kann nur Entscheidungen fällen, die ausschliesslich in seine Kompetenz fallen, also weder in die einzelner Teilreiche noch in die des Kaisers."

Hier ist nun zu klären, was die auschließliche Kompetenz des Kaiserlichen Rates ist. Ein entsprechender Passus fehlt in der Kaiserlichen Rechtsordnung. Es gibt für Teilreiche Hinweise auf das Strafrecht in "Wo gilt das Recht der Teilreiche und Reichsteile, wo das der Priesterschaften?", es gibt für den Kaiser Hinweise auf die Außenpolitik in "Was ist der Kaiser?". Da nun im Metachat zum Kaiserlichen Rat - Kaiserliche Rechtsordnung nach einer besonderen Stellung der Söldner gefragt wird, "Söldner-Ausnahme in die Kaiserliche Rechtsordnung" wird für mich / Silur dieses Thema akut.

Konkret geht es um wesentliche Inhalte der Spielregel, um Einnahmen, Rüsten, Heere, Bauwerke und den Kampf. Der Kaiser hat diese Dinge an sich gezogen. Das ist zu hinterfragen. All diese Aspekte berühren die Teilreiche sehr stark. Das Geld für Heere und Bauwerke kommt aus den Teilreichen, der Unterhalt ist mit Geld der Teilreiche zu bestreiten, Heereszüge führen durch Teilreiche, die Folgen eines Krieges sind von Teilreichen zu tragen. Dennoch werden die Teilreiche bisher nicht involviert. Der Kaiser beginnt Kriege und der Kaiserliche Rat erfährt davon erst, nachdem die Verluste des Sieges offenbar geworden sind und Nachrüstungen bezahlt werden sollen. Der Kaiser nimmt Flotten an die er kaum unterhalten kann. Söldner sollen durch besondere Gesetze geschützt werden, damit auch künftig ausreichend angeworben werden können.

So geht das nicht. Wie der König von Silur sitzt auch der Kaiser unter dem Firstbalken.

Was ist also zu tun:

Es muss ein Kaiserlicher Haushalt aufgestellt werden, mit Einnahmen, Ausgaben und der bisher von der Chnumreligion bezahlten Deckungslücke. Entsprechend erfährt der Kaiserliche Rat über Heeresgrößen (nicht notwendigerweise über Standorte) und kann die Notwendigkeit von Rüstmaßnahmen, gegebenenfalls Abrüstungsmaßnahmen und Baumaßnahmen beurteilen und darüber entscheiden. Damit wird in den Teilreichen Bereitschaft entstehen, Heere des Kaiserreiches zu rüsten und dafür gegebenenfalls auch zu zahlen.

Über Krieg und Frieden entscheidet der Kaiserliche Rat.

Das bedeutet auch, dass das Kaiserreich Karcanon aufhört das Kaiserreich Bofris zu sein, dessen Reiche kulturelle Dekoration sind sondern tatsächlich das Kaiserreich Karcanon wird, dessen Mitgliedschaft anderen Reichen zu empfehlen ist, ein Kaiserreich, dessen Kaiser und dessen Reiche gemeinsam entscheiden.

Das bedeutet auch, dass der Kaiser mit weniger Sorge zum Firstbalken aufblichen kann.

Zum Firstbalken: https://myra.fandom.com/wiki/Firstbalken

Re: Metachat zum Jahr der Stäbe (446 n.P.)

Verfasst: Di Apr 14, 2026 7:45 pm
von Gwynn
Sehe ich - und sieht bisher Bofri - naturgemäss anders. Also vor allem als Beschreibung eines Ist-Zustands, auch dass er bisher Kriege beginnen würde, welche die Teilreiche ausbaden müssten.

Aber das können wir gerne ingame im Kaiserlichen Rat ausdiskutieren, der Kaiser ist ja da und kann sich, wo Franz und ich uns einig sind, oder seine Hofdamen sich einig sind, ja äussern. :-) Und vielleicht sind Silur und der Kaiser sich im Ziel eines echten Kaiserreichs sich ja gar nicht so uneins.

In meiner Vorstellung von Bofris Vorstellung soll der Kaiser nicht durch mehr Regeln gebunden sein als die Herrschenden und ihre Teilreiche.

