Die Debatte um die Spielregel von Myra

Diskussionen und Themen zur Regel von Welt der Waben
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Gwynn
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Die Debatte um die Spielregel von Myra

Beitrag von Gwynn »

Die Debatte um die Spielregel von Myra - Zusammengefasst von der NotebookLM KI

In den Quellen wird eine intensive Diskussion über die Spielregel von Myra, der "Welt der Waben" (WdW), deutlich.

Zentrale Streitpunkte sind:

* Komplexität der Regel: Einige Spieler empfinden die Spielregel als zu komplex und schwer verständlich. Es wird der Wunsch nach einer Vereinfachung und besseren Übersichtlichkeit geäußert.
* Willkür der Spielleiter (SL): Ein wiederkehrendes Thema ist die Befürchtung, dass Spielleiter die Regeln willkürlich auslegen und Entscheidungen treffen, die den Spielern schaden. Es wird kritisiert, dass Spielleiter zu viel Macht besitzen und Entscheidungen treffen können, die das Spiel unfair machen.
* Als Beispiel wird genannt, dass ein SL die Kultur eines Spielers ablehnen oder verändern kann, obwohl sie zuvor von einem anderen SL genehmigt wurde.
* Rechte der Spieler: Im Zusammenhang mit der Macht der Spielleiter steht die Frage nach den Rechten der Spieler.
* Es wird die Forderung nach mehr Transparenz und verbindlichen Regelungen erhoben, um die Spieler vor Willkür zu schützen.
* Der Wunsch nach einer unabhängigen Instanz, an die sich Spieler wenden können, wenn sie sich ungerecht behandelt fühlen, wird geäußert.
* Balance zwischen Simulation und Spiel: Ein weiterer Diskussionspunkt ist die Frage, inwieweit Myra ein Strategiespiel mit festen Regeln oder ein kreativer Spielraum für die Entwicklung von Geschichten und Kulturen sein soll.
* Einige Spieler befürworten ein regelloses Spiel, während andere die Bedeutung von festen Regeln für Fairness und Planbarkeit betonen.
* Die Rolle der Magie und die Möglichkeiten, durch Sonderbefehle kreative Ideen umzusetzen, sind ebenfalls Teil dieser Debatte.

Lösungsansätze:

* Modulares Regelsystem: Als ein Lösungsansatz wird ein modulares Regelsystem vorgeschlagen.
* Dabei soll es eine Grundregel mit allen wesentlichen Elementen geben, die für alle Spieler verbindlich ist.
* Zusätzlich sollen Regelmodule für Spezialgebiete wie Magie, Strategie, Religion und Handel entwickelt werden.
* Stärkung der Spielervertretung: Um die Rechte der Spieler zu stärken, wird eine Stärkung der Spielervertretung vorgeschlagen.
* Die Spielervertretung soll als unabhängige Instanz fungieren, die bei Konflikten zwischen Spielern und Spielleitern vermittelt.
* Offene Diskussion: Die Einrichtung eines offenen Diskussionsforums im Internet, in dem alle Spieler über die Regeln und die Zukunft von Myra diskutieren können, wird als ein wichtiger Schritt zur Lösung der Konflikte gesehen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Diskussion um die Spielregel von Myra von dem Spannungsfeld zwischen dem Wunsch nach klaren Regeln und der Freiheit der Spielleiter, Entscheidungen zu treffen, geprägt ist. Die Debatte zeigt die Bedeutung von Fairness, Transparenz und Spielerpartizipation für den Erfolg eines komplexen Fantasy-Briefspiels.
ZadF
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Re: Die Debatte um die Spielregel von Myra

Beitrag von ZadF »

Komplexität der Regel

Ich bin mir nicht sicher, worauf dieses Frage zurückzuführen ist. Ist es der Umstand, daß heutzutage "konzentriertes Lesen" nicht mehr akzeptiert wird - oder darauf, daß versucht wird, das gesamte Regelwerk auf einmal zu erfassen, auch wenn es zu einem guten Teil aus Zusatz- und Spezialregeln besteht, die speziell zu Beginn des Spieles, keine oder nur eine geringe Rolle spielen.

Ich hoffe, daß sich mit meinem Beitrag wenigstens einige Mitspieler oder Spielleiter bewogen fühlen, sich zu Wort zu melden...

