Metachat zum Jahr der Stäbe (446 n.P.)

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Re: Metachat zum Jahr der Stäbe (446 n.P.)

von Gwynn » Do Apr 16, 2026 3:10 am

Merhan hat geschrieben: Mi Apr 15, 2026 2:31 pm Gedanken aus Silur (von Spieler und Reich)
(...) das Kaiserreich zu verändern, damit es mehr zu dem wird, was es sein kann und hoffentlich auch sein soll: Ein zentraler Akteur der Politik auf Karcanon, Ausdruck des Lichten, Schönen, Guten, begeisterndes Projekt vieler Spieler.

Wo anfangen
Vielleicht damit, die Diskussion zu formalisieren, in SC zu führen und in den Rat verlagern.
Im oberen Ziel und unteren Ansatz sind wir uns einig. :D

Re: Metachat zum Jahr der Stäbe (446 n.P.)

von Gwynn » Do Apr 16, 2026 3:08 am

Merhan hat geschrieben: Mi Apr 15, 2026 2:31 pm Der Haushalt - noch einmal

Die Teilreiche agieren mit eigenem Geld, das Kaiserreich mit Geld der Teilreiche. Also ist das Kaiserreich rechenschaftspflichtig.
Viele Teilreiche und Reichsteile hätten kein eigenes Geld ohne das Wirken Bofris.
Die meisten, eigentlich.

Kaiser Bofri wiederum hat auch Geld das nicht aus den 10% Steuern der Teilreiche kommt (für das er diesen dann auch in deiner Logik nicht rechenschaftspflichtig wäre). Das meiste, eigentlich.

Dein wesentlicher Fehler ist aber: Wenn das Kaiserreich rechenschaftspflichtig ist, gilt das auch für die Teilreiche, denn auch diese sind wie der Name sagt Teil des Kaisereichs. (An anderen Stellen deiner Argumentation sind sie für dich sogar das Ganze des Kaiserreichs.)

Re: Metachat zum Jahr der Stäbe (446 n.P.)

von Gwynn » Do Apr 16, 2026 2:52 am

Merhan hat geschrieben: Mi Apr 15, 2026 2:31 pm Bofri als Kaiser Karcanons

Anders als Bakanasan hat Bofri sein Reich nicht erobert und die Herrscher der Teilreiche nicht eingesetzt. Er ist Kaiser, weil er als Kaiser von vielen Reichen und Herrschern anerkannt wurde.
Diese Aussage ausgerechnet aus Silur ist von einer geradezu absurden Hybris, würde Bofri so sehen und sehe ich so.

Bofri hat Silur befreit und ohne Bofri hätte Silur kein Reich.
Bofri hat das Kaiserreich nicht nur mit dem Schwert erobert sondern seine Waffe ist auch die Diplomatie. Aber er hat dem König von Silur sein Reich zurückgegeben, er hat Antam die Selbständigkeit in Frieden ohne Rückeroberung durch die Purpurne Bruderschaft oder ihre Nachfolger ermöglicht in den Verhandlungen von Chnums Freude. Er hat Antharlan eine Reichsbildung in Frieden ermöglicht mit den Verhandlungen von Chnums Freude und alles was es Antharlan gekostet hat war Aydia, das bis zur Eroberung durch mit Bofri verbündete Heere unter Cartimandua Teil der Purpurnen Bruderschaft/Antharlans war.
Bofri war zu Beginn seiner Kaiserschaft der König von Antharlan und hat dann seinen Vizekönig Anian Turcas zu seinem Nachfolger gemacht - von wegen "er habe die Herrscher der Teilreiche nicht eingesetzt".

Bofri ist Kaiser nicht aus Gnade der Teilreiche und Reichsteile sondern aufgrund seiner Verdienste - gegen Bakanasan, gegen Aufständische in Karalo-Floran, gegen Mordbrenner in Bagunda, für den Frieden rund um das Grüne Meer und vor allem in der Lichtliga, damit für das Schicksal ganz Karcanons.

Dass ausgerechnet Silur das infrage stellt ist enttäuschend und würde, wenn es ingame im Kaiserlichen Rat geschähe, zu diplomatischen aber deutlichen Worten führen.