Beispiel Nachfolge, wo das schonmal diskutiert wurde: In Bofris Vorstellung sollten nur die über die Nachfolge an der Spitze des Kaiserreichs mitreden können, die bereit sind, das Kaiserreich über die Nachfolge an der Spitze ihres Reiches mitreden zu lassen. Bofri ist sich bewusst dass er dafür derzeit keine Einmütigkeit erzielen könnte, aber das wäre sein Ziel.
Als Minimum dass wenn ein neuer Kaiser gegenüber den Teilreichen die Einhaltung des Kaiserlichen Rechts, die Treue des Kaisers zum Kaiserreich, beschwören soll, dies auch umgekehrt gelten sollte, wann immer in einem Teilreich eine Thronfolge geschieht - also dass diese Thronfolge-Person erst dann als im Amt gilt, wenn sie auch diie Treue gegenüber dem Kaiser und dem Kaiserreich beschworen hat. Die Verpflichtung sollte immer beidseitig sein und ein Herrscherwechsel in einem Teilreich nicht dazu führen können, dass das Kaiserreich infrage gestellt wird.

In Merhans Beispiel von Krieg und Frieden: Wenn die Reiche und Gebiete wollen, dass sie im Kaiserlichen Rat darüber entscheiden können, mit wem Frieden geschlossen wird und mit wem nicht, dann nur wenn auch über ihre eigenen Angelegenheiten von Krieg und Frieden nur noch im Kaiserlichen Rat entschieden wird. Bofri ist also durchaus bereit, den Kaiserlichen Rat zu beteiligen.
Kein Teilreich dürfte dann aber selbst einen Krieg beginnen oder alleine entscheiden, wie es auf einen Angriff von aussen auf dieses Teilreich reagiert.

Wenn sie wollen, dass der Kaiserliche Rat über die Bewegungen und Rüstung von Heeren des Kaiserreichs entscheidet, dann nur wenn dies für alle Heere des Kaiserreichs gilt, also auch jene in den Teilreichen. Bofri ist also durchaus bereit, den Kaiserlichen Rat hier zu beteiligen, glaubt aber nicht, dass alle Teilreiche bereit sind, das auch für alle ihre Heere gelten zu lassen.

Beispiel Haushalt: Wenn die Teilreiche wollen, dass sie über den Haushalt des Kaiserreichs mitentscheiden, dann nur wenn der Kaiserliche Rat auch über die Haushalte der Teilreiche mitentscheiden kann.
Der Haushalt des Kaiserreiches ist kleiner als der Haushalt mancher Reichsteile und Teilreiche - und nach Bofris Überzeugung ist er notwendig für die Aufrechterhaltung grundlegender Funktionen des Kaiserreichs, etwa der Sicherheit der Kaiserstadt Chalkis und die Einsatzgruppen zur Unterstützung der Abwehr der Heere der Finsternis die von den Teilreichen zurecht erwartet wird.

Bofris Ziel wäre perspektivisch, dass alle Reichsheere des Kaiserreichs irgendwann nur noch dem Kaiserreich unterstehen, während die Teilreiche nur noch Provinzheere (oder wie Silur andere Kulturelle Präferenzen) haben. Natürlich würde über deren Bestand und grundsätzlichen Einsatz dann der Kaiserliche Rat beraten und beschliessen. Der Heeresminister und der Oberste Admiral müssten dann Entscheidungen die sie ggf kurzfristig treffen, nachträglich vor dem Kaiser und dem Kaiserlichen Rat rechtfertigen. Der Kaiser müsste dann Entscheidungen die er selbst ggf. kurzfristig trifft, oder die er von den Ministern nachträglich genehmigt hat, nachträglich dem Kaiserlichen Rat vorlegen - da nicht jede Entscheidung Monate warten kann.
Der Kaiser ist privat aber überzeugt dass die Teilreiche, vor allem Antharlan und Taron don Umn, dazu derzeit oder in den nächsten Jahren nicht bereit sind.

Re: Metachat zum Jahr der Stäbe (446 n.P.)

Verfasst: Mi Apr 15, 2026 1:37 am
von Gryph
Wenn die Teilreiche wollen, dass sie über den Haushalt des Kaiserreichs mitentscheiden, dann nur wenn der Kaiserliche Rat auch über die Haushalte der Teilreiche mitentscheiden kann
Genau das ist doch schon längst gängige Praxis, 1/10 der Einnahmen wird vom Kaisereich erwartet - Ohne dass es dafür ein MItbestimmungsrecht über auch nur 1/10 des kaiserlichen Haushalts vom kaiserlichen Rat gibt. Ich denke das ist ein Grund, warum in einem Jahr der Stäbe da endlich mal Struktur und Klarheit gefordert wird.

Zweites Beispiel, dass ich aus IT-Sicht nicht müde werde zu betonen: Aydia - Was war die Gegenleistung des Kaiserreichs dafür, dass die Stadt aus Antam herausgelöst wurde?