Grundsätzlich muß zu Spielregeln gesagt werden, daß sie, egal um welches Spiel es sich handelt, sie sich erproben müssen, an eine geänderte Zeilsetzung angepaßt und so eindeutig, wie möglich, abgefaßt sein müssen. Diese Prämissen bedingen es, daß, speziell nach Änderungen, oft weitere Änderungen erfolgen müssen um etwas zu verdeutlichen oder in Teilbereichen genauer zu defineren. Ist eine Spielregel schon sehr lange im Gebrauch, dann gibt es zwar weniger Änderungen, doch dafür wird die Textmenge immer größer, weil eventuelle Grenzfälle und seltene Ereignisse mit einbezogen werden. Gerade dies ist wichtig, weil man den weiteren Punkt "Willkür der Spielleiter" so weit als möglich ausschalten will, eben dadurch, daß die Spielregel so genau und detailliert wie möglich ist und im Idealfall keine Auslegungen erfordert.

Hier muß man sich nun entscheiden, welcher Philosophie man folgen möchte: Entweder der, daß man ein Regelwerk nach einer Systematik aufbaut dies es erlaubt, nachdem man es zu einem großen Teil kennt, es anschließend als Nachschlagewerk zu nutzen. Dies ist insbesondere dann sinnvoll, wenn es relativ wenige elementare Grundregeln, die sich selten ändern, gibt und dazu dann diverse Zusatzregeln kommen, die eine häufigere Revision (und sei es nur, um Regelungen eindeutiger abzufassen) erfordern - was eigentlich die für WdW zutreffendere Lösung wäre.
Oder der, daß man Regelungen nacheinander aufeinander aufbaut, was entweder häufige Mehrfachnennungen erfordert, weil gerade bei den Grundregeln viele Parameter aus anderen Regelbereichen zusammenspielen, oder ein extensives Verlinken erfordert - was für eine Online-Spieleregel zwar gehen mag, aber für ein "herkömmliches" Regelwerk kaum möglich ist.

Blick zurück:
Die Spielregel von WdW beruht in vielen Teilen auf einem Stand und einer Sprache, die ich in den 80er Jahren bei WdG verwendet hatte - im Lauf der Jahre änderte sich da einiges, auch durch laufende Spiel-Erfahrungen.
Blick voraus:
Prinzipiell spricht viel dafür, die Spielregel zu modifizieren, allerdings scheint daran, trotz des Titel dieses Themas, von Mitspielerseite her kein großes Interesse (mehr?) zu bestehen - sonst gäbe es ja dazu zumindest einige Beiträge dazu aus jüngerer Zeit. Ich erspare es mir deshlab, an dieser Stelle in Detail für Änderungen einzusteigen.

Ich selbst habe immer viel von der oben genannten Philosophie (A) gehalten, nämlich eine Spielregel als Nachschlagewerk aufzubauen, damit man, sobald man sie einigermaßen kennt, gezielt auf bestimmte Regelungen zugreifen kann, ohne sich dazu durch viel "Beiwerk" durchzulesen, daß also Regelungen zu einem bestimmten Bereich tatsächlich dort zu finden sind, wo man sie erwartet.
Andererseits habe ich aber auch in der Spieleregel zu Basiswelt (hier als Prämyra bekannt) eine sehr stark abgespeckte Regelversion geschrieben gehabt (die dann so kurz war, daß letztlich doch wieder Auslegungen notwendig wurden...). Das hatte den Vorteil, daß das Spiel optisch als einfach beurteilt werden konnte (kurze Spielregel), aber den Nachteil, daß man sich damit selbst unter Umständen getäuscht hat (weil nicht alles drinstand). Mittlerweile gehe ich einen anderen Weg, in der ich in eine Spielregel sozusagen nur die wichtigsten Dinge hineinschreibe und dann dazuschreibe, daß es vieles gibt, das nicht genannt wird und man also das Spiel nur das aktive Mitspielen erkunden kann. Dem "Auslegungsproblem" bin ich begegnet, indem ich sämtliche Regeln stattdessen in das Auswertungsprogramm gepackt habe und die elementaren Spielregeln somit vom Spielleiter nicht geändert oder modifiziert werden können, wenn er keine Katastrophe bei der Auswertung verursachen will. :-)
Doch immerhin stehen einem Spielleiter ja noch viele weitere Möglichkeiten, nicht nur durch (nicht elementare) Zusatzregeln, zur Verfügung, um das Spiel auch für ihn selbst interessant zu gestalten.
ZadF
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Re: Die Debatte um die Spielregel von Myra

