von Merhan » Sa Jun 13, 2026 4:34 pm
Anrufungskreise
Erika Wehra Feensee und Leira Utti an der ALMAKAN in Silur im Jahre 442 n.P.
Erika Wehra Feensee, die elfische Lehrerin aus dem Tal des Lebens in Taron don Umn und Leira Utti, ihre menschliche Schülerin aus Silur lernen sich an der Magierakademie ALMAKAN auf Silur kennen. Sie wurden einander von Erikas Kollegen, dem Alchemisten Edrion Filan Felsenquell empfohlen, der Leira unterrichtete und lernen sich bei Tee und Keksen kennen. Der Vertraute von Erika, ein Wichtel aus den Einhornwäldern im Tal des Lebens, gibt den entscheidenden Impuls während Elfe und Frau zusammen sitzen. Leira findet die Zaubertricks des Wichtels sehr unterhaltsam und so ruft sie einen Wicht, einen Elementargeist der Erde und das gelingt ihr ausgesprochen gut. Der tritt, entsprechend seiner Art, aus dem blanken Erdboden zu ihr, ein kleines, kaum handgroßes Wesen mit menschlichen Proportionen, mit einer Haut in den Farben von Fels und Stein, rundlich, wie aus Kieseln zusammengesetzt und stellt sich als Smoosteen vor. Erikas Wichtel, ein Waldgeist und Leiras Wicht, ein Erdgeist können gut miteinander. Sie spielen und treiben miteinander Unfug ohne etwas zu zerstören oder jemanden zu verletzen.
Die Frauen vergleichen ihre Zauber. Erika spricht von Beschwörungen und drückt aus, dass sie Wesen aus großer Entfernung in einen Beschwörungskreis befiehlt. Leira hingegen verwendet das Wort Anrufung und beschreibt, wie sie die in Silur in den Elementen Myras stets anwesenden Kreaturen aus blanker Luft, Erde, Wasser oder Feuer ruft und sie bittet Gestalt anzunehmen.
Leira hat bei Edrion Filan Felsenquell eine Grundausbildung zur Alchimistin durchlaufen und sich erst später als begabte Ruferin von Elementarwesen erwiesen. Sie erfährt von Erika, dass der Alchemieunterricht Nutzen hat. Im Tal des Lebens benötigt ein Beschwörer für sein Tun spezielle Farben, Naturstoffe, Mineralien und Flüssigkeiten, welche in rechter Weise zusammengefügt werden müssen. In Silur hingegen ist es üblich, kleine Elementargeister, wie Smoosteen einer ist durch einen schlichten Zauber zu rufen. Für mächtigere Wesen, Mako und Elementarherren werden zwar Anrufungskreise gezeichnet, doch die Verwendung von besonderen Komponenten ist hier unbekannt. Erika ist davon überzeugt, dass sie Leiras Können verbessern kann, wenn sie ihr die im Tal des Lebens üblichen Hilfsmittel zeigt.
Erika setzt auf Leiras Erfahrung mit den in der Alchemie Silurs verwendeten Substanzen und bittet sie, Komponenten zu sammeln, welche die Frau für geeignet hält. Die Elfe will mit ihrer im Tal des Lebens erworbenen Wissen Stoffe holen, welche sie für hilfreich erachtet. Beide verabreden sich auf dem Hof der Alchemie.
Leira Utti ist zunächst ratlos, angesichts der endlosen Vielfalt alchemistischer Substanzen, die sie im Unterricht von Edrion Filan Felsenquell kennengelernt hat. Schließlich besorgt sie zunächst Knochenasche und Obsidian. Davon gibt es einen Vorrat am Hof der Alchemie, im Alchemikum, den Obsidian allerdings nur in Form von Scherben, die noch zerkleinert werden müssen. Sie stellt einen kleinen Mörser auf und Smoosteen ist bereit, die Scherben zu zerstampfen. Das erspart Leira die mühsame Arbeit mit dem Pistill.
Erika tritt zu ihr, einen zweiten Mörser in der Hand, gefüllt mit groben Stücken trockener Rinde. Ihr Wichtel versteht, was getan werden soll, er springt hinein und beginnt das Material zu zertreten. Frau und Elfe lachen und suchen weitere Zutaten.
Für Leira hält Magister Apothekarius Eleman Adrianus getrocknete Weißblütenbaumblüten und Steinöl bereit, Eisenpulver kann sie von den Handwerkern im Werkhof auf der mundanen Seite der Savre, dem Fluss unterhalb der Akademie bekommen, es bleibt über, wenn das Metall gesägt und gefeilt wird.