Re: Metachat zum Jahr der Stäbe (446 n.P.)

von Gwynn » Do Apr 16, 2026 2:37 am

Merhan hat geschrieben: Mi Apr 15, 2026 5:35 pm Die Geschichte, auf die ich mich mit dem Satz "Silur hätte sich gerne an der Eroberung "Dieser Burg" beteiligt" beziehe findet sich hier: viewtopic.php?t=1790
Die Geschichte ist eine subjektive Wahrheit der Yule und enthält unwahre Behauptungen. Es ist eine Story, nicht mehr und nicht weniger. Einer Untersuchung im Kaiserlichen Rat würden manche Aussagen nicht standhalten.

Re: Metachat zum Jahr der Stäbe (446 n.P.)

von Gwynn » Do Apr 16, 2026 2:34 am

Merhan hat geschrieben: Mi Apr 15, 2026 2:31 pm Die Kriege Bofris:

Hier wurden Kriege im Namen des Kaiserreiches geführt und das heißt im Namen der Teilreiche des Kaiserreiches ohne dass die Teilreiche gefragt worden sind. Das geht nicht.

Kriege können im Kaiserreich gemeinsam beschlossen und gemeinsam geführt werden. Silur hätte sich gerne an der Eroberung "Dieser Burg" beteiligt, umso mehr, weil Silur beteiligt war, die Befristung des Vertrages von Silur bekannt zu machen, weil Yule von Barkan, Vertreterin Silurs in Chnumia über die Verhältnisse in der Burg erschüttert war und Silur bereit ist, einen Teil der Verluste der Heere des Kaiserreiches mit seinen Reichsabgaben aufzufangen.

Der Kaiser kann einen Krieg auch alleine führen. Dann ist er eine Privatperson mit einer Armee, aber nicht mehr Kaiser von Karcanon.
Hier? Wo? Bitte sprachlich entzerren. Ich verstehe diesen Absatz nicht. "das heisst im Namen der Teilreiche"? WTF? Das Kaiserreich ist nicht die Teilreiche, und es ist mehr als die Summe aus Silur und Antam.

Re: Metachat zum Jahr der Stäbe (446 n.P.)

von Merhan » Mi Apr 15, 2026 5:35 pm

Die Geschichte, auf die ich mich mit dem Satz "Silur hätte sich gerne an der Eroberung "Dieser Burg" beteiligt, umso mehr, weil Silur beteiligt war, die Befristung des Vertrages von Silur bekannt zu machen, weil Yule von Barkan, Vertreterin Silurs in Chnumia über die Verhältnisse in der Burg erschüttert war..." beziehe findet sich hier: viewtopic.php?t=1790

Nach dem Namen "Dieser Burg" (wohl die Burg der Shrch Rssn, die Teil der Hauptstadt von Shodo Wun namens Gokba ist, aber wie eine Burg des Freistaates Aerinn auch Tuvalend heißt) frage ich am Karcanon-Brett im Discord.

Re: Metachat zum Jahr der Stäbe (446 n.P.)

von Merhan » Mi Apr 15, 2026 2:31 pm

Gedanken aus Silur (von Spieler und Reich)

Was wichtig ist

Ich weiß nicht, was von dem, was ich unten andenke die Spielleitung liefern kann und will. Vielleicht ist ihre Vision des Kaiserreiches eine ganz andere als meine und vieleicht ist das Ursache meines Konfliktes damit. Was im folgenden geschrieben steht ist Bewertung einiger Aspekte des Kaiserreiches durch das Reich Silur und seinen Spieler (nein, das trenne ich hier nicht, beide sind untrennbar verbunden). Daraus wächst mein Bedürfnis, das Kaiserreich zu verändern, damit es mehr zu dem wird, was es sein kann und hoffentlich auch sein soll: Ein zentraler Akteur der Politik auf Karcanon, Ausdruck des Lichten, Schönen, Guten, begeisterndes Projekt vieler Spieler.

@Gryph - Genau...

Ja. Und siehe unten.

Die Kriege Bofris:

Hier wurden Kriege im Namen des Kaiserreiches geführt und das heißt im Namen der Teilreiche des Kaiserreiches ohne dass die Teilreiche gefragt worden sind. Das geht nicht.