Beitrag von ZadF »

Modulares Regelsystem, Balance zwischen Simulation und Spiel

Viele Zusatzspielregeln erfordern es ohnehin, daß ein Spielleiter sie händisch beaufsichtigt und beantwortet - diese wären in einem Computerprogramm, daß sich auf die Auswertung elementarer Regeln beschränkt, fehl am Platze. Von daher bestünde also nur die Frage, welche Regeln denn als "Zusatz" zu verstehen sind, und ob der Spielleiter bereit ist, diese dann über die Grundaauswertung hinaus zu bearbeiten (was keine banale Frage ist, denn der Fatalismusgrad eines Spielleiters steigt mit wachsender Arbeitslast. :-)

Zur Frage Simulation oder Spiel wäre folgendes zu bemerken. Ich habe WdG stets als Simulation begriffen, auch wenn ich selbst auf (lokales) Kulturbeiwerk nicht viel Wert gelegt hatte - es müßte also eigentlich richtiger lauten: Simulation oder Kulturspiel, wobei die Simulation (z.B. Heere, innere Reichangelegenheiten) durch eine Auswertungsprogramm abgedeckt werden kann, das Kulturspiel (z.B. lokale Sitten und Gebräuche, Religion, etc.)dagegen eine Prosa-Aufgabe für den Spielleiter ist. Zu fragen wäre also, wieviele aktive Mitspieler und Spielleiter der einen und der anderen Fraktion angehören, um Spielregeln in die eine oder andere Richtung zu entwickeln, denn Spielregeln sind ja kein Selbstzweck, sondern dienen dazu, das Spiel-Miteinander auf mehrheitlicher Grundlage verbindlich zu bestimmen.

Und erst danach kommen dann die Fragen zur Spielervertretung und den Rechten der Mitspieler zum Tragen, die ja bei einer entsprechenden Formulierung der Spielregeln bzw. einer Trennung in Simulation und Kulturbestandteilen u.U. nicht mehr notwendig ist.
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Gwynn
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Re: Die Debatte um die Spielregel von Myra

Beitrag von Gwynn »

ZadF hat geschrieben: Di Mär 04, 2025 6:34 pmwobei die Simulation (z.B. Heere, innere Reichangelegenheiten) durch eine Auswertungsprogramm abgedeckt werden kann.
Um auf diesen einen Punkt zurück zu kommen: Wir wären wirklich nicht nur happy über ein modernes Auswertprogramm mit dem sich die WdW Grundregel vollständig darstellen lässt, wir wären auch bereit und in der Lage, dafür Geld auf den Tisch zu legen. Einen immerhin vierstelligen Betrag. Hast du da etwas was du uns testen lassen kannst und/oder was du für etwas Geld an die WdW-Regel anpassen könntest?
ZadF
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Re: Die Debatte um die Spielregel von Myra

Beitrag von ZadF »

*** Ein Beitrag von mir scheint in die Moderationsqueue geraten zu sein ***
Merhan
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Re: Die Debatte um die Spielregel von Myra

Beitrag von Merhan »

Nun ja, ich wollte nicht unbedingt über Erkenntnisse einer AI diskutieren.

"Hier muß man sich nun entscheiden, welcher Philosophie man folgen möchte: Entweder der, daß man ein Regelwerk nach einer Systematik aufbaut dies es erlaubt, nachdem man es zu einem großen Teil kennt, es anschließend als Nachschlagewerk zu nutzen. Dies ist insbesondere dann sinnvoll, wenn es relativ wenige elementare Grundregeln, die sich selten ändern, gibt und dazu dann diverse Zusatzregeln kommen, die eine häufigere Revision (und sei es nur, um Regelungen eindeutiger abzufassen) erfordern - was eigentlich die für WdW zutreffendere Lösung wäre." - Denke ich auch. Hilfreich wäre es zudem, die Regel eindeutig zu verfassen und Kulturtexte in einen Band Weltbeschreibung auszulagern. Möglicherweise macht es Sinn, auf einige tradierte, aber selten genutzte Funktionen (Flussschifffahrt) zu verzichten, um Hindernisse für ein Auswertprogramm aus dem Weg zu räumen. Möglicherweise ist es auch möglich, den Bestand an Sonderregeln jetzt, mit wenigen aktiven Spielern zu reduzieren. Dann müssen sie nicht händisch ausgewertet oder machen ein Auswertprogramm aufwendig.