Olivenöl, das Erika bevorzugt scheint auf Silur kaum verfügbar zu sein. Sie entscheidet sich statt dessen für Öl aus Bucheckern, das man hier in jeder Küche findet. Bunte Blumen und würzige Kräuter pflückt sie ganz frisch im Garten der Anderswelt, einen Violetten Bovist schenkt ihr der Magister Conjunctus der Pflanzen Estel Björnlapp, der mit einem Korb voller Pilze gerade die Apotheke des Eleman Adrianus betritt, sehr zum Missvergnügen des Apothekers, der ihr den Pilz lieber verkauft hätte. Teuerste Komponente ist eine eigenartig geformte Sinterfigur, die sie auf der Brücke der Außenwelt im Kontor von Magister Legatus Ludvik Gund für 50 Silbermünzen erwirbt.
Fast gleichzeitig erreichen Leira Utti und Erika Wehra Feensee wieder den Hof der Alchemie und breiten die gesammelten Zutaten auf einen Arbeitstisch aus. Wichtel und Wicht steigen aus ihren Mörsern, bedeckt mit Holzmehl und Obsidianstaub. Leira reinigt die beiden Helfer mit einem kleinen Zauber. In einem größeren Mörser sollen jetzt die Zutaten zu einer geschmeidigen Paste verarbeitet werden.
Frau und Elfe heben die kleineren Mörser an um Obsidian und Holz im großen Mörser zu vereinen. Doch Erikas Wichtel ruft laut: „Nein, Nein, Nein“ und schüttelt bestimmt den Kopf, während Smoosteen direkt in den großen Mörser springt und sich darin breit macht um zu verhindern, dass irgend etwas hineingegeben wird.
Leira und Erika gucken Wicht und Wichtel fragend an. Der Wichtel erklärt atemlos: „Hier sind die Wesen ganz andere als im Tal des Lebens. Hier kannst du keine Wichtel beschwören, weil es außer mir gar keine gibt!“ Und der Wicht ergänzt. „Mein Volk kann man nicht mit Sägespänen und Buchenöl rufen.“ Gemeinsam machen sich die beiden kleinen Begleiter daran, die Substanzen, die ihre Meisterrinnen zusammengetragen haben auseinander zu sortieren. Schnell liegen zwei Gruppen auf dem Tisch.
Vor Erika befindet sich der Mörser mit der zerstoßenen Baumrinde, die von ihr gepflückten Blumen und Kräuter, der Violette Bovist und der Krug mit dem Buchenöl, aber auch Leiras Blüten des Weißblütenbaumes.
Leira erhält den Mörser mit dem Obsidianstaub, ihr Eisenpulver und das Steinöl, aber auch Erikas Sinterfigur. Über die Verwendung der Knochenasche sind sich die Begleiter anfangs uneins. Schließlich erhält Erika eine kleine Prise und Leira die größere Menge. Dann blicken Leira und die beiden Begleiter Erika erwartungsvoll an.
Die räuspert sich und versucht zu erklären: „Es will mir scheinen, dass nicht alle Wesen Myras an jedem Ort beschworen werden können. Es ist eine alte Erkenntnis, dass Ort und Zeit, gerade bei Beschwörungen oder...“, sie blickt Leira fragend an: „Rufen?...“ Leira nicht. Erika fährt fort. „und Rufen Bedeutung haben. Vermutlich kann ich hier keinen Wichtel rufen, obwohl es andere Naturgeister geben mag. Elementargeister wie Smoosteen...“ Der wirft sich in die Brust „...sind mir fremd. Wir sollten probieren, ob ein Rufkreis geeignet ist Smoosteen erneut zu rufen, und welches Wesen erscheint, wenn wir wir meine Materialien verwenden.
Elfe und Frau benutzen also die kleineren Mörser um aus den Zutaten Pasten zu bereiten, mit denen sie Rufkreise malen wollen. Leiras Paste ist von grauschwarzer Farbe und riecht streng nach Metall und Steinöl. Erikas Produkt hingegen duftet angenehm nach Kräutern und Blumen und Bucheckern. Als sie fertig ist beugt sich ihr Wichtel entzückt über den Topf und schnuppert mit Genuss. Smoosteen ist mit Leiras Werk zufrieden, er ist mit dem Finger durch den Tiegel gefahren und hat ihn abgeleckt.
Ein Erdgeist wie Smoosteen lässt sich natürlich aus blankem Stein am besten rufen. An der Treppe hoch zum Feidrahal finden sie eine geeignete Fläche, eine kleine Felstafel, die sie nur von Lärchennadeln und Moos befreien müssen. Hier hilft erneut der kleine Zauber, mit dem Leira schon die Begleiter gesäubert hat. Die Platte zeigt Spuren von Bearbeitung, ein verschlungenes Spiralmuster und zwei geglättete Seitenflächen. Das Bruchstück mag vor Jahrhunderten, zur Zeit des ersten Volkes Silurs der Deckstein eines Altars gewesen sein.
Erika schlägt vor, einen Kreis zu zeichnen, der einen Stern mit vier Zacken umschließt. Sie weiß, dass in Silur den Elementarwesen die geraden Zahlen zugeordnet sind, die vier den geringen Geistern, wie Smoosteen einer ist, die acht den Mako, die zwölf den mächtigen Elementarherren.