Kriege können im Kaiserreich gemeinsam beschlossen und gemeinsam geführt werden. Silur hätte sich gerne an der Eroberung "Dieser Burg" beteiligt, umso mehr, weil Silur beteiligt war, die Befristung des Vertrages von Silur bekannt zu machen, weil Yule von Barkan, Vertreterin Silurs in Chnumia über die Verhältnisse in der Burg erschüttert war und Silur bereit ist, einen Teil der Verluste der Heere des Kaiserreiches mit seinen Reichsabgaben aufzufangen.

Der Kaiser kann einen Krieg auch alleine führen. Dann ist er eine Privatperson mit einer Armee, aber nicht mehr Kaiser von Karcanon.

Bofri als Kaiser Karcanons

Anders als Bakanasan hat Bofri sein Reich nicht erobert und die Herrscher der Teilreiche nicht eingesetzt. Er ist Kaiser, weil er als Kaiser von vielen Reichen und Herrschern anerkannt wurde. Er ist auf diese Anerkennung angewiesen und kann sie verlieren. Ja. Bofris Stellung als Kaiser von Karcanon ist prekärer als zum Beispiel die von König Katuum von Taron don Umn. Katuum kann ohne Bofri aber Bofri nicht ohne Katuum. Bofri sollte sich dessen bewusst sein.

Die Armeen Bofris und die Armeen der Teilreiche

Die Armeen Kaiserreiches werden von den Teilreichen bezahlt. Die Armeen der Teilreiche aber nicht vom Kaiserreich. Entsprechend können die Armeen der Teilreiche ohne Zustimmung des Kaiserreiches, die Armeen des Kaiserreiches aber nicht ohne Zustimmung der Teilreiche gerüstet werden.

Ob Teilreiche Kriege ohne Zustimmung des Kaiserreiches führen können ist aktuell offen. Wird der Angriff eines Teilreiches vom Opfer als Angriff des Kaiserreiches gewertet? Zur Zeit wohl eher nicht. Man könnte argumentieren, dass also das Kaiserreich nicht involviert ist und entsprechend nicht eingebunden werden muss. Mein Wunsch wäre dennoch eine Entwicklung Richtung abgesprochen und gemeinsam, betreffend auch Provinzhere und gerade für Silur, Zauberwirker. Von der Absprache von Heeresbewegungen war allerdings zuvor nicht die Rede, mein Tenor war dass Rüsten und Unterhalt der Armeen des Kaiserreiches kommuniziert und gemeinsam entschieden werden.

Der Haushalt - noch einmal

Die Teilreiche agieren mit eigenem Geld, das Kaiserreich mit Geld der Teilreiche. Also ist das Kaiserreich rechenschaftspflichtig.

Die Zukunft

Zauberwirker Silurs sollen mit dem Kaiserreich agieren. Und das meint gemeinsam mit den Söldnern des Kaisers, mit Heeren aus Taron don Umn und Flotten aus Antharlan und Priestern aus Antam. Das bedeutet miteinander und nicht, dass der Kaiser bestimmt und Einheiten der Teilreiche folgen, dass die Teilreiche zahlen und Debattenkultur für den Anschein eines gemeinsamen Kaiserreiches liefern.

Wo anfangen

Vielleicht damit, die Diskussion zu formalisieren, in SC zu führen und in den Rat verlagern.

Re: Metachat zum Jahr der Stäbe (446 n.P.)

von Gryph » Mi Apr 15, 2026 1:37 am

Wenn die Teilreiche wollen, dass sie über den Haushalt des Kaiserreichs mitentscheiden, dann nur wenn der Kaiserliche Rat auch über die Haushalte der Teilreiche mitentscheiden kann
Genau das ist doch schon längst gängige Praxis, 1/10 der Einnahmen wird vom Kaisereich erwartet - Ohne dass es dafür ein MItbestimmungsrecht über auch nur 1/10 des kaiserlichen Haushalts vom kaiserlichen Rat gibt. Ich denke das ist ein Grund, warum in einem Jahr der Stäbe da endlich mal Struktur und Klarheit gefordert wird.

Zweites Beispiel, dass ich aus IT-Sicht nicht müde werde zu betonen: Aydia - Was war die Gegenleistung des Kaiserreichs dafür, dass die Stadt aus Antam herausgelöst wurde?