Generell folgt auf Myra nach einer militärgeprägter Phase hektischer Ausbreitung und einigen resultierenden Kriegen eine andauernde Zeit des weitgehenden Stillstandes, in der kaum noch Heeresbewegungen stattfinden. Dafür tritt Diplomatie und Kultur in den Vordergrund. Damit wird ein Problem sichtbar: Die Vernichtung von Kultur durch Strategie. Dafür haben wir noch keine Lösung gefunden, das wird aber wieder akut, wenn mit einem Auswertprogramm Strategiespiel wieder möglich wird.
ZadF
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Re: Die Debatte um die Spielregel von Myra

Beitrag von ZadF »

>>> Nun ja, ich wollte nicht unbedingt über Erkenntnisse einer AI diskutieren. <<<

Nun, das waren je keine Erkenntnisse, sondern eine Zusammenfassung einer früheren Diskussion. Ansonsten bin ich auch für Halluzinationsmaschinen nicht besonders zu haben. :-)

Leider ist mein Beitrag von gestern noch nicht freigegeben - ich spare es mir daher jetzt, das noch einmal zu schreiben, der sollte ja eigentich bald erscheinen.

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Hilfreich wäre es zudem, die Regel eindeutig zu verfassen und Kulturtexte in einen Band Weltbeschreibung auszulagern. Möglicherweise macht es Sinn, auf einige tradierte, aber selten genutzte Funktionen (Flussschifffahrt) zu verzichten, um Hindernisse für ein Auswertprogramm aus dem Weg zu räumen. Möglicherweise ist es auch möglich, den Bestand an Sonderregeln jetzt, mit wenigen aktiven Spielern zu reduzieren. Dann müssen sie nicht händisch ausgewertet oder machen ein Auswertprogramm aufwendig
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Wie ich schon geschrieben habe, habe sich ja die beiden Versionen auseinanderentwickelt gehabt, das hat zur Folge, daß ich für bestimmte Dinge andere Lösungen gefunden habe, z.B. statt Straßen haben Heere im eigenen Reichsgebiet eine höhere Bewegungsreichweite, statt Wällen und Provinzheeren gibt es Milizen in den einzelnen Gemarken, die sich gegen Feinde von selbst zur Wehr setzen, Siedlungen (Städte usw.) wachsen oder schrumpfen von selbst, wenn bestimmte Bedingungen vorliegen, für Bauwerke gibt es pro Stadt einen bestimmte Menge an freien Baufeldern und dergleichen mehr.
Rüstgüter, Einnahmen, Zeitrechnung sind dagegen kein Problem, da sie flexibel gehandhabt werden. Geländearten sind fast identisch.
Insgesamt deckt mein Auswertungsprogramm derzeit über 90% der WdG-Spielregel und etwa 70% der WdW-Spielregel ab (mit kleinen Modifikationen). Für eine größere Kompatibilität müssten entsprechend größere Modifikationen gemacht werden, und das bedeutet einige Hundert Stunden Arbeit.

Wenn es um die Übernahme meines Auswertungsprogrammes geht: Ich hatte WGW einmal eine detaillierte Aufstellung gesandt gehabt, darin schrieb ich u.a.:

Wenn man den Zeitaufwand bedenkt, ist es fraglich, ob sich dieser lohnt, um die Parameter eines bestehenden Segmentes programmfertig zu machen.
Hier wäre es überlegenswert, ob man ein neues Segment gleich mit Hilfe des Programmes anlegt, wobei sich da z.B. eine Katastrophe, die die Geographie wesentlich verändert hat, anbieten würde – es geht ja in erster Linie um die Karte, etwaige Übertragungen von kulturspezifischen Dingen wären einfacher und flexibler zu bewerkstelligen.
Ansonsten schätze ich für die Umstellung eines Segment datentechnisch mindestens 1-2 Wochen Arbeitszeit, wobei dann jedoch die angegeben Kollisionen noch immer nicht beseitigt sind, das kann dann noch einige Zeit dauern, eher Monate als Wochen.

Meines Erachtens wäre es vielleicht sinnvoll, die Mitspieler zu befragen, was ihnen am liebsten ist:

- das laufende Segment umzustellen, was viele Monate dauern wird, bevor es wirklich vollständig ablauffähig ist.
- ein neues Segment zu beginnen, womöglich unter Übernahme der kulturellen und grob-geographischen Elemente (was manuell weniger aufwendig wäre), wobei da dann sofort ein schnell-laufendes und kohärentes Spiel gewährleistet ist.