Leira hat ein Zeichenrad mitgebracht, einen runden Holzreif mit vielen Löchern auf der Oberseite. Sie steckt kleine Knebel in die Löcher und spannt Bänder zwischen ihnen. So können die beiden Ruferinnen schnell und einfach einen sehr genauen Stern zeichnen, indem sie mit Pinseln Leiras Paste entlang der Bänder auftragen. Der Innendurchmesser des Reifs ergibt den Rufkreis. Leira zeichnet einen Kristall, das Symbol des Elementes Erde in die Mitte, Erika malt Zeichen der Verbindung, wo die Spitzen des Sternes den Kreis berühren und Leira Runen des Schutzes in die Zwischenräume. Es ist ein sehr schlichter Kreis, mit dem aber auch nur nachgewiesen soll, dass er den Ruf eines Wichts unterstützen kann. Ein Rufkreis für einen Mako, erst recht für einen Elementarherren würden sie viel größer anlegen, ihn gründlich fundamentieren und sorgfältig nach den Adern Denas und den Gestirnen ausrichten. Jedes Detail einer sorgfältigen Vorbereitung mag helfen, jede übersehene Kleinigkeit den Ruf scheitern lassen. Am Ende aber treten Elementarwesen aus freien Stücken zu ihrem Rufer. Ein Elementarherr der Erde soll schon einmal auf einen schlichten Stoßseufzer zu einem Scholaren gekommen sein, der sich mit dem Ruf eines Wichts mühte. Von Eger Makalu, dem Magister Magistri der ALMAKAN hingegen wird berichtet, dass trotz sorgfältigster Vorbereitung beim Ruf eines schlichten Elementargeistes der Luft aus seinem Beschwörungskreis nur das Wort „Nein“ ertönte.
Leira schickt den widerstrebenden Smoosteen zurück in sein Element. Dann setzt sie sich Erika an den Kreis gegenüber. Beide haben zuletzt Unterrichtsstunden der Chorleiterin Shain teilgenommen. Deren Stimmübungen sind sehr hilfreich um zu verhindern, dass die Stimme eines Magiers bei langen Rufgesängen versagt. Nichts wäre ärgerlicher, als das Scheitern des Rufes eines nach vielen Vorbereitungen weil am Ende die Stimme bricht.
Diese Gefahr besteht diesmal nicht. Kaum haben die beiden Ruferinnen die Zeilen ihres Gesangs ein erstes mal vollendet, kaum haben sie begonnen ihren Geist auf der Suche nach Elementarwesen schweifen zu lassen ist Smoosteens Persönlichkeit schon gefunden und gleich darauf springt er freudestrahlend inmitten des Kreises aus dem Boden, herzt Erika und ihren Wichtel und gibt Leira einen metallisch schmeckenden Kuss. „Das war einfach“, ruft er begeistert und seine Ruferinnen stimmen zu. Ritualmagie und Rufkreise aus rechten Zutaten können die Magie des Rufes eines Elementargeistes definitiv vereinfachen, auch wenn der Aufwand deutlich größer ist.
Anschließend suchen Erika und Leira einen Platz, um herauszufinden, welches Wesen sie mit der Benutzung von Erikas Paste rufen können. Ihr Wichtel hat eine Idee und führt sie durch den Garten der Anderswelt, am großen Labyrinthgebüsch vorbei in den lichten Wald am Hang des Bel- Arads. Hier wurde vor Jahren eine Pappel gefällt. Aus dem Stumpf sind zahlreiche dünne Schösslinge gesprossen, die in ihrer Mitte einen runden Fleck freilassen, groß genug für einen Rufkreis, zwei Magierinnen und ihre Begleiter. Allerdings ist der Grund sehr uneben. Sie füllen ihn mit einer Mischung aus Laub und Humus auf. Es bleiben angesichts des weichen Untergrundes Zweifel, doch Erikas Wichtel erachtet eine Basis aus organischem Material für wichtiger als einen sicheren Stand oder einen glatten Zeichengrund. Er gibt, zur Überraschung der Magierinnen, jetzt Anweisungen.