Re: Metachat zum Jahr der Stäbe (446 n.P.)

von Gwynn » Di Apr 14, 2026 7:45 pm

Sehe ich - und sieht bisher Bofri - naturgemäss anders. Also vor allem als Beschreibung eines Ist-Zustands, auch dass er bisher Kriege beginnen würde, welche die Teilreiche ausbaden müssten.

Aber das können wir gerne ingame im Kaiserlichen Rat ausdiskutieren, der Kaiser ist ja da und kann sich, wo Franz und ich uns einig sind, oder seine Hofdamen sich einig sind, ja äussern. :-) Und vielleicht sind Silur und der Kaiser sich im Ziel eines echten Kaiserreichs sich ja gar nicht so uneins.

In meiner Vorstellung von Bofris Vorstellung soll der Kaiser nicht durch mehr Regeln gebunden sein als die Herrschenden und ihre Teilreiche.

Beispiel Nachfolge, wo das schonmal diskutiert wurde: In Bofris Vorstellung sollten nur die über die Nachfolge an der Spitze des Kaiserreichs mitreden können, die bereit sind, das Kaiserreich über die Nachfolge an der Spitze ihres Reiches mitreden zu lassen. Bofri ist sich bewusst dass er dafür derzeit keine Einmütigkeit erzielen könnte, aber das wäre sein Ziel.
Als Minimum dass wenn ein neuer Kaiser gegenüber den Teilreichen die Einhaltung des Kaiserlichen Rechts, die Treue des Kaisers zum Kaiserreich, beschwören soll, dies auch umgekehrt gelten sollte, wann immer in einem Teilreich eine Thronfolge geschieht - also dass diese Thronfolge-Person erst dann als im Amt gilt, wenn sie auch diie Treue gegenüber dem Kaiser und dem Kaiserreich beschworen hat. Die Verpflichtung sollte immer beidseitig sein und ein Herrscherwechsel in einem Teilreich nicht dazu führen können, dass das Kaiserreich infrage gestellt wird.

In Merhans Beispiel von Krieg und Frieden: Wenn die Reiche und Gebiete wollen, dass sie im Kaiserlichen Rat darüber entscheiden können, mit wem Frieden geschlossen wird und mit wem nicht, dann nur wenn auch über ihre eigenen Angelegenheiten von Krieg und Frieden nur noch im Kaiserlichen Rat entschieden wird. Bofri ist also durchaus bereit, den Kaiserlichen Rat zu beteiligen.
Kein Teilreich dürfte dann aber selbst einen Krieg beginnen oder alleine entscheiden, wie es auf einen Angriff von aussen auf dieses Teilreich reagiert.

Wenn sie wollen, dass der Kaiserliche Rat über die Bewegungen und Rüstung von Heeren des Kaiserreichs entscheidet, dann nur wenn dies für alle Heere des Kaiserreichs gilt, also auch jene in den Teilreichen. Bofri ist also durchaus bereit, den Kaiserlichen Rat hier zu beteiligen, glaubt aber nicht, dass alle Teilreiche bereit sind, das auch für alle ihre Heere gelten zu lassen.

Beispiel Haushalt: Wenn die Teilreiche wollen, dass sie über den Haushalt des Kaiserreichs mitentscheiden, dann nur wenn der Kaiserliche Rat auch über die Haushalte der Teilreiche mitentscheiden kann.
Der Haushalt des Kaiserreiches ist kleiner als der Haushalt mancher Reichsteile und Teilreiche - und nach Bofris Überzeugung ist er notwendig für die Aufrechterhaltung grundlegender Funktionen des Kaiserreichs, etwa der Sicherheit der Kaiserstadt Chalkis und die Einsatzgruppen zur Unterstützung der Abwehr der Heere der Finsternis die von den Teilreichen zurecht erwartet wird.