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Generell folgt auf Myra nach einer militärgeprägter Phase hektischer Ausbreitung und einigen resultierenden Kriegen eine andauernde Zeit des weitgehenden Stillstandes, in der kaum noch Heeresbewegungen stattfinden. Dafür tritt Diplomatie und Kultur in den Vordergrund. Damit wird ein Problem sichtbar: Die Vernichtung von Kultur durch Strategie. Dafür haben wir noch keine Lösung gefunden, das wird aber wieder akut, wenn mit einem Auswertprogramm Strategiespiel wieder möglich wird.
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Dazu kann ich nichts beitragen, denn ich finden Kultur zu Spielwecken zwar bereichernd, doch es ist eben nicht etwas für jedermann. Dasselbe gilt natürlich auch für das Strategiespiel (obwohl ich das eher als "Simulation" bezeichnen würde, weil es eben nicht etwas ist, das sich nur um Heere dreht.
Zudem ist "Kultur" ja auch eine dynamische Angelegenheit - lediglich beim Blick in die Vergangenheit wird sie statisch und heißt dann "Geschichte". :-) Beim Spiel sind die Zeiträume m.E. zu kurz, um da eine lebendige, aktuelle, Kultur zu entwickeln, die dann auch noch kohärent ist, deshalb habe ich mich bei WdG auf spielbegleitende Entwicklungs/Kulturschilderungen beschränkt
ZadF
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Re: Die Debatte um die Spielregel von Myra

Beitrag von ZadF »

Zur Verdeutlichung hier einige Ausschnitte aus Spielzugauswertungen:

Die Auswertungen werden in zweifacher Form angeboten: (1) auf Papier gedruckt per Post, oder (2) als pdf per E-Mail. Beide Darstellungen sind identisch. Hinzu kommt noch (für den, der es will, Testphase) eine elektronische Datei, mit der die wichtigsten Elemente des Spielzuges am Computer dargestellt werden können (und ein neuer Spielzug angefertigt werden kann).
Die pdf-Datei ist skalierbar, auch sehr kleine Eintragungen z.B. auf einer Karte können problemlos mit einem pdf-Programm auf 200, 400 oder mehr Prozent vergrößert ohne Qualitätseinbußen angesehen werden. Die verwendeten Schriftarten sind in der Datei eingebettet. Eine Spielzugauswertung hat üblicherweise eine Größe von 10-30 MB.

Der Spielzug wird durch Ausfüllen der Spielzugformblätter abgefaßt - entweder per pdf-Programm, oder ausgedruckt per Hand und dann z.B. photographiert.
Bild Bericht des Schatzmeisters, Steuersatz, Kapazitäten eines Königreiches
MIt Kapazitäten werden bestimmte Gegebnheiten im Königreich dargestellt die Sozialkapazität hat z.B. Auswirkungen auf die Beliebtheit des Herrschers, die Gesundheitskapazität hat Auswirkungen auf das Auftreten von Seuchen und die Abwehr von Tierhorden, etc.
Zuletzt geändert von ZadF am Fr Mär 07, 2025 3:14 am, insgesamt 3-mal geändert.
ZadF
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Re: Die Debatte um die Spielregel von Myra

Beitrag von ZadF »

ZUr Vedeutlichung hier einige Ausschnitte aus Spielzugauswertungen:
Bild Erkundungsberichte der Heere, Siedlungen und Bauwerke eines Königreiches, Aufstellung der Feldherren
ZadF
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Re: Die Debatte um die Spielregel von Myra

Beitrag von ZadF »

Bild Aufstellung des Reichsgebietes mit Einwohnern, Ertrag aus Gemarken, Steuersatz von Gemarken, Milizenzahl, besondere Ereignisse, der GF-Befehl wird nur bei der Verwendung von Steuersätzen verwendet, hier werden die Vorschläge der autonomen Gemarkenverwaltungen angegeben, (die ein Herrrscher mit eigenen Befehlen überschreiben kann).
Bei der Verwendung von Steuersätzen kommen auch Erträge zur Anwendung, es handelt sich dabei um den Ertrag einer Gemark, der auch sinken oder ansteigen kann (er sinkt z.B: durch Krankheiten, Aufstände, Tierhorden und dergleichen).
Zuletzt geändert von ZadF am Fr Mär 07, 2025 3:12 am, insgesamt 2-mal geändert.
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