Den Wicht Smoosteen langweilt der Umgang mit all den organischen Materialien und nachdem ihm Leira eine Weile keine Aufmerksamkeit geschenkt hat murmelt er einen Abschiedsgruß und verschwindet in einigen bemoosten Felsen nahebei. Erika und ihr Wichtel blicken überrascht auf und Leira wirkt beunruhigt: „Jetzt war ich abgelenkt und beschäftigt und habe aus Versehen Smoosteen verärgert. Gerufene Wichte bleiben selten länger als es ihre Aufgabe erfordert bei einem Magier, der ihnen üblicherweise nach Abschluss dankt und sie mit freundlichen Worten entlässt. Das habe ich versäumt und seine Geduld erschöpft. Es handelt sich bei ihm eben nicht um Wesen, das man für einen dauernden Aufenthalt beschwören kann. Ich hoffe, ich habe mir jetzt nicht seinen guten Willen und den guten Willen seiner ganzen Elementarverwandschaft verscherzt.“
Mit diesen Worten greift sie, ein wenig zu heftig nach dem Zeichenrad und steckt gemeinsam mit Erika die Knebel ein um die Bänder zu spannen. Malen oder zeichnen können sie auf dem losen Untergrund nicht, deswegen tropfen sie Erikas Farbe entlang der Bändern auf den humosen Boden. Wo zwischen den Klecksen Lücken bleiben zieht sie der Wichtel mit dem Finger zu Linien zusammen. Die Symbole von Schutz und Verbindung sind die gleichen wie bei dem Kreis, den sie für Smoosten gezeichnet haben, aber diesmal kleckst Leira einen Baum in die Mitte des Sternes.
Es ist eng und eigenartig heimelig, als sich Elfe und Frau gegenüber in Positur stellen um die Anrufung zu beginnen. Selbstbewusst tritt der Wichtel hinzu und formt mit ihnen einen dreiteiligen Kreis. Die Magierinnen sind überrascht. Erikas Helfer wird zu einem gleichwertigen Mitglied des Zirkels. Sie lassen ihn gewähren und stimmen den Gesang des Rufes an.
Wo aber zuvor der Ruf von Smoosteen einfach war und schnell vollendet haben Erika und Leira nun das Gefühl, eine schwere Aufgabe meistern zu müssen, die all ihre Kräfte zehrt. Sie spüren all die kleinen Elementargeister um sie herum kreisen und sogar die großen Mako in einiger Entfernung, doch alle wahren Abstand und wollen nicht zu ihnen treten, als ob eine größere Macht es ihnen versagen würde. Die Zeit streckt sich, Erika und Leira lehnen sich über dem Kreis aneinander, ihr Schweiß tropft auf den Boden und versickert zwischen Laub und Humus, ihr Gesang drängt keuchend zwischen den Weidenschösslingen aufwärts, Erikas Wichtel sucht Halt an ihren Waden.
Schließlich geschieht es. Elementargeister und Mako haben sich weit entfernt, da schließen die jungen Weiden die Rufer ein und pressen sie aneinander. Sie spüren etwas Großes nahen. Aus dem verrottenden Stumpf auf dem sie stehen wächst eine Macht, lässt sie Teil von sich werden, Holz, Borke, Blatt, reißt ihre Köpfe in die Höhe, breitet ihre Arme Ästen gleich aus, lässt ihre Füße im Grunde wurzeln. Eine gewaltige Weide ist zwischen ihnen, aus ihnen, in ihnen erstanden Mit aneinandergeschmiegten Wangen blicken Elfe und Frau einander über die Schultern, sehen das ferne Meer und den Berg Bel- Arad, die Gebäude der Magierakademie wie Spielzeug zu ihren Füßen, die gewaltige Schraubenwinde im nahen Tagbruch gerade ihre Hüften erreichend. Ihr Gesang verstummt. Leise flüstern die Weidenschösslinge zwischen ihren Zehen:
Salah ist da
und
Wissen offenbar
und
sechs die Zahl wahr
Vision erlischt und Wandlung endet. Schon ist Salah gegangen. Frau und Elfe sind zusammengesunken, sitzen einander zwischen schweigenden Weidenschösslingen gegenüber. Neben ihnen starrt der Wichtel verlegen auf die Reste des Anrufungskreises.