Re: Metachat zum Jahr der Stäbe (446 n.P.)

Verfasst: Mi Apr 15, 2026 2:31 pm
von Merhan
Gedanken aus Silur (von Spieler und Reich)

Was wichtig ist

Ich weiß nicht, was von dem, was ich unten andenke die Spielleitung liefern kann und will. Vielleicht ist ihre Vision des Kaiserreiches eine ganz andere als meine und vieleicht ist das Ursache meines Konfliktes damit. Was im folgenden geschrieben steht ist Bewertung einiger Aspekte des Kaiserreiches durch das Reich Silur und seinen Spieler (nein, das trenne ich hier nicht, beide sind untrennbar verbunden). Daraus wächst mein Bedürfnis, das Kaiserreich zu verändern, damit es mehr zu dem wird, was es sein kann und hoffentlich auch sein soll: Ein zentraler Akteur der Politik auf Karcanon, Ausdruck des Lichten, Schönen, Guten, begeisterndes Projekt vieler Spieler.

@Gryph - Genau...

Ja. Und siehe unten.

Die Kriege Bofris:

Hier wurden Kriege im Namen des Kaiserreiches geführt und das heißt im Namen der Teilreiche des Kaiserreiches ohne dass die Teilreiche gefragt worden sind. Das geht nicht.

Kriege können im Kaiserreich gemeinsam beschlossen und gemeinsam geführt werden. Silur hätte sich gerne an der Eroberung "Dieser Burg" beteiligt, umso mehr, weil Silur beteiligt war, die Befristung des Vertrages von Silur bekannt zu machen, weil Yule von Barkan, Vertreterin Silurs in Chnumia über die Verhältnisse in der Burg erschüttert war und Silur bereit ist, einen Teil der Verluste der Heere des Kaiserreiches mit seinen Reichsabgaben aufzufangen.

Der Kaiser kann einen Krieg auch alleine führen. Dann ist er eine Privatperson mit einer Armee, aber nicht mehr Kaiser von Karcanon.

Bofri als Kaiser Karcanons

Anders als Bakanasan hat Bofri sein Reich nicht erobert und die Herrscher der Teilreiche nicht eingesetzt. Er ist Kaiser, weil er als Kaiser von vielen Reichen und Herrschern anerkannt wurde. Er ist auf diese Anerkennung angewiesen und kann sie verlieren. Ja. Bofris Stellung als Kaiser von Karcanon ist prekärer als zum Beispiel die von König Katuum von Taron don Umn. Katuum kann ohne Bofri aber Bofri nicht ohne Katuum. Bofri sollte sich dessen bewusst sein.

Die Armeen Bofris und die Armeen der Teilreiche

Die Armeen Kaiserreiches werden von den Teilreichen bezahlt. Die Armeen der Teilreiche aber nicht vom Kaiserreich. Entsprechend können die Armeen der Teilreiche ohne Zustimmung des Kaiserreiches, die Armeen des Kaiserreiches aber nicht ohne Zustimmung der Teilreiche gerüstet werden.

Ob Teilreiche Kriege ohne Zustimmung des Kaiserreiches führen können ist aktuell offen. Wird der Angriff eines Teilreiches vom Opfer als Angriff des Kaiserreiches gewertet? Zur Zeit wohl eher nicht. Man könnte argumentieren, dass also das Kaiserreich nicht involviert ist und entsprechend nicht eingebunden werden muss. Mein Wunsch wäre dennoch eine Entwicklung Richtung abgesprochen und gemeinsam, betreffend auch Provinzhere und gerade für Silur, Zauberwirker. Von der Absprache von Heeresbewegungen war allerdings zuvor nicht die Rede, mein Tenor war dass Rüsten und Unterhalt der Armeen des Kaiserreiches kommuniziert und gemeinsam entschieden werden.

Der Haushalt - noch einmal

Die Teilreiche agieren mit eigenem Geld, das Kaiserreich mit Geld der Teilreiche. Also ist das Kaiserreich rechenschaftspflichtig.

Die Zukunft

Zauberwirker Silurs sollen mit dem Kaiserreich agieren. Und das meint gemeinsam mit den Söldnern des Kaisers, mit Heeren aus Taron don Umn und Flotten aus Antharlan und Priestern aus Antam. Das bedeutet miteinander und nicht, dass der Kaiser bestimmt und Einheiten der Teilreiche folgen, dass die Teilreiche zahlen und Debattenkultur für den Anschein eines gemeinsamen Kaiserreiches liefern.

Wo anfangen

Vielleicht damit, die Diskussion zu formalisieren, in SC zu führen und in den Rat verlagern.