von Merhan » So Jan 25, 2026 7:37 pm
Sie sprechen von Roben. Gibt es eine Kleiderordnung an der ALMAKAN?
Eine verpflichtende Kleiderordnung gibt es nicht. Eine bestimmte Kleidung ist zwar üblich, diese Tradition wird aber gerne abgewandelt, denn beide, Silurer und Magier neigen zur Individualität. Gemeinhin tragen Eleven, Scholaren und Magister eine bodenlange Robe, gehalten von einem breiten Gürtel mit dem Weidra, zugleich schmückenden Gürtelschnalle und Standesabzeichen der silurischen Tracht und einen Spitzhut mit breiter Krempe. Bei entsprechenden finanziellen Möglichkeiten ist die Robe aus edlem Stoff und farbig bestickt, gerne mit Symbolen, welche die Profession des Trägers abbilden. Die Roben von Aimatos, unserem Magister Sanguinis, dem Magisters des Blutes sind rot, mit einem Muster goldener Tropfen. Die von Nik Arnen, unserem Magister Mutatio, der Verwandlungen in Tiergestalten lehrt zeigen auf grünem Grund silberne Tierstickereien, die von Fjäril Krieger, unserem Magister Draconaris selbstverständlich Drachen. Sehr traditionsbewusste Magister tragen schlichtes schwarz. Bieler Blau ist die verbreitete Farbe der Kleidung Silurs, Roben in dieser Farbe sind preiswert und die übliche Tracht von Eleven und Scholaren. Als „Blauer Magier“ wird verspottet wer in seinem Fache nicht erfolgreich und nicht zu Wohlstand gekommen ist. Die Farbe des Hutes wählt man gerne passend oder kontrastierend zur Robe. Bei Mitgliedern der Hohen Kheitara vom Graulemuren der Magier Silurs zeigt das Weidra natürlich diesen grauen Affen, ihr Symboltier, ein Weidra mit einem Rotkatta weist den Träger als Angehörigen des Lehrkörpers der ALMAKAN aus. Robe und Hut schützen gut vor den in Silur oft plötzlich einsetzenden Regenschauern, der winterlichen Kälte in den Studierstuben und den in der Alchemie wohl unvermeidlichen Säurespritzern. Das Barfußgehen ist unter Silurischen Magiern verbreitet, es erleichtert den Kontakt zu den Adern Denas, Strömen magischer Energie im Untergrund. Birgt man sitzend die nackten Füße im Umschlag oberhalb des Saumes werden auch sie von der Robe gewärmt. Andererseits zwingt die Robe den Träger zum würdevollen Schreiten. Zum schnellen Gehen muss die Robe hochgehalten werden, „Mit gereffter Robe“ beschreibt unter Magiern sinnbildlich, dass etwas zügig geschehen muss. Die Robe verhüllt der Körper bis auf das Gesicht. Sie mag populär sein, weil sie den Geist vor Ablenkung durch den Anblick des bloßen Körpers schützt und das greisenhafte Aussehen des Alters verbirgt, das oft erreicht werden muss, ehe Studien abgeschlossen sind und Erfolg eintritt. Im Gegensatz sind unter Scholaren gewagt geschnittene Roben populär geworden, welche die Schönheit der Jugend zeigen, kurze Oberteile, die Bauch und Rücken frei lassen und von beiden Geschlechtern mit bodenlangen Röcken kombiniert werden. Gerne getragen werden auch ärmellose oder hoch geschlitzte Roben, die Armen und Beinen mehr Beweglichkeit gestatten und weite oder tiefe Ausschnitte, die breite Schultern entblößen oder Dekolleté zeigen. Modischer Vorreiter ist, wie in anderen Dingen auch, das Scholarenhaus Junge Almakan.
[b]Sie sprechen von Roben. Gibt es eine Kleiderordnung an der ALMAKAN?[/b]
Eine verpflichtende Kleiderordnung gibt es nicht. Eine bestimmte Kleidung ist zwar üblich, diese Tradition wird aber gerne abgewandelt, denn beide, Silurer und Magier neigen zur Individualität. Gemeinhin tragen Eleven, Scholaren und Magister eine bodenlange Robe, gehalten von einem breiten Gürtel mit dem Weidra, zugleich schmückenden Gürtelschnalle und Standesabzeichen der silurischen Tracht und einen Spitzhut mit breiter Krempe. Bei entsprechenden finanziellen Möglichkeiten ist die Robe aus edlem Stoff und farbig bestickt, gerne mit Symbolen, welche die Profession des Trägers abbilden. Die Roben von Aimatos, unserem Magister Sanguinis, dem Magisters des Blutes sind rot, mit einem Muster goldener Tropfen. Die von Nik Arnen, unserem Magister Mutatio, der Verwandlungen in Tiergestalten lehrt zeigen auf grünem Grund silberne Tierstickereien, die von Fjäril Krieger, unserem Magister Draconaris selbstverständlich Drachen. Sehr traditionsbewusste Magister tragen schlichtes schwarz. Bieler Blau ist die verbreitete Farbe der Kleidung Silurs, Roben in dieser Farbe sind preiswert und die übliche Tracht von Eleven und Scholaren. Als „Blauer Magier“ wird verspottet wer in seinem Fache nicht erfolgreich und nicht zu Wohlstand gekommen ist. Die Farbe des Hutes wählt man gerne passend oder kontrastierend zur Robe. Bei Mitgliedern der Hohen Kheitara vom Graulemuren der Magier Silurs zeigt das Weidra natürlich diesen grauen Affen, ihr Symboltier, ein Weidra mit einem Rotkatta weist den Träger als Angehörigen des Lehrkörpers der ALMAKAN aus. Robe und Hut schützen gut vor den in Silur oft plötzlich einsetzenden Regenschauern, der winterlichen Kälte in den Studierstuben und den in der Alchemie wohl unvermeidlichen Säurespritzern. Das Barfußgehen ist unter Silurischen Magiern verbreitet, es erleichtert den Kontakt zu den Adern Denas, Strömen magischer Energie im Untergrund. Birgt man sitzend die nackten Füße im Umschlag oberhalb des Saumes werden auch sie von der Robe gewärmt. Andererseits zwingt die Robe den Träger zum würdevollen Schreiten. Zum schnellen Gehen muss die Robe hochgehalten werden, „Mit gereffter Robe“ beschreibt unter Magiern sinnbildlich, dass etwas zügig geschehen muss. Die Robe verhüllt der Körper bis auf das Gesicht. Sie mag populär sein, weil sie den Geist vor Ablenkung durch den Anblick des bloßen Körpers schützt und das greisenhafte Aussehen des Alters verbirgt, das oft erreicht werden muss, ehe Studien abgeschlossen sind und Erfolg eintritt. Im Gegensatz sind unter Scholaren gewagt geschnittene Roben populär geworden, welche die Schönheit der Jugend zeigen, kurze Oberteile, die Bauch und Rücken frei lassen und von beiden Geschlechtern mit bodenlangen Röcken kombiniert werden. Gerne getragen werden auch ärmellose oder hoch geschlitzte Roben, die Armen und Beinen mehr Beweglichkeit gestatten und weite oder tiefe Ausschnitte, die breite Schultern entblößen oder Dekolleté zeigen. Modischer Vorreiter ist, wie in anderen Dingen auch, das Scholarenhaus Junge Almakan.