„Entschuldigt bitte.“ murmelt er: „Salah hieß mich euch hierher zu führen und hat mir verboten über ihn zu reden. Er wollte euch berühren und er ist sehr mächtig und ich konnte nicht nein sagen...“
„Wer ist Salah?“ fragt Erika. Leiras Verstand rast: „Er muss ein Elementarherr sein, ein Elementarherr, des Humus, oder des Holzes, oder der lebenden Materie an sich. Erinnerst du dich an den Scholaren, der einen Wicht rufen wollte und ein Elementarherr kam? Sie sind mächtig und handeln nach eigenem Willen. Wir haben lange und bis zur Erschöpfung gerufen und alle minderen Wesen sind vor ihm gewichen, und schließlich ist er zu uns getreten. Wir in Silur glauben, dass es vier Elemente gibt. Doch wie, wenn es statt dessen sechs sind, sechs die wahre Zahl ist? Feuer und Wasser, Luft und Fels, das Element Smoosteens, Humus, oder Leben, das Element Salahs und, ... als sechstes, ... Tod?“
Diese Geschichte entstand gemeinsam mit & auf Anregung von Franz. Ich habe sie hier & jetzt veröffentlicht, weil in ihr das Wesen Salah auftaucht, welches im Zusammenhang mit dem Garten der Anderswelt in der Myrapedia auftaucht und welches andeutet, dass Myra aus sechs Elementen besteht - Merhan
[b]Anrufungskreise[/b]
[i]Erika Wehra Feensee und Leira Utti an der ALMAKAN in Silur im Jahre 442 n.P.[/i]
Erika Wehra Feensee, die elfische Lehrerin aus dem Tal des Lebens in Taron don Umn und Leira Utti, ihre menschliche Schülerin aus Silur lernen sich an der Magierakademie ALMAKAN auf Silur kennen. Sie wurden einander von Erikas Kollegen, dem Alchemisten Edrion Filan Felsenquell empfohlen, der Leira unterrichtete und lernen sich bei Tee und Keksen kennen. Der Vertraute von Erika, ein Wichtel aus den Einhornwäldern im Tal des Lebens, gibt den entscheidenden Impuls während Elfe und Frau zusammen sitzen. Leira findet die Zaubertricks des Wichtels sehr unterhaltsam und so ruft sie einen Wicht, einen Elementargeist der Erde und das gelingt ihr ausgesprochen gut. Der tritt, entsprechend seiner Art, aus dem blanken Erdboden zu ihr, ein kleines, kaum handgroßes Wesen mit menschlichen Proportionen, mit einer Haut in den Farben von Fels und Stein, rundlich, wie aus Kieseln zusammengesetzt und stellt sich als Smoosteen vor. Erikas Wichtel, ein Waldgeist und Leiras Wicht, ein Erdgeist können gut miteinander. Sie spielen und treiben miteinander Unfug ohne etwas zu zerstören oder jemanden zu verletzen.
Die Frauen vergleichen ihre Zauber. Erika spricht von Beschwörungen und drückt aus, dass sie Wesen aus großer Entfernung in einen Beschwörungskreis befiehlt. Leira hingegen verwendet das Wort Anrufung und beschreibt, wie sie die in Silur in den Elementen Myras stets anwesenden Kreaturen aus blanker Luft, Erde, Wasser oder Feuer ruft und sie bittet Gestalt anzunehmen.
Leira hat bei Edrion Filan Felsenquell eine Grundausbildung zur Alchimistin durchlaufen und sich erst später als begabte Ruferin von Elementarwesen erwiesen. Sie erfährt von Erika, dass der Alchemieunterricht Nutzen hat. Im Tal des Lebens benötigt ein Beschwörer für sein Tun spezielle Farben, Naturstoffe, Mineralien und Flüssigkeiten, welche in rechter Weise zusammengefügt werden müssen. In Silur hingegen ist es üblich, kleine Elementargeister, wie Smoosteen einer ist durch einen schlichten Zauber zu rufen. Für mächtigere Wesen, Mako und Elementarherren werden zwar Anrufungskreise gezeichnet, doch die Verwendung von besonderen Komponenten ist hier unbekannt. Erika ist davon überzeugt, dass sie Leiras Können verbessern kann, wenn sie ihr die im Tal des Lebens üblichen Hilfsmittel zeigt.
Erika setzt auf Leiras Erfahrung mit den in der Alchemie Silurs verwendeten Substanzen und bittet sie, Komponenten zu sammeln, welche die Frau für geeignet hält. Die Elfe will mit ihrer im Tal des Lebens erworbenen Wissen Stoffe holen, welche sie für hilfreich erachtet. Beide verabreden sich auf dem Hof der Alchemie.
Leira Utti ist zunächst ratlos, angesichts der endlosen Vielfalt alchemistischer Substanzen, die sie im Unterricht von Edrion Filan Felsenquell kennengelernt hat. Schließlich besorgt sie zunächst Knochenasche und Obsidian. Davon gibt es einen Vorrat am Hof der Alchemie, im Alchemikum, den Obsidian allerdings nur in Form von Scherben, die noch zerkleinert werden müssen. Sie stellt einen kleinen Mörser auf und Smoosteen ist bereit, die Scherben zu zerstampfen. Das erspart Leira die mühsame Arbeit mit dem Pistill.
Erika tritt zu ihr, einen zweiten Mörser in der Hand, gefüllt mit groben Stücken trockener Rinde. Ihr Wichtel versteht, was getan werden soll, er springt hinein und beginnt das Material zu zertreten. Frau und Elfe lachen und suchen weitere Zutaten.
Für Leira hält Magister Apothekarius Eleman Adrianus getrocknete Weißblütenbaumblüten und Steinöl bereit, Eisenpulver kann sie von den Handwerkern im Werkhof auf der mundanen Seite der Savre, dem Fluss unterhalb der Akademie bekommen, es bleibt über, wenn das Metall gesägt und gefeilt wird.