Bofris Ziel wäre perspektivisch, dass alle Reichsheere des Kaiserreichs irgendwann nur noch dem Kaiserreich unterstehen, während die Teilreiche nur noch Provinzheere (oder wie Silur andere Kulturelle Präferenzen) haben. Natürlich würde über deren Bestand und grundsätzlichen Einsatz dann der Kaiserliche Rat beraten und beschliessen. Der Heeresminister und der Oberste Admiral müssten dann Entscheidungen die sie ggf kurzfristig treffen, nachträglich vor dem Kaiser und dem Kaiserlichen Rat rechtfertigen. Der Kaiser müsste dann Entscheidungen die er selbst ggf. kurzfristig trifft, oder die er von den Ministern nachträglich genehmigt hat, nachträglich dem Kaiserlichen Rat vorlegen - da nicht jede Entscheidung Monate warten kann.
Der Kaiser ist privat aber überzeugt dass die Teilreiche, vor allem Antharlan und Taron don Umn, dazu derzeit oder in den nächsten Jahren nicht bereit sind.

Re: Metachat zum Jahr der Stäbe (446 n.P.)

von Merhan » Di Apr 14, 2026 6:59 pm

Offenbar ist mir die Dreiteilung der Kompetenzen nicht ausreichend bewusst gewesen. Gwynn schreibt weiter oben: "Der Kaiserliche Rat kann nur Entscheidungen fällen, die ausschliesslich in seine Kompetenz fallen, also weder in die einzelner Teilreiche noch in die des Kaisers."

Hier ist nun zu klären, was die auschließliche Kompetenz des Kaiserlichen Rates ist. Ein entsprechender Passus fehlt in der Kaiserlichen Rechtsordnung. Es gibt für Teilreiche Hinweise auf das Strafrecht in "Wo gilt das Recht der Teilreiche und Reichsteile, wo das der Priesterschaften?", es gibt für den Kaiser Hinweise auf die Außenpolitik in "Was ist der Kaiser?". Da nun im Metachat zum Kaiserlichen Rat - Kaiserliche Rechtsordnung nach einer besonderen Stellung der Söldner gefragt wird, "Söldner-Ausnahme in die Kaiserliche Rechtsordnung" wird für mich / Silur dieses Thema akut.

Konkret geht es um wesentliche Inhalte der Spielregel, um Einnahmen, Rüsten, Heere, Bauwerke und den Kampf. Der Kaiser hat diese Dinge an sich gezogen. Das ist zu hinterfragen. All diese Aspekte berühren die Teilreiche sehr stark. Das Geld für Heere und Bauwerke kommt aus den Teilreichen, der Unterhalt ist mit Geld der Teilreiche zu bestreiten, Heereszüge führen durch Teilreiche, die Folgen eines Krieges sind von Teilreichen zu tragen. Dennoch werden die Teilreiche bisher nicht involviert. Der Kaiser beginnt Kriege und der Kaiserliche Rat erfährt davon erst, nachdem die Verluste des Sieges offenbar geworden sind und Nachrüstungen bezahlt werden sollen. Der Kaiser nimmt Flotten an die er kaum unterhalten kann. Söldner sollen durch besondere Gesetze geschützt werden, damit auch künftig ausreichend angeworben werden können.

So geht das nicht. Wie der König von Silur sitzt auch der Kaiser unter dem Firstbalken.

Was ist also zu tun:

Es muss ein Kaiserlicher Haushalt aufgestellt werden, mit Einnahmen, Ausgaben und der bisher von der Chnumreligion bezahlten Deckungslücke. Entsprechend erfährt der Kaiserliche Rat über Heeresgrößen (nicht notwendigerweise über Standorte) und kann die Notwendigkeit von Rüstmaßnahmen, gegebenenfalls Abrüstungsmaßnahmen und Baumaßnahmen beurteilen und darüber entscheiden. Damit wird in den Teilreichen Bereitschaft entstehen, Heere des Kaiserreiches zu rüsten und dafür gegebenenfalls auch zu zahlen.

Über Krieg und Frieden entscheidet der Kaiserliche Rat.

Das bedeutet auch, dass das Kaiserreich Karcanon aufhört das Kaiserreich Bofris zu sein, dessen Reiche kulturelle Dekoration sind sondern tatsächlich das Kaiserreich Karcanon wird, dessen Mitgliedschaft anderen Reichen zu empfehlen ist, ein Kaiserreich, dessen Kaiser und dessen Reiche gemeinsam entscheiden.

Das bedeutet auch, dass der Kaiser mit weniger Sorge zum Firstbalken aufblichen kann.

Zum Firstbalken: https://myra.fandom.com/wiki/Firstbalken

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