Olivenöl, das Erika bevorzugt scheint auf Silur kaum verfügbar zu sein. Sie entscheidet sich statt dessen für Öl aus Bucheckern, das man hier in jeder Küche findet. Bunte Blumen und würzige Kräuter pflückt sie ganz frisch im Garten der Anderswelt, einen Violetten Bovist schenkt ihr der Magister Conjunctus der Pflanzen Estel Björnlapp, der mit einem Korb voller Pilze gerade die Apotheke des Eleman Adrianus betritt, sehr zum Missvergnügen des Apothekers, der ihr den Pilz lieber verkauft hätte. Teuerste Komponente ist eine eigenartig geformte Sinterfigur, die sie auf der Brücke der Außenwelt im Kontor von Magister Legatus Ludvik Gund für 50 Silbermünzen erwirbt.
Fast gleichzeitig erreichen Leira Utti und Erika Wehra Feensee wieder den Hof der Alchemie und breiten die gesammelten Zutaten auf einen Arbeitstisch aus. Wichtel und Wicht steigen aus ihren Mörsern, bedeckt mit Holzmehl und Obsidianstaub. Leira reinigt die beiden Helfer mit einem kleinen Zauber. In einem größeren Mörser sollen jetzt die Zutaten zu einer geschmeidigen Paste verarbeitet werden.
Frau und Elfe heben die kleineren Mörser an um Obsidian und Holz im großen Mörser zu vereinen. Doch Erikas Wichtel ruft laut: „Nein, Nein, Nein“ und schüttelt bestimmt den Kopf, während Smoosteen direkt in den großen Mörser springt und sich darin breit macht um zu verhindern, dass irgend etwas hineingegeben wird.
Leira und Erika gucken Wicht und Wichtel fragend an. Der Wichtel erklärt atemlos: „Hier sind die Wesen ganz andere als im Tal des Lebens. Hier kannst du keine Wichtel beschwören, weil es außer mir gar keine gibt!“ Und der Wicht ergänzt. „Mein Volk kann man nicht mit Sägespänen und Buchenöl rufen.“ Gemeinsam machen sich die beiden kleinen Begleiter daran, die Substanzen, die ihre Meisterrinnen zusammengetragen haben auseinander zu sortieren. Schnell liegen zwei Gruppen auf dem Tisch.
Vor Erika befindet sich der Mörser mit der zerstoßenen Baumrinde, die von ihr gepflückten Blumen und Kräuter, der Violette Bovist und der Krug mit dem Buchenöl, aber auch Leiras Blüten des Weißblütenbaumes.
Leira erhält den Mörser mit dem Obsidianstaub, ihr Eisenpulver und das Steinöl, aber auch Erikas Sinterfigur. Über die Verwendung der Knochenasche sind sich die Begleiter anfangs uneins. Schließlich erhält Erika eine kleine Prise und Leira die größere Menge. Dann blicken Leira und die beiden Begleiter Erika erwartungsvoll an.
Die räuspert sich und versucht zu erklären: „Es will mir scheinen, dass nicht alle Wesen Myras an jedem Ort beschworen werden können. Es ist eine alte Erkenntnis, dass Ort und Zeit, gerade bei Beschwörungen oder...“, sie blickt Leira fragend an: „Rufen?...“ Leira nicht. Erika fährt fort. „und Rufen Bedeutung haben. Vermutlich kann ich hier keinen Wichtel rufen, obwohl es andere Naturgeister geben mag. Elementargeister wie Smoosteen...“ Der wirft sich in die Brust „...sind mir fremd. Wir sollten probieren, ob ein Rufkreis geeignet ist Smoosteen erneut zu rufen, und welches Wesen erscheint, wenn wir wir meine Materialien verwenden.
Elfe und Frau benutzen also die kleineren Mörser um aus den Zutaten Pasten zu bereiten, mit denen sie Rufkreise malen wollen. Leiras Paste ist von grauschwarzer Farbe und riecht streng nach Metall und Steinöl. Erikas Produkt hingegen duftet angenehm nach Kräutern und Blumen und Bucheckern. Als sie fertig ist beugt sich ihr Wichtel entzückt über den Topf und schnuppert mit Genuss. Smoosteen ist mit Leiras Werk zufrieden, er ist mit dem Finger durch den Tiegel gefahren und hat ihn abgeleckt.
Ein Erdgeist wie Smoosteen lässt sich natürlich aus blankem Stein am besten rufen. An der Treppe hoch zum Feidrahal finden sie eine geeignete Fläche, eine kleine Felstafel, die sie nur von Lärchennadeln und Moos befreien müssen. Hier hilft erneut der kleine Zauber, mit dem Leira schon die Begleiter gesäubert hat. Die Platte zeigt Spuren von Bearbeitung, ein verschlungenes Spiralmuster und zwei geglättete Seitenflächen. Das Bruchstück mag vor Jahrhunderten, zur Zeit des ersten Volkes Silurs der Deckstein eines Altars gewesen sein.
Erika schlägt vor, einen Kreis zu zeichnen, der einen Stern mit vier Zacken umschließt. Sie weiß, dass in Silur den Elementarwesen die geraden Zahlen zugeordnet sind, die vier den geringen Geistern, wie Smoosteen einer ist, die acht den Mako, die zwölf den mächtigen Elementarherren.
Leira hat ein Zeichenrad mitgebracht, einen runden Holzreif mit vielen Löchern auf der Oberseite. Sie steckt kleine Knebel in die Löcher und spannt Bänder zwischen ihnen. So können die beiden Ruferinnen schnell und einfach einen sehr genauen Stern zeichnen, indem sie mit Pinseln Leiras Paste entlang der Bänder auftragen. Der Innendurchmesser des Reifs ergibt den Rufkreis. Leira zeichnet einen Kristall, das Symbol des Elementes Erde in die Mitte, Erika malt Zeichen der Verbindung, wo die Spitzen des Sternes den Kreis berühren und Leira Runen des Schutzes in die Zwischenräume. Es ist ein sehr schlichter Kreis, mit dem aber auch nur nachgewiesen soll, dass er den Ruf eines Wichts unterstützen kann. Ein Rufkreis für einen Mako, erst recht für einen Elementarherren würden sie viel größer anlegen, ihn gründlich fundamentieren und sorgfältig nach den Adern Denas und den Gestirnen ausrichten. Jedes Detail einer sorgfältigen Vorbereitung mag helfen, jede übersehene Kleinigkeit den Ruf scheitern lassen. Am Ende aber treten Elementarwesen aus freien Stücken zu ihrem Rufer. Ein Elementarherr der Erde soll schon einmal auf einen schlichten Stoßseufzer zu einem Scholaren gekommen sein, der sich mit dem Ruf eines Wichts mühte. Von Eger Makalu, dem Magister Magistri der ALMAKAN hingegen wird berichtet, dass trotz sorgfältigster Vorbereitung beim Ruf eines schlichten Elementargeistes der Luft aus seinem Beschwörungskreis nur das Wort „Nein“ ertönte.
Leira schickt den widerstrebenden Smoosteen zurück in sein Element. Dann setzt sie sich Erika an den Kreis gegenüber. Beide haben zuletzt Unterrichtsstunden der Chorleiterin Shain teilgenommen. Deren Stimmübungen sind sehr hilfreich um zu verhindern, dass die Stimme eines Magiers bei langen Rufgesängen versagt. Nichts wäre ärgerlicher, als das Scheitern des Rufes eines nach vielen Vorbereitungen weil am Ende die Stimme bricht.
Diese Gefahr besteht diesmal nicht. Kaum haben die beiden Ruferinnen die Zeilen ihres Gesangs ein erstes mal vollendet, kaum haben sie begonnen ihren Geist auf der Suche nach Elementarwesen schweifen zu lassen ist Smoosteens Persönlichkeit schon gefunden und gleich darauf springt er freudestrahlend inmitten des Kreises aus dem Boden, herzt Erika und ihren Wichtel und gibt Leira einen metallisch schmeckenden Kuss. „Das war einfach“, ruft er begeistert und seine Ruferinnen stimmen zu. Ritualmagie und Rufkreise aus rechten Zutaten können die Magie des Rufes eines Elementargeistes definitiv vereinfachen, auch wenn der Aufwand deutlich größer ist.
Anschließend suchen Erika und Leira einen Platz, um herauszufinden, welches Wesen sie mit der Benutzung von Erikas Paste rufen können. Ihr Wichtel hat eine Idee und führt sie durch den Garten der Anderswelt, am großen Labyrinthgebüsch vorbei in den lichten Wald am Hang des Bel- Arads. Hier wurde vor Jahren eine Pappel gefällt. Aus dem Stumpf sind zahlreiche dünne Schösslinge gesprossen, die in ihrer Mitte einen runden Fleck freilassen, groß genug für einen Rufkreis, zwei Magierinnen und ihre Begleiter. Allerdings ist der Grund sehr uneben. Sie füllen ihn mit einer Mischung aus Laub und Humus auf. Es bleiben angesichts des weichen Untergrundes Zweifel, doch Erikas Wichtel erachtet eine Basis aus organischem Material für wichtiger als einen sicheren Stand oder einen glatten Zeichengrund. Er gibt, zur Überraschung der Magierinnen, jetzt Anweisungen.
Den Wicht Smoosteen langweilt der Umgang mit all den organischen Materialien und nachdem ihm Leira eine Weile keine Aufmerksamkeit geschenkt hat murmelt er einen Abschiedsgruß und verschwindet in einigen bemoosten Felsen nahebei. Erika und ihr Wichtel blicken überrascht auf und Leira wirkt beunruhigt: „Jetzt war ich abgelenkt und beschäftigt und habe aus Versehen Smoosteen verärgert. Gerufene Wichte bleiben selten länger als es ihre Aufgabe erfordert bei einem Magier, der ihnen üblicherweise nach Abschluss dankt und sie mit freundlichen Worten entlässt. Das habe ich versäumt und seine Geduld erschöpft. Es handelt sich bei ihm eben nicht um Wesen, das man für einen dauernden Aufenthalt beschwören kann. Ich hoffe, ich habe mir jetzt nicht seinen guten Willen und den guten Willen seiner ganzen Elementarverwandschaft verscherzt.“
Mit diesen Worten greift sie, ein wenig zu heftig nach dem Zeichenrad und steckt gemeinsam mit Erika die Knebel ein um die Bänder zu spannen. Malen oder zeichnen können sie auf dem losen Untergrund nicht, deswegen tropfen sie Erikas Farbe entlang der Bändern auf den humosen Boden. Wo zwischen den Klecksen Lücken bleiben zieht sie der Wichtel mit dem Finger zu Linien zusammen. Die Symbole von Schutz und Verbindung sind die gleichen wie bei dem Kreis, den sie für Smoosten gezeichnet haben, aber diesmal kleckst Leira einen Baum in die Mitte des Sternes.
Es ist eng und eigenartig heimelig, als sich Elfe und Frau gegenüber in Positur stellen um die Anrufung zu beginnen. Selbstbewusst tritt der Wichtel hinzu und formt mit ihnen einen dreiteiligen Kreis. Die Magierinnen sind überrascht. Erikas Helfer wird zu einem gleichwertigen Mitglied des Zirkels. Sie lassen ihn gewähren und stimmen den Gesang des Rufes an.
Wo aber zuvor der Ruf von Smoosteen einfach war und schnell vollendet haben Erika und Leira nun das Gefühl, eine schwere Aufgabe meistern zu müssen, die all ihre Kräfte zehrt. Sie spüren all die kleinen Elementargeister um sie herum kreisen und sogar die großen Mako in einiger Entfernung, doch alle wahren Abstand und wollen nicht zu ihnen treten, als ob eine größere Macht es ihnen versagen würde. Die Zeit streckt sich, Erika und Leira lehnen sich über dem Kreis aneinander, ihr Schweiß tropft auf den Boden und versickert zwischen Laub und Humus, ihr Gesang drängt keuchend zwischen den Weidenschösslingen aufwärts, Erikas Wichtel sucht Halt an ihren Waden.
Schließlich geschieht es. Elementargeister und Mako haben sich weit entfernt, da schließen die jungen Weiden die Rufer ein und pressen sie aneinander. Sie spüren etwas Großes nahen. Aus dem verrottenden Stumpf auf dem sie stehen wächst eine Macht, lässt sie Teil von sich werden, Holz, Borke, Blatt, reißt ihre Köpfe in die Höhe, breitet ihre Arme Ästen gleich aus, lässt ihre Füße im Grunde wurzeln. Eine gewaltige Weide ist zwischen ihnen, aus ihnen, in ihnen erstanden Mit aneinandergeschmiegten Wangen blicken Elfe und Frau einander über die Schultern, sehen das ferne Meer und den Berg Bel- Arad, die Gebäude der Magierakademie wie Spielzeug zu ihren Füßen, die gewaltige Schraubenwinde im nahen Tagbruch gerade ihre Hüften erreichend. Ihr Gesang verstummt. Leise flüstern die Weidenschösslinge zwischen ihren Zehen:
Salah ist da
und
Wissen offenbar
und
sechs die Zahl wahr
Vision erlischt und Wandlung endet. Schon ist Salah gegangen. Frau und Elfe sind zusammengesunken, sitzen einander zwischen schweigenden Weidenschösslingen gegenüber. Neben ihnen starrt der Wichtel verlegen auf die Reste des Anrufungskreises.
„Entschuldigt bitte.“ murmelt er: „Salah hieß mich euch hierher zu führen und hat mir verboten über ihn zu reden. Er wollte euch berühren und er ist sehr mächtig und ich konnte nicht nein sagen...“
„Wer ist Salah?“ fragt Erika. Leiras Verstand rast: „Er muss ein Elementarherr sein, ein Elementarherr, des Humus, oder des Holzes, oder der lebenden Materie an sich. Erinnerst du dich an den Scholaren, der einen Wicht rufen wollte und ein Elementarherr kam? Sie sind mächtig und handeln nach eigenem Willen. Wir haben lange und bis zur Erschöpfung gerufen und alle minderen Wesen sind vor ihm gewichen, und schließlich ist er zu uns getreten. Wir in Silur glauben, dass es vier Elemente gibt. Doch wie, wenn es statt dessen sechs sind, sechs die wahre Zahl ist? Feuer und Wasser, Luft und Fels, das Element Smoosteens, Humus, oder Leben, das Element Salahs und, ... als sechstes, ... Tod?“
[i]Diese Geschichte entstand gemeinsam mit & auf Anregung von Franz. Ich habe sie hier & jetzt veröffentlicht, weil in ihr das Wesen Salah auftaucht, welches im Zusammenhang mit dem Garten der Anderswelt in der Myrapedia auftaucht und welches andeutet, dass Myra aus sechs Elementen besteht - Merhan[/i]